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KINO : Nefes – Der Atemzug

Der Atemzug erzählt die wahre Geschichte einer 40-köpfigen Militäreinheit, die an der türkisch-irakischen Grenze stationiert ist, und in der kargen Einsamkeit den hoffnungslosen Kampf gegen den Terrorismus führt. In kraftvollen und poetischen Bildern schildert der Film den schmalen Grat zwischen Leben und Tod, Leid und Freude, schlicht den bloßen Überlebenskampf der Soldaten in der einsamen und unmenschlichen Umgebung, die seit 25 Jahren vom Krieg zwischen türkischen Militärs und Terroristen verwüstet ist.
Zum ersten Mal in der Geschichte der türkischen Filmindustrie, versucht ein Regisseur, eine sensible, menschliche und unvoreingenommene Perspektive über den Krieg zwischen PKK und der türkischen Armee zu zeichnen. Mit seinem Mut, Realismus und Humanismus, verspricht „Nefes, der Atemzug ein Meilenstein im jungen, politischem Kino der Türkei zu werden.

[Text bei Youtube.]

Eine andere Quelle schreibt folgendes über den Film:

Und ich warte auf den ersten Politiker, der sich dessen annimmt und den Türken einen Rundumschlag verpasst.

Türkische Kinobesucher sorgten bei der Deutschland Premiere des anti-kurdischen Films „NEFES“ für einen großen Eklat. Als Skandal bezeichnet DIE AMPEL-Partei die Vorführung des die Massaker an Kurden verharmlosenden Films NEFES. Am Donnerstag, den 22. Oktober 2009, haben das Amt für Soziale Integration und Mitglieder des Integrationsrates zu einer kostenfreien abendlichen Kinovorstellung eingeladen.

Vorgeführt wurde der türkisch-nationalistische Film mit dem Titel „NEFES“, der Krieg verherrlicht und die Massaker an den Kurden verharmlost. Der Katholische Filmdienst kommentiert den Film so: „Nationalepos mit opfermythischem Pathos, das anhand einer Episode aus dem Konflikt zwischen der Türkei und PKK während der letzten 30 Jahren dafür wirbt, sich dem Vaterland als „Märtyrer“ zur Verfügung zu stellen, und das nebenbei die Massaker an den Kurden rechtfertigt.“

So oder so ähnlich könnten die Schlagzeilen lauten, nach dem die Deutschland Premiere ganze Stadtviertel in Berlin erfasst hat und türkische Graue Wölfe in den Straßenzügen Jagd auf Kurden machen. Wohlgemerkt, das sind Szenarien die von deutschen Politikern und Medien gezeichnet werden. „Nationalistisches Kitsch-Kino“, „Staatspropaganda vom Feinsten“, realitätsverzerrender türkischer Soldatenmythos“ oder aber „PKK kämpft für die Rechte der Kurden und werden als Terroristen dargestellt“ sind nur einige Beispiele, die als Kritik herhalten müssen.

weiterlesen

LINKS:

http://www.cinefacts.de/kino/22232/nefes_der_atemzug/filmdetails.html

http://www.nefesfilm.com/

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  1. Grauer Wolf
    20. Oktober 2009 um 16:23 | #1

    Schreibt nicht andauernd Kurden es geht um die PKK und das sind die Terroristen die meisten der Kurden haben mit denen nichts zu tuen, ich liebe die Soldaten ein Land steht hinter seinen Soldaten bekomme jedes mal Gänsehaut wenn ich höre wieder zig tote wegen Anschlag in der Türkei klar euch trifft das ja nicht.

    • 20. Oktober 2009 um 23:14 | #2

      Deine Nick-Wahl spricht nicht gerade für deine „versöhnlichen“ Worte.
      Ich liebe auch das Land (Türkei) in dem ich geboren wurde, und das Land (Deutschland) in dem ich lebe, arbeite und meine Familie ernähre.

      Ich habe niemals Kurden mit der PKK gleichgestellt, sondern nur Quellen zitiert. Mir missfallen Leute, die um jeden Preis versuchen Menschen (Gesellschaften) und das angestrebte Miteinander zu spalten.
      Sie werden am Ende nicht siegen, auch türkische Rechte sind mir absolut wider, dazu gehören auch die Grauen Wölfe.

  2. Grauer Wolf
    23. Oktober 2009 um 02:01 | #3

    Das einzige was passiert (zurzeit) ist das die Türkei sich bald spalten wird, es kommen von der Bergen Pkk Kämpfer runter und feiern und werden nicht mal festgenommen das alles nur wirklich nur in die Eu zu kommen wovon noch meine Enkel Kinder träumen werden (hoffentlich nicht),das was passiert würde keine Land dieser Welt zulassen jeder pocht aber drauf das die Türkei klein bei gibt ,meinst du das sowas in den USA gedultet wird ,sofort weg vom Fenster und niemand sagt was.Die Türken verlieren immer egal wie gut es läuft im end efekt sind wir die verlierer, die Leute die ihre Brüder und Männer verloren haben können sehen wo sie bleiben, traurig sowas.Die Kurden bleiben Kurden mit denen hat Atatürk den Krieg gewonnen ,niemand draf verlangen das die Kurden erniedrigt werden sollen aber die PKK sind und bleiben feinde, verstehe schon überhaupt nicht wieso der Fette Sch**** Öcalan nicht vergiftet wurde. Ich könnte heulen wenn ich jedes mal ein Kind oder Frau ,Mutter sehe die ihren Mann ,Sohn aufm Berg verloren hat.Mein Hass wird immer mehr ,so war ich nicht aber der verlauf dieser Geschichte macht mich immer wütender.

    EDITIERT: Fareus

    • 23. Oktober 2009 um 06:08 | #4

      Lass dich nicht von deinem Hass auf die PKK kontrollieren.

  3. Evren
    24. Oktober 2009 um 01:23 | #5

    Leute, einfach den Film anschauen…es geht um nur diesen Kriegsblödsinn. Es erklärt die Zustäde von den Soldaten, es erklärt warum die PKK kämpft. Es erklärt, dass die Armee Dörfer gebrannt hat und PKK unschuldige „für ihr Großes Ziel“ umgebracht hat (bzw. betrifft beide seitigen Fehler). Es ist ein neutraler Film, der den Krieg verdammt. (Verzeichung wenn meine Text unverständlich ist. Ich lebe nicht in Deutschland. Deutsch ist meine zweite Fremdsprache)

  4. Grauer Wolf
    24. Oktober 2009 um 18:38 | #6

    @fareus , im Jahr 1995 ist mein Cousin gestorben in Kızılsu/Şırnak er wurde aus nächster nähe von drei Missgeburten erschossen und dannach noch extre Kopfschuß,mein Hass bleibt für immer ich hoffe das die Geschichte sich noch ändert und der Erdogan vegesnipt wird,glaubt mir nach einer zeit werden sowieso Köpfe rollen, ich bete drum.Da kommen die Berg Ziegen runter und werden nicht verhaftet unglaublich sowas.
    MFG

    • 24. Oktober 2009 um 18:48 | #7

      Herzlichen Beileid.

  5. Christian
    25. Oktober 2009 um 11:33 | #8

    Wenn ich aufgrund des Trailers und der Beschreibung urteilen soll, würde ich auf eine Art türkischen Landserfilm tippen.

    Eine verklärte Erzählung von Kameradschaft und Opfermut. Na wers mag gewinnt wohl auch John Rambo Verfilmungen etwas ab.

  6. Mr.Musician
    31. Oktober 2009 um 19:28 | #9

    Rechts, links, oben, unten ^^, bloss keine Mitte?

    Zuallererst ein Kommentar an unseren „Rambo“ ^^: Man sollte sich ERST einen Film anschauen, dann darüber urteilen. Es gibt wirklcih SEHR interessante Studien über Stigmatisierung und Diskrimierung von Migranten (in Deutschland)- die Ergebnisse lauten wie folgt: Von allen Migranten- Gruppen in Deutschland sind Türken, Araber und Afrikar die, die am meisten (bewusst oder unbewusst) diskriminiert werden (wurde sogar letztens, vor kaum einer Woche auf N24 erörtert)- es gab einen Versuch, bei dem Bilder von verschiedenen Menschen gezeigt wurden, und jene, die „Schwarzköpfe“ oder „Schwarzhäute“ waren, haben allein durch ein neutrales Bild negative Empfindungen hervorgerufen (Vgl. „Stereotype, Vorurteile und soziale Diskriminierung: Theorien, Befunde und Interventionen“ von Petersen/ Six).
    Daher ist es nicht verwunderlich, das fast alles, was von „Türken“ produziert wird, schon allein DESHALB negativ kritisiert oder zumindest „Unwillen zum Anschauen/ Unwohlsein“ hervorruft.

    Zur anderen Seite: In der Türkei ist die „nationalistische“ Szene sehr stark. Dies hängt mit der „Geschichte“ wie auch „Gegenwart“ der Türkei zusammen: Die Geschichte wird man kennen bzw. kann man nachlesen, doch die Gegenwart zeigt ein etwas trauriges Bild: Im Osten der Türkei gibt es tagtäglich Gefechte mit TERRORISTEN (an diesem Punkt wäre es angebracht, sich mal die DEFINITON dieses Begriffes anzuschauen)- es geht also nicht um einen Krieg gegen Kurden, sondern gegen Terroristen. Es ist ja nicht nur die Kämpferei im Osten, es gab etliche Bombenanschläge in Großstädten wie Urlaubsorten (worunter auch die Wirtschaft leidet wohlgemerkt- Tourismus ist einer der wichtigsten wirtschaftlichen Zweige)- wie man meinen kann, der Begriff TERRORISMUS sei übertrieben oder nicht zutreffend, kann ich daher nicht mal im Ansatz begreifen (wenn hier in Deutschland oder in Spanien oder in England Bombenanschläge stattfinden, scheint es alle zu irritieren und es wird einvernehmlich von „Terrorismus“ geredet- keiner zweifelt es an. Aber wenn in der Türkei Bomben in Großstädten, in Menschenmengen hochgehen, ist man sich unsicher, ob man es so definieren kann. Schonmal gefragt wieso? Ich denke an diesem Punkt kann man wieder auf die Studien zur Diskrimierung verweisen und folgern, dass die Diskrimierung zu einer gewissen „Subjektivität“ führt- nur so ein Gedanke).
    Was das Militär im Film „Nefes“ macht, scheint ebenso nicht im Sinne des „political correct“ zu sein- darauf wird auch im Film eigegangen (weshalb es kein „einseitiger“ Film ist)- einfach mal Anschauen. Der Beitrag von Evren bringt es eigentlich auf den Punkt.

    Fakt ist: Dieser Film ist ENTSCHIEDEN anders, in seiner bildgewaltigen Art und auch seiner neutralen (sofern möglich) Position, als „Tal der Wölfe“ oder dergleichen.

    MfG,
    XXX

  7. 31. Oktober 2009 um 21:05 | #10

    Ich mag generell keine Filme, die militärische Einsätze heroisieren. Egal ob türkischer, russischer, deutscher, arabischer oder us-amerikanischer Herkunft.

    Wer derartiges mag hat meines Erachtens einen kleinen Schwanz und versucht das entsprechend überzukompensieren.

    Der Trailer gibt ausreichend Auskunft darüber, dass es sich keineswegs um die neutrale Beschreibung des Konflikts in der Türkei handelt. Die Bildsprache spricht Bände.

    Ein Film mehr in dem Militär und Gewalt verherrlicht werden. Braucht meines Erachtens nach niemand.

    Zur Diskriminierung. Diese findet statt, keine Frage. Die Diskriminierungsabfolge ist allerdings eher unstet. Für etliche „weiße autochtonen“ Deutschen sind alle Fremden minderwertig. Aber auch in der Migrantencommunity gibt es derartiges. Da sind dann die Afghanen Barbaren, Kurden sind „Bergtürken“ und Schwarze stellen die unterste Stufe der Menschlichkeit für einige Türken dar. Nur nicht immer mit dem Zeigefinger auf andere zeigen ;-)

    Zum Terrorismus. Das ist ein schwieriges Feld. Für einige ist Jassir Arafat z.B. ein Terrorist, weil er für Anschläge verantwortlich war, bei denen Unschuldige gestorben sind. Für andere ist er ein Freiheitskämpfer gewesen. Ähnliches wäre zu Mandela zu sagen.

    Vor diesem Hintergrund sollte man von Terrorismus reden, wenn vorhandene zivilgesellschaftliche Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung fahrlässig zugunsten gewalttätiger Einforderung eigener Machtansprüche ausgeschlagen werden.

    Die ETA ist in diesem Sinne terroristisch, Al-Quaida ist terroristisch, die IRA ist terroristisch und der leuchtende Pfad ebenso. Die PKK ist da bis in die 90er hinein eher unverdächtig, da der türkische Staat lange Zeit keine Möglichkeiten für eine zivilgesellschaftliche Konfliktbearbeitung bereitstellte, ebenso die PLO im Konflikt mit Israel (nicht jedoch in Hinsicht auf den Anschlag in München während der olympischen Spiele). Anschläge der PKK in der sich entwickelnden türkischen Gesellschaft ab Mitte der 90er können jedoch als terroristische Akte gewertet werden.

  8. Ozan
    1. November 2009 um 04:57 | #11

    Der Film zeigt, wie viele Menschen durch den Krig sterben.
    Ich gebe nicht nur der PKK die Schuld, auch den Kurden!
    Warum können die Kurden mal nicht probieren, dass PKK aufhört unser Land zu terrorisieren? Die Kurden, die noch da in den Bergen wohnen unterstützen doch sowieso PKK; da kann mir niemand was erzählen! Würden diese Kurden, die ja „nichts“ mit PKK zu tun haben, die Türkei unterstützen, würde es nicht so weit kommen.
    Schuld ist Recep Tayyip Erdogan, der sich das alles gefallen lässt, um in die Türkei zu kommen! Wäre Atatürk ncoh am Leben, würden die anderen Länder betteln, damit wir in die EU kommen. Es werden sogar kurdische TV ausgestrahlt, alles wird toleriert! Wenn die USA die Kurden unterstützt, soll er gucken was er mit denen macht! Diese Menschen leben IN UNSEREM LAND, sprechen UNSERE SPRACHE! Würde mal gerne wissen, was USA mit denen machen würde!
    Aber eins sage ich, da ich in der letzten Zeit mitbekommen habe, dass sich viele PKK-Leute ergeben, denke ich, dass was passieren wird. Alles nur Politik und wir werden für dumm verkauft!

  9. Mr.Musician
    1. November 2009 um 11:34 | #12

    Der Friede sei mit uns!

    :) , soviel zum Einstieg. Doch lass mich noch eine Sache aufgreifen: Du redest von „einer Art türkischer LANDSERFILM“- die Wortwahl stört mich. Wenn du ALLGEMEIN keine Kriegsfilme und Militärs magst, völlig ok :) , ich persönlich bin auch ein „Pazifist“.
    Und nicht zu vergessen, der „Klassiker“ und der den Relativierungs- Versuchen: „Jajaja, immer mit dem Finger auf andere zeigen, aber ihr selbst, ihr seid doch die schlimmeren Rassisten/ Nationalisten etc.“- habe ich oft genug gehört :) .
    Wer bitte behauptet, „Afriker“ seien die unterste Schublade oder Kurden seien „Bergtürken“/ „Dreck“? Nationalismus gibt es in der Türkei, keine Frage (sowieso ist dies bedingt durch die Konflikte im Osten und innerhalb der Türkei- und der Nationalismus wird stärker, je heftiger die Konflikte werden. Das Militär nutzt dieses natürlich auch- aber der Hauptantrieb ist der Terrorismus. Man kann daher sagen, die Terroristen schneiden sich ins eigene Fleisch :) . Erinner dich bitte, wie plötzlich die ganze Welt sich auf seine Religiösität/ Konservatismus bzw. auf seinen Liberalismus rückbesonnen hat, nachdem der Anschlag am 11. September war- plöztlich war der Islam der neue Feind und ganz plötzlich mussten alle zusammenhalten- ohne, dass man es gemerkt hätte wohlgemerkt. Und jetzt kämpfen (fast) alle Europäer „Seite an Seite“ in Afghanistan.) Das krasse ist: Dass die Türkei militante Terroristen bekämpft, die mehr als genug Bombenanschläge verübt haben, wird als „zweifelhaft“ betrachtet- aber wenn Europa und Amerika mal eben in ein Land marschieren, nur weil eine Organisation den WTC in die Luft gejagt hat, wo jede Menge „Kolleteralschaden“ entschaden ist, wenn man das so kalt sagen kann- aber vergleiche die Totenzahlen im WTC mit den zivilen Opfern die im Afghanisten gefordert wurden :) . In zwei Hochzeiten mit mehr als 100 Teilnehmern haben die Ami’s Bomben reingeworfen, weil sie DACHTEN das seien Terroristen (später mussten sie „Blutgeld“ zahlen und gut wars :) ). Oder die jüngst geschehene Katastrophe, dass in Deutscher auch DACHTE,d as seien Terroristen und hat ebenfalls einen Bombenanschlag angefordert und da waren erneut ETLICHE zivile Opfer. Wer zeigt bitte auf wen mit welchem Finger :) ? Und vergessen wir nicht, dass die PKK in seinen Anfangszeiten wie auch später eine KOMMUNISTISCHE Organisation war, die ganz im Zeichen der Zeit stand- es war also auch IMMER ein politischer Wandel im Fokus (und hierbei kann man erneut die Definition vom Begriff „Terrorismus“ vor die Augen führen :) .) Der Vergleich mit der ETA oder IRA oder aber El QUAIDA ist also treffend- und zu meinen, ein „Zweifel“ wäre angebracht, verletzt schlichtweg Gefühle :) . Oder wie würdest du dich fühlen, wenn ich daran zweifeln würde, dass sämtliche Anschläge in England, Spanien, Amerika, Deutschland kein „Terrorismus“ seinen und die El Quaida vielleicht doch so sein Recht hätte, zu tun, was sie tun? Der Punkt, der mich verwirrt und die Diskrimierungsfrage aufwirft ist einfach, wieso man in Europa der Meinung sein muss, es sei ZWEIFELHAFT oder gar FALSCH, weil es TÜRKISCH ist? Wieso hat der Begriff „Türke“/ „türkisch“ diese Konnotation bekommen im Laufe der Zeit :) ? Da kann ich nur auf die Studien von Petersen verweisen. Zur Diskrimierung gehört wohlgemerkt auch die Meinung, alle „Türken seinen Nationalisten“ und der „türkische Nationalismus sei doch nicht anders als der deutsche National- Sozialismus“, als würde man sich einen Sauf- Kumpanen suchen. Dabei ist man sich nicht zu frech, Wörter aus jenem Kontext zu wählen („Landser“) oder völlig abstruse Thesen aufzubringen („Schwarze sind für Türken die unterste Schublade“, „Kurden sind für sie NUR Bergtürken“), die anmuten, dass Türken ähnlich rassistisch seien, wie gewisse Deutsche in einer gewissen Epoche. Das ist einfach nur schwach :) .
    Militär, Armeen, Nationalismus mag nicht jedermanns Sache sein (wars auch nicht meine, ich habe meine Kriegsdienstverweigerung gestellt, nachdem ich n paar Wochen in der Kaserne war, in Deutschland wohlgemerkt)- aber eine etwas differenziertere Sicht ist doch nicht zuviel verlangt oder?

    Bemerkenswert ist, dass der Film „Nefes“ Fehler auf BEIDEN Seiten zeigt- und in den geschilderten Hintergrund ist das schon verwunderlich- viele fühlen sich auch gekränkt dadurch, dass überhaupt so ein VERSÖHNLICHER Film entstanden ist, weil man nach all den Anschlägen und Jahren blutiger Auseinandersetzung alles andere als „versöhnlcih“ sein will.

    Ich kann jeden nur empfehlen, sich diesen Film anzugucken (falls man nicht generell Hass- Emfpindungen bekommt, nur weil uniformierte Leute da stehen)- weil er zum einen sehr informativ, zum anderen sehr Emotional ist- und Fehler auf beiden Seiten, der kurdischen wie auch der Seite des türkischen Militärs eingesteht.

    Mit freundlichen Grüßen,
    xxx

  10. ff
    2. November 2009 um 15:24 | #13

    seas leute ich bin der xxxxx und wie findet ihr den film`?
    da geht es um pkk und türkische leute

  11. Ahmet
    9. November 2009 um 05:57 | #14

    Vorerst, ich habe diesen Film nicht gesehen, beabsichtige es aber. Ich habe gemischte Gefühle. Ich selbst war 1992 und 93 dort in den Bergen, und ebenfalls in einer Bergwache als einfacher Soldat, und wir wurden ein mal überfallen also beschossen. Habe als 72-2 in 59.Er Eg. und Tunceli-Hozat gedient. Jedenfalls träume ich immer noch davon. Jetzt höre ich von einem Film der so zu sagen meine Erlebnisse in etwa schildern möchte. Endlich. Aber, ich habe auch Angst. Zum Beispiel das ch währenddessen weinen könnte, etc.. Ja, so fernab ist leicht reden Christian. Auh ich habe zuvor gesagt, Militarismus doch nicht, Faschismus doch nicht, usw usw.. Nicht alle Soldaten dort sind glühende Nationalisten und Militaristen, aber sie alle machen nunmal solche Erfahrungen wie zB in diesem Film. Wobei ich denke das dieser Film wohlmöglich noch untertrieben ist, ich denke es sind keine Prügelstrafen für die Soldaten zu sehen. Noch mal zu mir. Ich bin Kurdischstämmig, und, der Mainstream in Deutschland übersieht das wenn ein 1 Kurde zur PKK geht, auf der Seite mindestens 20 Kurden freiwillig zum türkischen Militärdienst gehen. Ich jedenfalls bin in Deutschland aufgewachsen, wurde dann als sogenannter Fristversäumter bei meinem Urlaub direkt eingezogen. Nach 3 Monaten richtig übler Grundausbildung war ich dann da in den Bergen und fragte mich, was ich in dieser verdammten Ecke nur mache? Ich gebe nicht an, wenn ich sage die Grundausbildung war übel. Es waren nunmal meine Eindrücke, so ist es nunmal, hat nichts mit angeben oder Militarismus zu tun. Ich habe damals einen Hass auf alle Menschen, selbst auf meine Kameraden empfunden, außer an meine Eltern die mich liebten. Ich fragte mich, wie kann es angehen das wenn 20 Menschen ein Zeichen an ihren Armen haben und über dich kommandieren dürfen, ja dich auch schlagen dürfen, warum nutzen all diese Menschen mit unterschiedlichen Charakteren diese Situation der Macht ggü dem anderen immer aus? Warum gibt es keinen Einzigen DER aus der Reihe tanzt und nicht gemein ist?
    Und wenn ich sage ich war später in einem Gefecht ist es auch kein Militarismus. Als ich in dieser Bergwache war und wir umzingelt waren, uns mit Sandsäcken barrikadiert haben, da zuvor auf uns geschossen wurde war ich ganz allein. Vermutlich wird dieser Film mir vielleicht doch nicht gut tuen, erweckt aber trotzdem mein Interesse. Als wir in dieser Wache waren und die Fensterscheiben uns um die Ohren flog, habe ich mich erst zu Boden geworfen, da es meine Kameraden ebenfalls taten. Ich wusste gar nicht was los war, obwohl ich daraufhin trainiert war. Als mein Kommandant sagte, das diese Terroristen die uns umzingelt hatten gegen Morgens nochmal kommen würden, wegen Vollmond usw, fragte wir uns immer nur eins, warum kommt keine Hilfe verdammt. Und gegen Morgens kamen sie, es kam mir aber dann vor wie 10 Jahre Schiesserei. Ich sah Bilder, weiß gar nicht mehr ob ich schoss oder nur da saß, ich weiß nichts mehr, nur das Kameraden bluteten und das ich mein ganzes Leben vor meinen Augen hatte. An einem Samstag, Nachts, ich dachte was machen meine Freunde in Deutschland? Disko… Denken die an mich? Bestimmt nicht. Und ich? Was mache ich hier? Denke ich an sie? IMMER. Seitdem habe ich große Probleme, vermeide Menschen die in meiner Anwesenheit laut lachen, bekomme Panik wenn es bei mir klingelt, sei es auch ein Handy.
    Warum nicht ein Film über ähnliche Eindrücke? Fast jede türkische Familie beklagt Opfer Dank diesem dämlichen Terror, dessen Hintermänner niemand anders ist als der Raubtierkapitalismus der die Kurden als bettelnde Asylanten, Slumbewohner, Billiglöhner, schlicht als Sklaven halten will und der Türkei ebenfalls. Es sind die Kreise, die die Türkei weder aus der EU raus haben wollen noch rein, sondern von privilligiert sprechen. Ich bin langsam vom Thema. Jedenfalls werde ich mir diesen Film morgen antun. Und soweit ich gehört habe soll es kein Action-Rambo Film a la Hollywood sein, wo paar „Untermenschen“ niedergemetzelt werden, sondern sehr realitätsnah. Eben aus der Sicht dieser Verlassenen, Vergessenen, Soldaten da in den Bergen, wo dann die Angehörigen nach verdammten unendlichen 550!!!! Tagen einem sagen: „OH du bist ja schon wieder da, ging aber schnell“

  12. Rifat
    11. November 2009 um 01:18 | #15

    Hallo leute,icc war letzte woche in den Film drin.Ich fand es sehr schön und andrer seits Sehr erschreckend.Weil;Wenn man sich den Film Richtig anguckt und überlegt Was genau in den Film abgeht passiert,das es natürlich auch dre realität erzählt habe ich kein zweifel.
    Nur der krieg oder beseer gesagt diese Täglichen gefächte gehen seit jahren,wrum in Gottes namen derhen die keinen Film was auch nicht gelogen wehre wie bei den Amerikanern das mehr PKK terroristen sterben wieTürkische soldaten,Warum?
    Da sterben zich Türkische Soldaten und zwei halb verhungerte terroristen.
    Und so sollen unsere soldaten mut Fassen und unsere Mütter ruhig schlafen.Hallo!!!
    Mann muss wie die Amis machen,über leichen gehen.Geifst du mein Land an in dem du LEBST bist du ein Toter mann ,so einfach ist das.
    Was haben die mit den Indianern gemacht.Da REDET KEINER;
    Was ist wenn in Deutschland sowas passiert.UmGotteswillen,mann darf darüber garnicht nach denken.Wenn eine gruppe von Terroristen Soldaten,Beamten Ärzte anfangen zu töten.Was würde Deutsche Regierung machen.
    Das hat auch viel mit Glauben zu tuen Wenn Holland oder Schweiz da wehre wo Türkei ist ,da würden die ganzen cristlischen länder gegen die PKK kämpfen.-Oder habe ich da nicht Recht.
    Deutschland erzählt der ganzen Welt wer was Falsch macht.Die haben genug falsch gemach das heisst nicht das sie jetzt immer noch alles Richtig machen.Aber kein Mensch macht sein Mund auf und sagt hey Deutschland halt mal den Ball flach.
    Liebe Leute, die Welt ist versaut.DIE nmeue Welt Ordnung.Es ist passiert ,wir wissen das noch nicht.Mach deine Augen auf.

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