Mit ‘Hamas’ getaggte Beiträge

Israel ruft Bürger zum sofortigen Verlassen der Sinai-Halbinsel auf

Veröffentlicht: 13. April 2010 von fareus in Israel
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“Dringende Warnung” – Hinweise auf Entführungspläne von Terroristen – 35.000 Israelis auf dem Gebiet
Jerusalem – Die israelische Regierung hat ihre Bürger in einer “dringenden” Warnung zum sofortigen Verlassen der Sinai-Halbinsel aufgefordert. Der Aufruf bezieht sich auf “konkrete Hinweise auf einen zu erwartenden Versuch von Terroristen, Israelis auf der Sinai-Halbinsel zu entführen”. Mit dem ungewöhnlichen Vorgehen versucht die Regierung, möglichst rasch Kontakt zu Familien aufzunehmen, die als Urlauber auf der zu Ägypten gehörenden Halbinsel unterwegs sind.

Nur wenige seien der Warnung bisher gefolgt, schreibt die israelische Tageszeitung Haaretz. Und das, obwohl sie außergewöhnlich scharf formuliert war. Laut Informationen der Tageszeitung Jerusalem Post plane eine Terrorzelle im Umfeld der Hamas, Israelis zu entführen und in den Gaza-Streifen zu bringen. Mitarbeiter des israelischen Geheimdienstes hätten bereits Kontakt mit ihren ägyptischen Kollegen aufgenommen. Es sei nicht bestätigt, dass es sich dabei um Mitglieder der Hamas handle, allerdings gingen die Behörden davon aus, dass der zu erwartende Versuch mit der Hamas zu tun habe. Geplant sei, Israelis als Geisel festzuhalten.

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“Grüner Prinz”: Agent für Israels Geheimdienst

Veröffentlicht: 4. April 2010 von fareus in Israel
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Seine Führungsoffiziere nannten ihn den “Grünen Prinzen”. Er ist der Sohn von Hamas-Führer Sheikh Hassan Yousef. Und er spionierte jahrelang für Israels Geheimdienst. Mosab Hassan Yousef im Gespräch mit der “Presse”.

Mosab Hassan Yousef war mit 18 auf dem besten Weg, ein Terrorist zu werden. Bevor es dazu kam, nahmen ihn Israels Sicherheitskräfte fest – und drehten ihn um. Jahrelang lieferte er Informationen aus dem Herzen der Terrororganisation Hamas. Dank eines seiner Hinweise konnte sogar ein Attentat auf Israels damaligen Außenminister Shimon Peres verhindert werden. Auch seinen eigenen Vater lieferte Mosab Hassan Yousef aus – um ihn zu schützen. Denn er stand längst auf der Todesliste der Israelis. 2007 hatte er sein Doppelleben satt und emigrierte – mittlerweile zum Christentum übergetreten – in die USA.

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Gaza – Belagerung richtet sich gegen die Menschen nicht gegen Regierung!

Veröffentlicht: 28. Februar 2010 von fareus in Gaza
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Britische Irritation über Israel

Veröffentlicht: 19. Februar 2010 von fareus in Israel
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Fragen wegen Missbrauchs von Pässen im Mordfall von Dubai

Die Ermordung des Hamas-Führungsmitglieds Mahmud al-Mabhuh in einem Luxushotel in Dubai, die von der örtlichen Polizei mit grösster Wahrscheinlichkeit auf den israelischen Geheimdienst Mossad zurückgeführt wird, hat in Grossbritannien und Irland Irritationen ausgelöst.

Ursache ist der Umstand, dass nach Angaben der Behörden in Dubai sechs Mitglieder des mindestens elfköpfigen Mordkommandos mit britischen Pässen ausgestattet waren. Drei weitere hatten irische Pässe verwendet. Alle Dokumente waren nach Angaben aus London, Dublin und Dubai gefälscht. Die sechs britischen Pässe waren auf die Namen von britisch-israelischen Doppelbürgern ausgestellt, die in Israel wohnen und bis zu dieser Woche nichts von dem Missbrauch wussten. Die Fotos und Unterschriften waren gefälscht. Die verwendeten irischen Pässe trugen nach Angaben der Regierung in Dublin gültige Nummern, aber falsche Namen.

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Goldstone-Bericht:

Die Annahme des sogenannten Goldstone-Berichts mit massiver Kritik an beiden Konfliktparteien während der Gaza-Offensive durch die UN-Vollversammlung ist von Israel mit Verärgerung aufgenommen worden.

Die Annahme des sogenannten Goldstone-Berichts mit massiver Kritik an beiden Konfliktparteien während der Gaza-Offensive durch die UN-Vollversammlung ist von Israel mit Verärgerung aufgenommen worden. Der Mehrheitsbeschluss sei “vollkommen abgelöst” von den Gegebenheiten vor Ort, denen sich Israel stellen müsse, erklärte das Außenministerium am Freitag in Jerusalem. Der Druck auf Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, doch erneut für sein Amt zu kandidieren, nahm zu.

Israel habe während der 22-tätigen Offensive im Dezember und Januar “höhere militärische und moralische Standards” bewiesen als “jedes einzelne” der Länder, das die Resolution angeregt habe, hieß es in der Erklärung. Die UN-Vollversammlung hatte den Goldstone-Bericht mit großer Mehrheit angenommen, in dem der israelischen Armee und bewaffneten Palästinensergruppen Kriegsverbrechen und mögliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden. 114 Mitgliedsstaaten stimmten für die von den arabischen und blockfreien Ländern eingebrachte Resolution. 18 Mitglieder, darunter die USA und Deutschland, lehnten die Entschließung ab; 44 Länder enthielten sich.

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Der Gaza-Krieg zur Jahreswende 2008/2009 hatte seit Beginn die Gemüter erhitzt und für heiße Diskussionen gesorgt. Dabei geriet Israel ziemlich ins Kreuzfeuer. Kriegsverbrechen wurden sowohl der israelischen Regierung als auch der Armee vorgeworfen.

Der Krieg wurde nicht nur auf dem „Schlachtfeld“ geführt sondern auch über das Internet, wo beide Seiten kräftig die Propaganda-Maschinerie ankurbelten, Berichterstattung war nur eingeschränkt möglich, da ausländische Journalisten des Landes verwiesen wurden.

Nun sorgt der Gaza-Krieg erneut für erhitzte Gemüter und gespaltene Meinungen. Zwar wurde bereits vom Menschenrechtsrat in Genf eine Resolution erteilt, die jedoch nur Israel als alleinigen Schuldigen darstellt.

Nach Ende des Krieges brachten die arabischen Staaten eine Resolution vor die Uno-Vollversammlung mit der Aufforderung, diese an den Sicherheitsrat weiter zu leiten. Bereits im Vorfeld der Versammlung kam es zu heißen Diskussionen.

Auch die Europäer versuchten in geheimen Verhandlungen, die eingebrachte Resolution zu entschärfen, was allerdings zu keinem wirklichen Ergebnis geführt hatte. Man versuchte, zu verhindern, dass die Resolution an den Sicherheitsrat weiter gegeben wird, da sie eindeutig nur Israel anklagt.

[...]

Eines sollte aber auf keinen Fall vergessen werden: Mag die Kritik an der Gaza-Offensive und deren übertriebenen Gewalt berechtigt sein, so tragen aber auch die Palästinenser, allen voran die radikalen Hamas-Mitglieder und Politiker ebenfalls Schuld an der Eskalation zum Jahreswechsel 08/09.

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FRIEDEN NUR MIT GERECHTIGKEIT

Was geschah während der israelischen Militäroffensive im Gazastreifen wirklich? Eine Analyse der Vorgänge, der so genannte Goldstone-Bericht, ist umstritten. Auch in der UN-Vollversammlung.

Die UN-Vollversammlung ringt um eine ausgewogene Resolution zum so genannten Goldstone-Bericht über den Gaza-Krieg. Das 192-Länder-Gremium diskutierte gestern einen Entwurf der arabischen Staaten, in dem sowohl Israelis wie Palästinenser zu einer “unabhängigen” und “glaubwürdigen” Untersuchung möglicher Menschenrechtsverletzungen während der israelischen Offensive zum Jahreswechsel 2008/2009 aufgefordert werden.

Der libysche Diplomat und Präsident der Vollversammlung, Ali Treki, rief die Mitgliedsstaaten zur geschlossenen Unterstützung auf: “Lassen Sie uns im Interesse der Menschenrechte zusammenstehen.” Verstöße gegen internationales Recht müssten geahndet werden. “Ohne Gerechtigkeit kann es keinen Fortschritt im Friedensprozess geben”, sagte Treki. Die arabischen Länder haben für die Sitzung eine Resolution vorgelegt, die eine Annahme des Reports durch die UN-Vollversammlung und die anschließende Weiterleitung an den UN-Sicherheitsrat verlangt. Für die Debatte in der Vollversammlung standen fast 50 Länder auf der Rednerliste.

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Im US-Repräsentantenhaus war der UN-Bericht bereits am Vortag als unausgewogen, falsch und unfair kritisiert worden. Die Vorlage, die sowohl den israelischen Streitkräften als auch palästinensischen Extremisten Kriegsverbrechen vorwirft, sei es nicht wert, weiter erörtert zu werden. Die Abgeordneten forderten US-Präsident Barack Obama und US-Außenministerin Hillary Clinton auf, sich eindeutig jeglicher Billigung des Berichts zu widersetzen.

Die Resolution der UN-Vollversammlung sieht vor, den Goldstone-Bericht an den UN-Sicherheitsrat weiterzuleiten. Dieser könnte auch juristische Aktionen wegen möglicher Rechtsbrüche auf den Weg bringen. Der Beschluss der Vollversammlung hat keine bindende Wirkung, im Gegensatz zu Resolutionen des Sicherheitsrates.

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Da weißt du Bescheid.

Geschichte des Verrats

Veröffentlicht: 5. Oktober 2009 von fareus in Israel
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Die israelische Regierung ist verantwortlich, daß der Soldat Gilad Schalit noch immer nicht frei ist. Austausch des »Entführten« mit palästinensischen Gefangenen abgelehnt

Heute ist der 1199. Tag der Gefangenschaft des Soldaten Gilad Schalit. Ein Kriegsgefangener soll nicht in Gefangenschaft gelassen werden. Ein verwundeter Soldat soll nicht auf dem Schlachtfeld liegen gelassen werden. Der Staat unterzeichnet einen ungeschriebenen Vertrag mit jeder Person, die sich der Armee anschließt – und besonders mit jedem, der in einer Kampfeinheit dient.

Das Verhalten der israelischen Regierung in diesen 1199 Tagen, der Politiker und Generäle, die für diese Untat verantwortlich sind, ist eine Verletzung dieses Vertrages, es ist Vertrauensbruch. Kurz gesagt: eine Schande. Es macht jeden anständigen Menschen wütend – und nicht nur Soldaten in Kampfeinheiten.

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Dank an bigberta.

Israel lässt im Tausch für ein Video Gefangene frei

Veröffentlicht: 3. Oktober 2009 von fareus in Israel
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Die Erzfeinde Israel und Hamas haben mit deutscher Vermittlung erstmals ein Tauschgeschäft gewagt, das Vertrauen auf beiden Seiten voraussetzt: Israel entließ 19 inhaftierte Palästinenserinnen und erhielt dafür im Gegenzug ein Lebenszeichen des Soldaten Gilad Schalit, der vor mehr als drei Jahren von der islamistischen Hamas in den Gaza-Streifen verschleppt worden ist. Der für seine harte Linie bekannte Premierminister Benjamin Netanjahu ging damit erstmals auf die Hamas zu.

Die Eltern von Gilad Schalit erhielten als Beweis dafür, dass ihr Sohn lebt, ein zweieinhalb Minuten langes Video, auf dem der junge Mann – abgemagert, aber offenbar gesund – zu ihnen spricht. “Ich vermisse euch sehr”, sagte der ehemalige Soldat. Vom Blatt liest er den Satz ab: “Ich hoffe, dass die Regierung Netanjahu diese Gelegenheit nutzt, mich zu befreien.” Schalit trägt in dem Film eine palästinensische Uniform, in den Händen hält er eine Kopie der Hamas-Zeitung “Filastin” vom 14. September.

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In scharfer Form hat die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Raketenangriffe der radikal-islamischen Hamas auf israelische Zivilisten verurteilt.

Die Hamas müsse sich von derartigen Angriffen distanzieren und die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen, forderte die Organisation in einem am Donnerstag vorgelegten Bericht. Die Hamas hat in den vergangenen Jahren Tausende Raketen aus dem Gazastreifen auf Ziele in Israel abgefeuert. Israel reagierte im Dezember und Januar mit einer rund dreiwöchigen Militäroffensive im Gazastreifen auf den anhaltenden Beschuss. Sowohl der israelischen Armee als auch der Hamas werden Menschenrechtsverstöße in dem Konflikt vorgeworfen. Diese Vorwürfe werden derzeit von einer Kommission der Vereinten Nationen (UN) untersucht.

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Eine richtige Entscheidung, die ich voll unterstütze. Keine Gewalt gegen Zivilisten.

Hamas-Richter zwingt Anwältinnen unter das Kopftuch

Veröffentlicht: 27. Juli 2009 von fareus in Gaza
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Ab September müssen palästinensische Anwältinnen vor Gericht ein Kopftuch und einen langen schwarzen Mantel tragen. Die Anordnung des Obersten Richters löst einen Proteststurm aus.

Mit der Kleiderordnung solle sichergestellt werden, dass sich die Frauen in Einklang mit dem islamischen Recht kleideten, sagte der Oberste Richter Abdul Rauf Halabi der Nachrichtenagentur AP. «Wir werden nicht zulassen, dass die Leute die guten Sitten verderben.» Die neue Kleidervorschrift «wird die Arbeit in den Gerichten verbessern», sagte Halabi weiter.

Das in Gaza ansässige Palästinensische Zentrum für Menschenrechte sprach von einer «gefährlichen Verletzung von persönlichen Freiheiten und Frauenrechten». Der Präsident der Anwaltskammer, Salamat Bessissu, sagte am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, sein Verband lehne diese Neuregelung des von der regierenden Hamas bestimmten Obersten Gerichts ab.

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