Israels Siedlungsbau sorgt in den USA für Ärger
Unmittelbar vor dem Treffen des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak mit dem US-Nahostgesandten George Mitchell am Dienstag (30. Juni 2009) hat Israel den Ausbau einer Siedlung im Westjordanland gebilligt.Ungeachtet der amerikanischen Forderungen, den Siedlungsbau sofort und völlig zu stoppen, hat das israelische Verteidigungsministerium den Bau von 1450 neuen Wohnungen genehmigt. Sie sollen in der Siedlung Adam entstehen, die in unmittelbarer Nähe der palästinensischen Stadt Ramallah liegt. 50 Wohnungen sollen sofort gebaut werden, um die Bewohner einer als illegal eingestuften Kleinsiedlung aufzunehmen, die evakuiert werden sollen. Auf diese Weise würden illegale Siedler legalisiert und bestehende Siedlungen erweitert, empört sich der Geschäftsführer der Organisation „Frieden Jetzt“, Yariv Oppenheimer: „Nach und nach wird ein Bauprojekt nach dem anderen umgesetzt und wenn man heute in die Gebiete fährt, erkennt man sie nicht wieder.“ Wegen solcher Tricks haben sich die Gebiete in den letzten Jahren sehr verändert.

Neueste Kommentare