Der Crash kommt

Veröffentlicht: 4. Februar 2009 von fareus in Wirtschaft
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Schon im Jahre 2006 warnte Max Otte, Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Worms und Leiter des 1999 von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung GmbH (IFVE) in Köln, in seinem Buch „Der Crash kommt“ vor der Weltwirtschaftskrise:

Und irgendwann werde „die Masse der Schulden unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen“, prophezeit der Autor: „Nach allem, was mir meine Daten sagen, ist eine Weltwirtschaftskrise in den nächsten fünf Jahren sehr wahrscheinlich. Die Globalisierung selbst hat eine große Blase erzeugt, die über kurz oder lang entweder schnell platzen oder langsam in sich zusammensinken muss.“ Die Folge: Vermögen wird vernichtet. Die Wirtschaft schrumpft. Deflation regiert — mit drastischen Auswirkungen: Staatsbankrott, Währungsreform. Das Gespenst von 1929, der letzten großen Weltwirtschaftkrise.

Ottes Mahnung: „Treffen Sie die notwendigen Vorbereitungen, seien Sie gelassen, und vermeiden Sie Verluste!“ Den Vorkehrungen gegen die kommende Krise ist der zweite Teil des Buches gewidmet. Otte verrät hier Anlagestrategien, die es ermöglichen sollen, eine Weltwirtschaftskrise zu überstehen. Seine Empfehlung: sich vorbereiten und seine Vermögensangelegenheiten in die eigenen Hände nehmen. Dabei kommen als antiquiert angesehene Formen der Wertanlage zu neuen Ehren: Bargeld und Gold sollen helfen, die Krise zu überdauern.

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Das ARD-Magazin Plusminus berichtete gestern über Max Otte:

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,63aacwb8om7i3sie~cm.asp

Hier ein Video: Zum Beitrag: Interview mit Prof. Max Otte und Dr. Marc Faber


Für diese Krise sehen beide Experten zwei mögliche Entwicklungen: Entweder die Welt geht durch eine sehr tiefe und längere Rezession, oder es gelingt den Regierungen und den Notenbanken, durch Konjunkturpakete und Zinssenkungen den Abschwung zu bremsen – dann aber vermutlich mit dem Risiko einer nächsten Blase, die vielleicht noch größer wird. Für die Zukunft befürchten beide horrende Inflationsraten und vielleicht schon in zehn bis fünfzehn Jahren einen Staatsbankrott der USA. Was das für die Weltwirtschaft bedeuten würde, wagen sie sich allerdings selbst kaum noch auszumalen.


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