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„Hartz IV muss weg“


Bruch mit der Vergangenheit: Porsche-Betriebsratschef Uwe Hück fordert die SPD-Führung zur Umkehr auf.

FOCUS Online: Herr Hück, in den letzten Jahren hat Ihre Partei Hunderttausende Wähler und Zehntausende Mitglieder verloren, gerade unter Arbeitnehmern. Sind Sie als Genosse ein Auslaufmodell?

Uwe Hück: Überhaupt nicht. Aber wenn die SPD wieder Zulauf haben will, dann muss sie einen Neustart hinlegen. Es reicht nicht, ein paar Anzüge zu wechseln und dann weiter so!

FOCUS Online: Die SPD wirkt ausgebrannt und ratlos. Sie wissen, was dagegen zu tun ist?

Hück: Das S in SPD steht für sozial, die Partei muss für das Soziale da sein. Ganz einfach. Aber bei uns gibt es eine Lähmung. Keiner hat den Mut zu sagen: Leute, wir hatten eine Fehleinschätzung bei der Rente mit 67, eine Fehleinschätzung bei Hartz IV.

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  1. Hartmut Holz
    13. November 2009 um 16:13 | #1

    Die SPD sollte sich endlich einmal wieder auf ihre Tradition besinnen, dass sie die
    Partei der kleinen Leute ist.

    Das ist, leider, in der Zeit von Gerhard Schröder und Wolfgang Clement völlig ab-
    handen gekommen.

    Aus dieser Zeit stammen ja auch die unsegliche Hartz IV Reform. Diese unmenschliche
    Arbeitsmarktreform hat dieser Partei eine Menge Wählerinnen und Wähler gekostet.

    Und so mancher alter Sozialdemokrat hat darum die Partei verlassen. Bei den nach-
    folgenden Wahlen war es ähnlich. Scharenweise haben die Wähler dieser Partei das
    Vertrauen aufgekündigt. Und warum sollten sie eine Kopie der CDU auch wählen? Nein,
    da wird dann lieber dem Original die Stimme gegeben.

    Hinzu kommt jetzt noch die Rente mit 67. Völlig absud. Denn soll etwa eine Alten-
    pflegerin oder der Maurer mit 67 noch seine Arbeit verrichten?

    Nein, die SPD muss endlich einen Neuanfang wagen. Sie muss von der unsäglichen Hartz und auch von der Rente mit 67 abrücken.

    Gelingt dieses nicht, dann versinkt diese Partei irgendwann in die politische Bedeutngslosigkeit.

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