Deutsche Online-Shops sollen kubanische Produkte aus dem Sortiment nehmen – Ansonsten werden Konten gesperrt
EBays Online-Bezahldienst PayPal macht Druck auf deutsche Online-Shops, um das US-Embargo gegen Kuba aus dem Jahr 1962 durchzusetzen. So seien mehrere deutsche Unternehmen von Paypal aufgefordert worden, alle kubanischen Produkte aus dem Sortiment zu verbannen.
Forderung
“Entfernen Sie alle kubanischen Zigarren von ihrer Website, die gegen die Paypal-Nutzungsbedingungen verstoßen”, hieß es laut Angaben des Anbieters Rum&Co. Anschließend wurde der Online-Shop für Paypal gesperrt, da sie diverse kubanische Waren anbieten. Paypal bot an, die Konten des Unternehmens wieder zu öffnen, sobald man der Forderung nachkomme. “Das machen wir nicht”, erklärte Rum&Co-Inhaber Thomas Altmann gegenüber Golem: “Wir liefern innerhalb der Europäischen Union. Ich sehe gar nicht ein, dass US-amerikanische Firmen uns einfach etwas diktieren wollen.”
Paypal macht Druck auf Online-Shops wegen Kuba-Embargo
Veröffentlicht am 27. Juli 2011 von fareus in WirtschaftSchlagworte: Deutschland, USA, Wirtschaft
Kommentare
Auf jeden Fall ein Unding!