Mit ‘Arbeitsrecht’ getaggte Beiträge

“gewerkschaftsverseucht”

Veröffentlicht: 29. Januar 2010 von fareus in Fundstücke
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Wie Geheimdienste Meinung bilden

Veröffentlicht: 17. Januar 2010 von fareus in Deutschland
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Die Drogeriekette des Milliardärs Anton Schlecker versucht, im Zuge ihrer Konzernumstrukturierung tausende Verkäuferinnen und Verkäufer in neue Billigjobs als Leiharbeiterinnen und -arbeiter zu drängen, die der Steuerzahler dann auch noch subventionieren soll. Die Bundesregierung weigert sich noch, gegen Lohndumping durch Leiharbeit vorzugehen. DIE LINKE hat den Fall in den Bundestag gebracht und fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Schaust du auch hier:

http://fareus.wordpress.com/2009/10/27/die-schlecker-xxl-trickkiste/

Arbeitskampf – Einzelhandel klagt gegen Flashmobs

Veröffentlicht: 28. Dezember 2009 von fareus in Arbeitsrecht
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Der Laden voll, die Kassen blockiert: Die Gewerkschaft ver.di nutzt Flashmobs im Arbeitskampf und legt so den Betrieb lahm. Die Arbeitgeber klagen nun vor dem Bundesverfassungsgericht.

Der Einzelhandel will umstrittene Blitzaktionen von Gewerkschaften im Arbeitskampf vom Bundesverfassungsgericht (BAG) stoppen lassen. Gegen eine Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts, das solche “Flashmobs” (flash = Blitz; mob = Pöbel) für zulässig erklärt hatte, wurde eine Verfassungsbeschwerde eingelegt, bestätigte ein Sprecher des obersten deutschen Gerichts in Karlsruhe.

Ver.di hatte 2007 während eines Streiks eine einstündige Aktion in einer Supermarktfiliale organisiert, in der Streikbrecher arbeiteten. Dabei suchten rund 40 Menschen die Filiale auf, kauften in rauen Mengen billige Artikel und verursachten dadurch Warteschlangen an den Kassen. Außerdem packten sie Einkaufswagen voll und ließen diese dann stehen.

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Lohndrücken nach Schlecker-Art

Veröffentlicht: 4. Dezember 2009 von fareus in Arbeitsrecht
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Schlecker laufen die Kunden weg. Mit rund 10.000 deutschen Filialen ist die Drogeriekette zwar noch Marktführer, mit den häufig engen Verkaufsflächen verliert sie aber gegenüber der Konkurrenz.

Mundraub

Veröffentlicht: 20. November 2009 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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Teewurst-Diebstahl

 

Kündigung gegen Pflegehelferin zurückgezogen

Die wegen eines geklauten Stücks Teewurst gekündigte schwerbehinderte Pflegerhelferin in einem Altenheim in Hannover darf nun doch weiterarbeiten. Wie NDR 1 Niedersachsen berichtete, teilte das am Freitag der Geschäftsführer der Berliner Trägergesellschaft Evangelisches Johannesstift Altenhilfe, Wilfried Wesemann, mit. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Frau von ihrem Arbeitgeber entlassen worden war, weil sie unerlaubterweise in der Küche der Senioreneinrichtung ein Brot mit Teewurst verzehrt hatte. Die Frau habe sich bei den eigentlich für die Bewohner bestimmten Lebensmitteln bedient, argumentierte der Anwalt des Heimbetreibers.

Die Entlassung sei zwar juristisch korrekt, dennoch werde die Frau im Unternehmen weiterbeschäftigt, sagte Wesemann. Diese Entscheidung sei aus christlicher Sicht getroffen worden. Bis zum Start an einer neuen Arbeitsstelle werde die Helferin aber möglicherweise vorläufig von der Arbeit freigestellt.

Welle der Entrüstung ausgelöst

Die 41-Jährige hatte zuvor bereits Klage gegen die Kündigung eingereicht. Umso überraschter zeigte sich ihr Anwalt Rolf Schaefer von der neuen Entwicklung. “Gestern hat es noch geheißen, man kann mit der Frau nicht zusammenarbeiten. Heute zieht man die Kündigung zurück, dass ist schon merkwürdig”, sagte er NDR 1 Niedersachsen. Schaefer geht davon aus, dass es nur durch das breite öffentliche Interesse zu dieser Wendung kam. Der Fall seiner Mandantin, die seit 18 Jahren in dem Heim tätig ist, hatte nach Bekanntwerden in der Öffentlichkeit eine Welle der Entrüstung ausgelöst. Das Beschäftigungsverhältnis zwischen der Frau und dem Pflegeheim sei aber schon zuvor problematisch und über Jahre “nicht ohne Beanstandung” gewesen, sagte Wesemann.

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Mundraub ist ein inzwischen abgeschaffter deutscher Straftatbestand. Er bezeichnete die Entwendung oder Unterschlagung von Nahrungs- oder Genussmitteln oder von anderen Gegenständen des hauswirtschaftlichen Gebrauchs in geringer Menge oder von unbedeutendem Wert zum alsbaldigen Verbrauch.
Nach § 370 Abs. 1 Nr. 5 StGB a. F. wurde Mundraub zuletzt mit einer Geldstrafe bis zu fünfhundert Deutsche Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Wochen bestraft. Wurde die Tat zum Nachteil eines Nachkommen oder des Ehegatten begangen, war sie straflos. Im Rahmen der Strafrechtsreform wurde der Mundraub zum 1. Juli 1975 als eigenständiges Delikt abgeschafft. Nach heute geltendem Recht werden Diebstahl und Unterschlagung geringwertiger Sachen gemäß § 248a StGB grundsätzlich nur noch auf Strafantrag verfolgt.

WIKI

 

 


Genau, wo kommen wir denn dahin wenn jeder Mitarbeiter sich bedienen würde, wenn sich einer bedienen darf dann nur die Chefs.
Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen den Mitarbeitern die verbrauchte Betriebsluft in Rechnung zu stellen, die Abnutzung der Produktionsmaschinen, Toilettenbenutzung, … die Liste ließe sich bestimmt fortsetzen, am Ende müssen die “Kostenfaktoren”, auch als “Human-Kapital” bezeichnet, noch Geld mitbringen.

Schöne, neoliberale, schwarz-gelde Arbeitswelt:

http://fareus.wordpress.com/2009/09/25/mobbing-in-der-krise-monitor/

Doping für den Job – Burnout Schuften bis zum Umfallen

Veröffentlicht: 18. November 2009 von fareus in Gesundheit
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Psychische Erkrankungen infolge von Arbeitsstress sind in den vergangenen zehn Jahren um 70 Prozent angestiegen.
Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, dem drohenden Abstieg, treibt die Menschen zu immer mehr Leistung an. Die Arbeitswelt, sagt der Göttinger Soziologe Professor Michael Schumann auf Arte, kennzeichne sich durch eine wachsende Grausamkeit gegenüber dem Individuum. In Unternehmen werde gewaltig gemobbt, verbogene Rückgrate seien von Vorteil, die Spielchen von Ausgrenzung und Zuneigung alltäglich und die Angst vor Burnout weit verbreitet.
In großem Maß verantwortlich sind die modernen Techniken. Der Arbeitnehmer ist ihr Sklave geworden. Wer nicht mitrudert, geht unter. Für viele ist es heute selbstverständlich, dass sie auch abends und am Wochenende erreichbar sind. Sie sind es gewöhnt, E-Mails rund um die Uhr über Web oder Smartphones abzurufen. Projekte koordinieren, Termine vereinbaren, Fragen beantworten, Entscheidungen treffen – all das kann heutzutage simultan geschehen. Doch der Preis ist mitunter hoch.