Archiv für die Kategorie ‘Armut’

Waste Land

Veröffentlicht: 23. April 2010 von fareus in Armut
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Filmed over nearly three years, ‘WASTE LAND’ follows renowned artist Vik Muniz as he journeys from his home base in Brooklyn to his native Brazil and the world’s largest garbage dump, Jardim Gramacho, located on the outskirts of Rio de Janeiro. There he photographs an eclectic band of “catadores” – or self-designated pickers of recyclable materials. Muniz’s initial objective was to “paint” the catadores with garbage. However, his collaboration with these inspiring characters as they recreate photographic images of themselves out of garbage reveals both dignity and despair as the catadores begin to re-imagine their lives. Walker (‘DEVIL’S PLAYGROUND’, ‘BLINDSIGHT’) has great access to the entire process and, in the end, offers stirring evidence of the transformative power of art and the alchemy of the human spirit.

Sozialfaschist Sarrazins Hartz-IV-Menü

Veröffentlicht: 14. April 2010 von fareus in Armut
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Hunger und Wut

Veröffentlicht: 4. April 2010 von fareus in Armut
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Kleine Wölfe

Veröffentlicht: 18. Februar 2010 von fareus in Armut
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Kleine Wölfe – so heißt der Dokumentarfilm, den der Mediendesign-Student Justin Peach aus Mainz in Nepal gedreht hat. Er zeigt Straßenkinder in Kathmandu bei ihrem täglichen Überlebenskampf, beobachtet sie beim Betteln und beim Leimschnüffeln. Eine Kindheit in der Gosse. Für “kleine Wölfe” bekam Justin Peach zusammen mit Lisa Engelbach, die den Film geschnitten hat, den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2009.

Heiner Geißler: Hartz IV verstößt gegen Grundgesetz

Veröffentlicht: 9. November 2009 von fareus in Armut
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Der CDU-Politiker sagt bei steigender Erwerbslosigkeit erhebliche soziale Unruhen voraus

Anlässlich einer Pressekonferenz zur Buchvorstellung „Als Kunde bezeichnet, als Bettler behandelt“ von Dr. Wolfgang Gern und Dr. Franz Segbers beim Diakonischen Werk Hessen Nassau bezeichnete heute der frühere Sozial- und Gesundheitsminister Heiner Geißler (CDU) das Hartz-IV-Gesetz als grundgesetzwidrig. Die Regelungen des Arbeitslosengeldes II und die Praxis der Jobcenter verstießen gegen den ersten Artikel des Grundgesetzes, wonach die Menschenwürde unantastbar sei. Hartz IV ermögliche kein menschenwürdiges Leben, sagte Geißler heute in Frankfurt am Main.

Die Jobcenter legten die Gesetze grundsätzlich zum Nachteil der Betroffenen aus, sagte Geißler. Wer sich ihren Anordnungen widersetze, dem werde der Regelsatz, für einen volljährigen Haushaltsvorstand 359 Euro im Monat, gekürzt. Die Kürzung einer Leistung unter die Höhe des Existenzminimums sei eine derart schwere Strafe, wie sie in einem Strafprozess kaum verhängt werde. Eine Strafe dürfe nämlich die Existenzgrundlage nicht entziehen.

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Armut in Deutschland

Veröffentlicht: 26. August 2009 von fareus in Armut
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Das Leiden der Frauen: Brasilien

Veröffentlicht: 14. Juli 2009 von fareus in Armut
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Für die PIpifanten, von den 195,1 Mio. Menschen in Brasilien sind 73,6 % Katholiken, 15,4 % Protestanten.
Es gibt auch 27.000 Muslime, das sind ca. 0,014 % der Gesamtbevölkerung.

 

Das Schweigen brechen – Leiden der Frauen unter urbaner Gewalt

Es handelt sich hier um einen Bericht über das Leiden der Frauen gerade in brasilianischen Favelas. Frauen werden Opfer von Angriffen und Gewalt seitens der Verbrecherbanden sowie seitens der Polizeibeamten!

Amnesty International

 

 


Blick von der Favela Rocinha, einer der grössten Favelas in Brasilien, auf São Conrado,
eines der wohlhabendsten Stadtviertel von Rio de Janeiro-RJ.

 

 

 

  • Joanna und Maria sind 14 Jahre alt. An den meisten Tagen verstecken sie sich über Stunden unter ihren Betten, um den täglichen Schiessereien zwischen Verbrecherbanden in ihrer Gemeinde zu entgehen.
  • Barbara’s Sohn wurde von der Polizei getötet. Sie brach in Tränen aus, als sie beschrieb,wie sie sich über Jahre hinweg dafür einsetzte, dass die verantwortlichen Polizeibeamten zur Rechenschaft gezogen würden. Ihr Kampf dauert an.
  • Paula’s Tochter wurde von Drogenhändlern getötet. Sie ermordeten sie, als sie sich weigerte, ihnen den Aufenthaltsort ihres Mannes zu verraten.
  • Wenn Katia zur Arbeit geht, schliesst sie ihre Kinder zuhause ein. Sie hat Angst, dass sie,wenn sie das Haus verlassen, in Verbrecherbanden hineingeraten, doch sie kann sich die Kosten für eine Kinderbetreuung nicht leisten.
  • Patricia muss zur Schwangerschaftsvorsorge ans andere Ende der Stadt fahren. Dies ist teuer und unbequem, doch sie kann das örtliche Gesundheitszentrum nicht aufsuchen, das in einem Gebiet unter der Kontrolle einer gegnerischen Drogenbande liegt.

 

 

Diese Geschichten geben einen Eindruck davon, wie heutzutage das Leben von Frauen in vielen Teilen Brasiliens aussieht. In sozial ausgegrenzten Wohnvierteln (oftmals Elendsviertel, sogenannte Favelas) leben Frauen ihr Leben in Gegenwart permanenter Kriminalität und Polizeigewalt. Die Auswirkungen dieser Gewalt auf ihr Leben sind komplex und tiefgreifend. Dennoch werden ihre Geschichten selten gehört.
In einer Diskussion, die sich traditionellerweise auf Schusswaffengewalt konzentriert, lag der Fokus immer auf jungen Männern, welche die überragende Mehrzahl der an Schiessereien Beteiligten darstellen – dies sowohl als Täter als auch als Opfer. Der vorliegende Bericht beschäftigt sich mit den grossteils unbekannten Geschichten von Frauen, die darum kämpfen, ihr Leben zu leben, ihre Kinder gross zuziehen und sich für Gerechtigkeit inmitten von Polizeigewalt und Gewalt durch Verbrecherbanden einzusetzen.

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