Archiv

Autor-Archiv

Jassir Arafat Kampf für Palästina

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Im Jahr 1948 ging der größte Teil Palästinas im Staat Israel auf. Übernacht wurde die Mehrheit der Palästinenser zu Flüchtlingen, die gezwungen waren, in arabische Nachbarländer oder in die noch unter arabischer Kontrolle stehenden palästinensischen Gebiete zu fliehen. Die Rückkehr dieser Menschen in ihre Heimat wurde das Lebensziel eines jungen Palästinensers: Jassir Arafat.
Arafat wurde in Kairo geboren. Sein Vater stammte aus Gaza und als Kind besuchte er häufig seinen Onkel Salim Abu Saud in Jerusalem. Seine Familie waren gläubige Muslime. Während des Studiums der Ingenieurwissenschaften an der Universität in Ägypten schloss sich Arafat muslimischen Aktivisten an. Er war etwa 18 Jahre alt, als der israelische Staat ausgerufen wurde. Es war eine stürmische Zeit für die gesamte arabische Welt. Oberst Nasser forderte die Briten in Ägypten heraus, und die arabische nationalistische Bewegung erstarkte. Der Kampf um einen arabischen Staat, der sich vom Atlantik bis zum Golf erstreckte, drängte jedoch die Sache der Palästinenser in den Hintergrund. Arafat, der inzwischen Bauingenieur und Geschäftsmann geworden war, setzte sich mit seiner ganzen Kraft und seinem Geld für die Sache der Palästinenser ein. Er gründete seine eigene politische Partei mit dem Namen „Fateh, das arabische Wort für „Eroberung.
Im Jahr 1964 war Arafat nach Syrien gezogen. Der Guerilla-Krieg hatte begonnen. Seine Kämpfer begannen, Israel anzugreifen und über die jordanische und syrische Grenze in das Land einzufallen. Ihr militärischer Erfolg hielt sich in Grenzen. Nasser billigte die Schaffung der Palästinensischen Befreiungsorganisation im gleichen Jahr. Drei Jahre später wurde der Nahe Osten durch einen Krieg erneut auf den Kopf gestellt. Zwischen dem 5. und 10. Juni 1967 besetzte Israel die Halbinsel Sinai, die Golan-Höhen und alles, was vom alten Palästina übrig geblieben war: Ost-Jerusalem, die West Bank und den Gaza-Streifen. Triumphierend stürmten die Soldaten in die Altstadt von Jerusalem. Dies war eine schwere Niederlage für die arabischen Staaten. Junge arabische Männer konnten die Demütigung nicht ertragen. Aus Europa, aus Amerika, aus allen Teilen der Welt kamen sie in den Nahen Osten, um zu kämpfen. Der Augenblick für die Palästinenser war gekommen und Arafat nutzte die Chance. Er übernahm die Führung der PLO. In der Charta der PLO ist die Befreiung Palästinas und die Beseitigung des Zionismus festgeschrieben, das heißt die Zerstörung des israelischen Staates.
Jassir Arafat hat zahllose Attentate und 12 israelische Staatsführer überlebt. Einige behaupten, dass die Zerstörung Israels noch immer sein größter Wunsch sei. Andere, die seiner Sache mehr Sympathie entgegenbringen, erkennen seine Friedensinitiativen an und sind sich bewusst, welch schwierigen Spagat er vollbringen muss: den Friedensprozess in Gang halten und gleichzeitig militante islamische Gruppen wie die Hamas beschwichtigen.
Das Profil und die Lebensgeschichte dieses politischen Chamäleons umfasst Interviews mit Shimon Peres, Sir Brian Urquhart, George Schultz, James Baker, Edward Said, Sheik Ahmad Yassin, Joe Sisco und Suha Arafat.

weitere 5 Teile anschauen

Kategorien:Dokumentation Schlagworte: ,

Make love, no terror

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Kategorien:Fundstücke Schlagworte: ,

Unbequeme Erinnerung – Eberswalde und das Nazi-Opfer

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Eine Gedenktafel markiert den Ort, an dem Amadeu Antonio von fünfzig Jugendlichen zu Tode getreten wurde – sie nannten es „Neger klatschen“. An diesem Ort aber zeigt sich immer wieder Hass. Hass auf Ausländer, in Eberswalde auch zehn Jahre nach der Tat.

Die Gedenktafel, immer wieder beschädigt und beschmiert. Hass auf Neger, so die Botschaft neben der Erinnerungsstätte.

Das Gedenken an Amadeu Antonio – für die Stadt wird es langsam lästig. Bürgermeister Reinhard Schulz über das Imageproblem: „Wir haben eben seit zehn Jahren mit diesem Problem zu tun, dass wir immer wieder darauf hingewiesen, dass es vor zehn Jahren diese schreckliche Tat gab. Wir sind da nicht glücklich drüber.“

Bericht aus dem Jahre 2000 – Amadeu Antonio wurde am 6. Dezember 1990 in Eberswalde durch eine Bande von ca. 50 Nazis ermordet – lediglich sechs Nazis wurden kurzen Haftstrafen zugeführt.

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/start/

Kategorien:Nazis raus Schlagworte: , ,

Die schönsten Kirchen in islamischen Ländern: Jordanien

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Amman Coptic Church Jordanien

King Abdullah I Mosque, Coptic Church

weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Römisch-katholische_Kirche_in_Jordanien

Kategorien:Islam Schlagworte: , ,

Korrekt, unkorrekt, daneben

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Islamdiskussion

Nach dem Schweizer Volksentscheid kochen die Debatten im Netz hoch. Doch was unterscheidet, was eint islamkritische Gruppierungen? Eine Spurensuche.

[...]

Liberal bis libertär

Und das ist nicht verfassungsfeindlich, sondern eher ein rechtsaußen angesiedeltes, aber eben nicht rechtsradikales Gegengewicht im sonst einseitig gegen andere ausgerichteten Verbalkampf. Dass ausgerechnet die Unterstützung durch die Radikalen von PI-News dem Image Israels in Deutschland helfen dürfte, darf allerdings bezweifelt werden.

Diese Zweifel hegen zum Beispiel die selbsternannten „Freunde der Offenen Gesellschaft“, einer mittlerweile eher lose verbundenen Berliner Gruppe liberaler bis libertärer Geister, deren kluge Mitglieder und assoziierten Freundeskreise sich einerseits in der Nähe der wirtschaftspolitischen Ideen Ludwig von Mises verorten, andererseits durch eine besondere Treue zu Israel auffallen. Und die als logische Konsequenz dieses Bündnisses ein besonders kritisches Augenmerk auf die Entwicklungen islamischer Aktivitäten in Deutschland und der gesamten Welt legen, zum Beispiel auf der seit 2008 stattfindenden Konferenz „Stop the Bomb“, die unter anderem von dem Politikwissenschaftler Matthias Küntzel unterstützt wird.

Ihre Kritik ist durchdacht und fundiert, sie konzentriert sich viel mehr auf wirtschaftliche und politische Gegebenheiten – zum Beispiel auf die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und dem Iran – als auf das marktschreierische Anprangern von „Ehrenmorden“, wie es auf der Webseite PI-News gepflegt wird.

weiterlesen

Kategorien:PI in den Medien Schlagworte:

Sternstunden – Wunder des Sonnensystems (2)

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Die Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ zeigt unser Sonnensystem als gewaltigen kosmischen Prozess des Werdens und Vergehens. Spektakuläre Installationen des Planetensystems, einzigartige Bilder der Sonne, Planeten und Monde sowie historische und moderne Instrumente der Weltraumforschung machen Geburt und Entwicklung unseres Sonnensystems sinnlich erlebbar.

Im DLR-Webcast beschreiben Prof. Dr. Tilman Spohn, Leiter des DLR-Instituts für Planetenforschung, und Sternstunden-Kurator Wolfgang Volz Hintergründe und Höhepunkte der Ausstellung. Sie bietet dem Besucher faszinierende Aufnahmen des Sternenhimmels, einzigartige Exponate wie zum Beispiel echten Mondstaub und den Star der Sternstunden: den „größten Mond auf Erden“. Die Ausstellung ist ab dem 2. April 2009 für Besucher geöffnet. „Sternstunden“ ist eine Gemeinschaftsaktion der Gasometer Oberhausen GmbH und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) anlässlich des Internationalen Jahres der Astronomie 2009.

Kategorien:Veranstaltungen Schlagworte: , ,

Sternstunden – Wunder des Sonnensystems

5. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Fareus war heute in Oberhausen im Gasometer:

Sternstunden – Wunder des Sonnensystems

http://www.gasometer.de/de_DE/index.php

Eintrittspreise für die Ausstellung „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“
Erwachsene: 7 €
Ermäßigt*: 5 €

Schüler im Klassenverband: 3,50 €
Familienkarte (2 Erwachsene und max. 5 Kinder bis 17 Jahre): 15 €


Wirklich sehr empfehlenswert, hier einige Eindrücke aus dem Inneren des Gasometers:

Der Gasometer von außen

Das Innere des Gasometer, der Blick auf die Nachbildung der Sonne

weitere Fotos und ein Video anschauen

Kategorien:Veranstaltungen Schlagworte: , ,

PRO REP

5. Dezember 2009 fareus 1 Kommentar

Wenn die Bürgerverblödung PRO NRW schreibt:

Gemeinsame Veranstaltungen mit Markus Beisicht und Stephan Stritter

Anfang nächsten Jahres wird es mehrere gemeinsame Veranstaltungen des pro-Vorsitzenden Markus Beisicht mit dem bekannten rechtsdemokratischen Mainzer Politiker Stephan Stritter in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz geben. „Die gegenseitigen Einladungen wurden bereits angenommen und genaue Termine vereinbart“, erklärt dazu der pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener. „Die geplante Veranstaltungsreihe ist natürlich auch Ausfluss der jahrelangen vertrauensvollen Zusammenarbeit der beiden patriotischen Stadtratsfraktionen in Mainz und Köln“, so Wiener weiter.

Darauf könne jetzt im entscheidenden Moment aufgebaut werden, auch im Hinblick auf künftige bundesweite Kooperationsmöglichkeiten. „Gerade nach der Schweizer Volksabstimmung über das Minarettverbot sollte allen seriösen rechtsdemokratischen Gruppierungen in Deutschland klar sein, welch große Chancen es für uns gibt, wenn wir uns einig sind und geschlossen auftreten. Das ist Verpflichtung und Antrieb zugleich, das wenige Trennende zurückzustellen und das große Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken. Herr Beisicht und Herr Stritter sind sich dieser Verantwortung voll bewusst und wollen hier mit gutem Beispiel voran gehen.“

Steht natürlich nichts über die Republikaner, obwohl der „rechtsdemokratische Mainzer Politiker Stephan Stritter“ Landesvorsitzender der Republikaner in Rheinland-Pfalz ist.

Die Republikaner sind den PRO LETEN wohl doch zu offensichtlich rechts und da will man wohl doch nicht so offen kooperieren und den Schein wahren.

[Ich verzichte auf Verlinkungen zu rechtsextremistischen Parteien und Organisationen.]

Kategorien:Nazis raus Schlagworte: , , ,

Die Tafel – Das Geheimnis um die realen Verhältnisse

4. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Alexander Rybak – Fairytale

4. Dezember 2009 fareus Kommentieren

Kategorien:Fundstücke Schlagworte: