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Wenn sich “Arier” langweilen

kewil schreibt in seinem Hass-Blog über Henryk M. Broder folgendes:

 

Ich schätze Herrn Border. Ich lese seine Artikel gern. Ich glaube, er hat sein Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn er einmal ein dummer Kasper bei den St.Pauli-Nachrichten war. Ich bin der Meinung, daß er meistens richtig liegt. Ich kenne ihn gut, besser als er mich. Ich bin mit ihm einer Meinung. Trotzdem. Immer wieder, viel zu oft, muß er – als Jude verständlich – zwanghaft den Adolf ins Spiel bringen, egal zu welchem Thema. Man liest das, findet es gelungen, auch passend, aber irgendwann nicht mehr. Es ödet einen “Arier” an, wenn er Artikel anfängt zu lesen, die vorhersehbar zwanghaft bei Adolf enden oder womöglich dort sogar beginnen.

 

Aber sein wahres Anliegen ist folgender:

 

Dieses Gefühl hatte offensichtlich auch ein in der Schweiz lebender Bürger nach der Lektüre dieses Broder-Artikels, der dann den folgenden Leserbrief hier in der aktuellen WELTWOCHE nach sich zog, der so in Deutschland niemals erschienen wäre:

http://fact-fiction.net/?p=2350

 

Damit meint kewil folgenden Leserbrief in der Weltwoche:

 

«Ik bin ain Börlienarh»
Nr. 21 – «Rache der Geschichte»; Kolumne von Henryk M. Broder

 
An Ihrer spitzen Feder erfreue ich mich immer wieder! Ich nehme an, dass, wenn Sie von den Deutschen der damaligen Zeit reden, die auf die «Witzfigur» Hitler hereingefallen sind, Sie nicht nur die Arier meinen. Derjenige deutsche Ejakulat-Spender, aus dem Henry Kissinger hervorgegangen ist, hat auch nicht gelacht. Er hat es vorgezogen, sich rechtzeitig (1934) zu seinen Nicht-Ariern in die USA abzusetzen. Roosevelt (zu Deutsch Rosenfeld) und Truman (zu Deutsch Treumann) könnte man eigentlich auch den Status der Witzfigur zuerkennen (Pearl Harbor, Dresden, Nagasaki, Hiroshima). Die waren ja von den Auswirkungen her mit Hitler auf Augenhöhe. Und was Kissinger zusammen mit Nixon in Vietnam angerichtet hat, ist auch nicht von schlechten Eltern. Daneben wirkt ein Milosevic wie ein Gartenzwerg. Im Übrigen soll Rosenfeld perfekt Deutsch gesprochen haben. Ich selbst habe noch nie einen echten Amerikaner Deutsch sprechen hören, ausser vielleicht «Ik bin ain Börlienarh». Nachdem dieser Bann endlich gebrochen ist, werden sich die Kabarettisten auf das Thema stürzen. Ich hoffe sehr, dass all die sogenannten Medienschaffenden Ihren Artikel auch gelesen haben. Dann können wir hoffentlich davon ausgehen, dass die seit 60 Jahren stattfindende, eklig-penetrante Aufwärmung des Bildes der «hässlichen Deutschen und ihrer armen Opfer» endlich ein Ende findet. Es wäre eine Wohltat.

Peter Michel, Sisikon


  1. Politischinkorrekt’s Blog
    2. Juni 2009 um 07:54 | #1

    Broder kann aber auch anders. Indem er jeden, der nicht alles toll findet was Israel macht & sich wagt Kritik zu üben, als Antisemiten tituliert.

    Zumal er sich in seinen Texten sehr denen von Goebbels nähert, denn wenn maN in seinen Texten das Wort „Araber“/“Muslim“ gegen „Jude“ tauscht so ist die Ähnlichkeit frappierend.

    http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/wpq5v29c.GIF

    • 2. Juni 2009 um 08:01 | #2

      Kinders, bitte keine Nazi-Vergleiche, somit seid ihr nicht besser als der Broder.

  1. 2. Juni 2009 um 07:50 | #1