Archiv für die Kategorie ‘EU’

 

 

Der Euro-Kritiker und Betriebswirtschafts-Professor Max Otte von der Fachhochschule Worms empfiehlt Irland und anderen wirtschaftlich angeschlagenen EU-Staaten den Austritt aus der Euro-Zone. Bekannt wurde Otte durch seinen 2006 veröffentlichten Bestseller „Der Crash kommt“, in dem er eine schwere Finanzkrise prognostizierte. 2009 wählten ihn die Leser der Zeitschrift „Börse Online“ zum „Börsianer des Jahres“. Otte ist Leiter des 1999 von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung in Köln und unabhängiger Hedgefonds-Manager. Bereits im Zuge der Griechenlandkrise hat der Anlagefachmann den Austritt der Südländer aus der Euro-Zone gefordert.

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Nicht der Euro ist das Problem sondern das Bankensystem

Veröffentlicht: 28. November 2010 von fareus in EU
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Irland ist pleite

Veröffentlicht: 27. November 2010 von fareus in EU
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„Finanzkrise führt in Demokratiekrise“

Veröffentlicht: 14. Mai 2010 von fareus in EU
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INTERVIEW MIT HANS-ULLRICH WEHLER

Hans-Ullrich Wehler ist einer der renommiertesten Historiker in Deutschland. Im Interview mit Michael Hesse spricht er über die Auswirkungen der Finanzkrise und die Unfähigkeit der Europäischen Union, die Banken zu kontrollieren.

Herr Wehler, gefährdet die Griechenland-Krise die politische Einheit der Europäischen Union?

HANS-ULRICH WEHLER: Ja, das tut sie. Mit einer verblüffenden Einmütigkeit haben die europäischen Politiker rechtlich bindende Verträge in Frage gestellt. Der Lissabon-Vertrag, der den Euro zum Gegenstand hat, soll auf einmal nicht mehr gelten. Die Europäische Zentralbank hat ihre Unabhängigkeit verloren und soll plötzlich „Schrottpapiere“, also Staatsanleihen von hochverschuldeten Mitgliedstaaten aufkaufen. Ein bisher schlechterdings unmögliche Vorstellung. Das ist eine außergewöhnliche Krisensituation für die Union. Es gibt allen Grund, besorgt zu sein, dass nach diesen Entscheidungen Europa und die EU etwas anderes sein werden als bisher.

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Jacques Attali, der Querdenker

Veröffentlicht: 8. Mai 2010 von fareus in EU
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Bei wem sollte man nach Antworten zu ungewöhnliche Krisen suchen?
Am besten wohl bei einem Querdenker.
Jacques Attali ist so einer. Vor zwei Jahrezehnten beriet er den linken Präsidenten Mitterrand, heute dessen politischen Gegner Sakorzy.
Deutsche Medien zählen ihn zu den wichtigen “Strippentziehern französischer Politik”.
Attali suchte schon in der klar strukturierten bipolaren Zeit des Kalten Krieges nach anderen Ansätzen.

Europa lüftet den Schleier

Veröffentlicht: 30. April 2010 von fareus in EU
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Bildquelle

Homepage des Künstlers: http://buelowbudget.de/

Burka-Verbot:

Belgien ist vorgeprescht und will nun Burkas verbieten. Frankreich dürfte bald folgen. In anderen Ländern tobt die Diskussion darüber noch, wie viel oder wie wenig Religion in der Öffentlichkeit zu sehen sein soll.

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Seit Monaten diskutieren Rechte wie Linke, Parteien, Kirchen, Frauenrechtler und Forscher in ganz Europa über die Frage, ob diese Garderobe gewordene Diskriminierung verboten gehört oder nicht. Vor allem in Frankreich, dem Land mit dem größten muslimischen Bevölkerungsanteil in der EU, tobt der Streit besonders heftig. Nun aber ist Belgien in Sachen Burka-Verbot vorgesprescht: Als erstes europäisches Land will es muslimischen Frauen das Tragen von so genannten Ganzkörperschleiern untersagen.

Zwar ist die Verordnung erst im Parlament verabschiedet worden, doch auch der belgische Senat wird dem Vorschlag wohl folgen, denn das Verbot wird parteiübergreifend begrüßt. Neben der Ganzkörperverhüllung soll auch das Tragen von Gesichtsschleiern unter Strafe stellt werden. Im Fall einer Missachtung droht eine Geldbuße in Höhe von bis zu 25 Euro oder ersatzweise bis zu sieben Tage Haft. Interessanterweise begründen die Befürworter das Verbot damit, dass Schleier die Identifikation der Person unmöglich machten und damit ein Sicherheitsrisiko darstellten.

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“Europa ist muselfrei”

Veröffentlicht: 7. Dezember 2009 von fareus in EU
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Korruption in der EU – Der Einfluss der Mafia nimmt zu

Veröffentlicht: 20. November 2009 von fareus in EU
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Europäische Zustände.
Ergebnisse einer Studie über gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Europa.
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/w/files/pdfs/gfepressrelease.pdf

Das europäische Netzwerk Alter-EU hat heute die Studie “A Captive Commission – The role of the financial industry in shaping EU regulation” veröffentlicht.

Die Studie offenbart den immensen Einfluss der Finanzindustrie auf die europäische Finanzmarktregulierung. Erstmals wird nachgewiesen, dass die Kommission ihre externen Beraterinnen und Berater in dieser Frage fast ausschließlich aus der Finanzindustrie selbst bezog. Einzelne Fallstudien aus Schlüsselbereichen, wie der Regulierung von Banken, Hedge Fonds, Rating Agenturen, Regeln der Buchführung und Steuern zeigen die aktive Rolle der Finanzbranche bei der Gestaltung der Politikinhalte auf, die zu der jüngsten Finanzkrise beigetragen haben. Die EU vertraut zur Bewältigung der Krise nun wieder auf die selben Expertinnen und Experten wie vorher.

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EU & Gewerkschaften

Veröffentlicht: 5. Oktober 2009 von fareus in EU
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Bulgarien: Stimmung gegen türkischsprachige TV-Sendung

Veröffentlicht: 4. Oktober 2009 von fareus in EU
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Die bulgarische Partei Ataka versucht türkischsprachige Nachrichten mit einem Gesetzesentwurf abzusetzen.

Die Partei Ataka (zu deutsch Angriff) ist eine radikalnationalistische Partei in Bulgarien und versucht seit längerem, türkischsprachige Nachrichtensendungen an die Tagesordnung im Parlament zu bringen. Die im bulgarischen Staatsfernsehen ausgestrahlten Nachrichten werden für die Dauer von 10 Minuten auch in türkischer Sprache gesendet. Ein der Partei nahe stehender Fernsehsender führt zu diesem Zweck eine Unterschriftenkampagne und wird durch die beiden eigenen Zeitungen „Ataka“ und „Desant“ unterstützt.

Durch die von TV-Sender SKAT geführte Kampagne wurden in der Hauptstadt Sofia bislang mehr als 60.000 Unterschriften gesammelt. Die Unterschriften sollen dem Parlament vorgelegt werden, um die Einstellung der türkischsprachigen Nachrichten im Staatsfernsehen zu erreichen. Die Partei Ataka legte bereits einen Gesetzentwurf zur Absetzung der türkischsprachigen Nachrichtensequenz im Staatsfernsehen dem Parlament vor. Der Entwurf ist jedoch im bulgarischem Parlament noch nicht auf den Tagesordnungspunkt gesetzt worden. Ministerpräsident Boyko Borisov erklärte, dass sie diesen Antrag mit der Fraktion der Ataka besprechen werden. Die türkischsprachige Nachrichtensequenz des bulgarischen Staatsfernsehen BNT werden an Wochentagen zwischen 16.10 Uhr und 16.20 Uhr gesendet.

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