Mit ‘Kopftuchverbot’ getaggte Beiträge

Das Kopftuch: Der Stoff, aus dem Vorurteile sind

Veröffentlicht: 17. Januar 2010 von fareus in Islamophobie
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Das Kopftuch: Symbol der Unterdrückung muslimischer Frauen – oder unentbehrliches Requisit eines islamischen Feminismus? Ein Debattenbeitrag.

Die Muslimin, das arme Opfer von Männermacht – so wird sie medial stilisiert, so wird sie von einer breiten Öffentlichkeit imaginiert. Denn wie jedermann zu wissen glaubt (es steht ja so gut wie täglich in Zeitungen zu lesen): Die Frauen werden von Männern, von Vätern, Brüdern, Ehemännern, Söhnen geknechtet, genötigt, gezwungen. Sie werden zwangsverhüllt, zwangsbeschnitten, zwangsverheiratet, ehrengemordet – anders kommen Musliminnen im veröffentlichten Diskurs heutzutage nicht mehr vor. Sie werden als Kopftuchmächen verunglimpft, als Schleier und Leid Tragende bedauert oder höchstens noch als sogenannte Fundamentalistin stigmatisiert. Denn die Frauen, die ihre Körper, ihre Haare, ihre Knie, selbst das Gesicht freiwillig verbergen, was könnten sie anderes sein als Radikale? Als solche werden sie gar in einen Kontext mit dem Ku-Klux-Klan gestellt. Das ist entweder blanker Zynismus oder eine Verdrehung der Opfer/Täter-Rollen.

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http://anti-wilders.com/site/

Kopftuch und Klassenkampf

Veröffentlicht: 24. Oktober 2009 von fareus in Islam
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PI/2009/08/bundesarbeitsgericht-verbietet-kopftuchersatz/

Wieso zensiert man bei Politically Correct (PI) solche Kommentare nicht sofort, bei den kritischen Kommentaren gegen das Blog funktioniert die Zensur doch einwandfrei.

Bei dem Leser/Kommentator kongomüller handelt es sich nicht um irgendeinen “linksfaschistischen Nazi-Troll”, sondern um einen langjährigen aktiven PI-Fan.

Mit 854 Google-Treffern für “kongomüller” auf der Seite PI-News.net.

Die Politisierung des Kopftuches

Veröffentlicht: 21. Juni 2009 von fareus in Islam im Wandel
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Häufig wird als Motivation zum Tragen eines Kopftuchs auf den Koran verwiesen. In Frage kommen hierbei drei Verse, die alle aus medinesischen Suren stammen. Diese werden von readitioneller Seite als die drei Stellen im Koran herangeführt, die zum Tragen eines Kopftuchs anleiten sollen.

 

Die erste dieser drei Stellen ist Sure 24, 31. Diese betrifft Männer und Frauen und zielt auf Schicklichkeit.

Frauen wird hierbei nahegelegt, eine Art Schal (himar) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Reichen Frauen mit Schmuck wurde somit nahegelegt, ihren Schmuck vor armen Frauen ohne Schmuck mit Zurückhaltung zu tragen. Dieser Vers richtet sich gewissermaßen gegen Prahlerei. Die Verdeckung des gesamten Gesichts oder das ständige Tragen einer Verdeckung jedweder Art lässt sich aus dieser Stelle nicht ableiten.

 

Die zweite dieser drei Stellen ist Sure 33, 59.

Hierbei wird ein Gewand (gilbab) erwähnt, welches Frauen („Frauen und Töchter des Propheten und Frauen eines Gläubigen“) tragen sollen, damit sie „erkannt“ werden und nicht belästigt werden.

 

Die dritte Stelle ist Sure 33, 53.

Sie bezieht sich lediglich auf die Frauen des Propheten. Hier wird gefordert, dass diese, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung (higab) tun sollen. Hierunter war eine Trennwand zu verstehen und keineswegs ein Kleidungsstück. Dieses wird auch an anderen Stellen im Koran im Sinne einer Trennwand erwähnt. Zusammenfassend bietet keine der drei in Frage kommenden Koranverse einen eindeutigen Anhaltspunkt, dass Frauen ein Kopftuch oder einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen sollen.

QUELLE

 

 

Die erste Stelle im Koran Sure 24,31:

Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehret euch zu Allah insgesamt, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich seiet.

 

Die zweite Stelle im Koran Sure 33,59:

O Prophet! sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Tücher tief über sich ziehen. Das ist besser, damit sie erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist allverzeihend, barmherzig.

 

Die dritte Stelle im Koran Sure 33,53 :

O die ihr glaubt! betretet nicht die Häuser des Propheten, es sei denn, daß euch Erlaubnis gegeben ward zu einer Mahlzeit, ohne auf deren Zubereitung zu warten. Sondern wann immer ihr eingeladen seid, tretet ein (zur rechten Zeit); und wenn ihr gespeist habt, so gehet auseinander und säumt nicht zu (weiterer) Unterhaltung. Das verursacht dem Propheten Ungelegenheit und er ist scheu vor euch, jedoch Allah ist nicht scheu vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie um irgend etwas zu bitten habt, so bittet sie hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es geziemt euch nicht, den Gesandten Allahs zu belästigen, noch daß ihr je seine Frauen nach ihm heiraten solltet. Fürwahr, das würde vor Allah eine Ungeheuerlichkeit sein.

 

QUELLE

Protest gegen Kopftuch in Schule

Veröffentlicht: 17. Februar 2009 von fareus in Migranten in Deutschland
Schlagwörter:

Lehrerin tritt Dienst in Speyer an/Schülerinnen bleiben Unterricht fern

SPEYER. In Worms hat die Einstellung einer Lehrerin muslimischen Glaubens, die im Unterricht ein Kopftuch trägt, Wellen geschlagen – die Schule, das Eleonoren-Gymnasium, hat sie abgelehnt. Nun ist die Welle der Empörung nach Speyer geschwappt: Es gibt Proteste an ihrem neuen Einsatzort.

Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) hat die Muslima nach Speyer an das Speyer Kolleg abgeordnet – hier trat die Lehrerin am Montag auch ihren Dienst an. Doch schon bald, nachdem sie in der Aula allen Schülern vorgestellt worden war, regte sich Protest.

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Lehrerin trägt auch nach Urteil weiter Kopftuch

Veröffentlicht: 29. Januar 2009 von fareus in Islam
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Trotz Verbots: Lehrerin trägt auch nach Urteil weiter Kopftuch

Stuttgart – Laut Urteil des Bundesverwaltungsgerichts darf sie nicht mehr mit Kopftuch unterrichten – aber bisher hat sich nichts geändert. Eine zum Islam konvertierte Lehrerin kommt weiter mit Kopfbedeckung in eine Hauptschule in Stuttgart-Bad Cannstatt. 

„Wir hoffen auf eine konstruktive Lösung und werden mit dem Oberschulamt Kontakt aufnehmen“, sagte am Mittwoch ihr Anwalt Knut Schnabel – und verwies auf Äußerungen von Kultusminister Helmut Rau (CDU). Dieser hatte Gesprächsbereitschaft signalisiert. Auch vom Verlauf dieser Gespräche hänge es ab, ob die Lehrerin gegen das rechtskräftige Kopftuchverbot Verfassungsbeschwerde einlegen werde.

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