Bartholomäus I.: Ich fühle mich gekreuzigt

Veröffentlicht: 18. Dezember 2009 von fareus in Türkei
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Bartholomäus I. gab während einer TV-Sendung des ABC-Kanals an, dass sich die Griechen in der Türkei wie Gekreuzigte fühlen würden.

Während seiner USA-Reise hat Bartholomäus I., der seit 1991 griechisch-orthodoxer Ökumenischer Patriarch von Konstantinopel mit Sitz im Istanbuler Stadtteil Fener ist, in einer TV-Sendung des US-Fernsehkanals ABC (60 Minutes) gesagt, dass er sich in der Türkei wie ein Gekreuzigter fühle.

Bartholomäus I. gab in der Sendung an, dass er für 4 000 Griechen in Istanbul verantwortlich ist. In der Türkei wäre es zwar keine Schuld, als Minderheit zu leben, aber man würde Sie wie Menschen 2.Klasse behandeln. Es wäre nach Bartholomäus I. zufolge nicht möglich, in der Türkei seine Rechte wie ein Türkischer Staatsbürger einzufordern. Wörtlich sagte Bartholomäus I., dass vor 17 Generationen eine Kirche gegründet wurde. „Die türkische Regierung wäre froh, wenn diese Kirche nicht existieren oder das Land verlässt. Das wird aber nicht geschehen.“

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Also denn Eindruck eines Gekreuzigten macht der gute Bartholomäus mir nicht gerade.

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Kommentare
  1. Ritterbruder sagt:

    Der gute Mann merkt wohl gar nicht, wie er mit seinem Gejammer den, lt. Bibel, Kreuzestod von Jesus relativiert.

    „Auf die abschließende Frage, ob er sich persönlich gekreuzigt fühlt, sagte Bartholomäus I., „Ja“.“

    Ich möchte mal das Bild sehen, auf dem dieser Mensch am Kreuz geschlagen zu sehen ist. Der weiss doch nicht mal annährend – wie auch wohl 99,999% der lebenden Menschen – wie es wirklich ist gekreuzigt zu sein.
    Deshalb: Selbstmitleid auf allerhöchstem Niveau. Kann er wenigstens über Wasser wandeln oder mit 5 Broten und 2 Fischen 5000 Menschen satt bekommen? Siehste! :mrgreen:

  2. […] Bartholomäus I.: Ich fühle mich gekreuzigt […]

  3. David sagt:

    Das wirkliche Leid, das Jesus am Kreuz zu tragen hatte, war die Sünde, der Haß, die Gemeinheiten, das Unverständnis die Unterdrückung, die Schadenfreude der Welt, die auf seinen Schultern lagen. Der Patriarch spricht nicht von den körperlichen Leiden Jesu, sondern von dem, dass der seine Mitbrüder und Mitschwestern in der Türkei als ständig Verfolgte leiden sieht und seit dreißig jahren dagegen kämpft aber nichts ausrichten kann. Das ist das Leid, nicht Selbstmitleid. Das sind qualen, wenn es denen, die man liebt schlecht geht und sie gequält werden! Tut mir leid, ich kann nicht mit dir mitlachen und finde deine Worte absolut nicht brüderlich, Herr Ritterbruder.

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