Das Judentum

Veröffentlicht: 18. Dezember 2009 von fareus in Religionen
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Das Judentum ist der Ursprung aller monotheistischen Religionen.
Am jüdischen Feiertag Jom Kippur lassen sich viele Parallelen zum Islam ziehen.

Jom Kippur (hebr. יום הכיפורים, Jom ha-Kippurim) ist der jüdische Versöhnungstag und gleichzeitig der wichtigste jährliche Festtag im Judentum, nach dem wöchentlichen Schabbat. Im jüdischen Kalender beginnt der Versöhnungstag bei Sonnenuntergang vor dem 10. Tischri (d. h. September/Oktober, siehe Jüdischer Kalender), und dauert bis zum nächsten Sonnenuntergang.
In den nächsten Jahren findet Jom Kippur an folgenden Daten statt:
2010: 18. September
2011: 8. Oktober
2012: 26. September
2013: 14. September

Biblischer Ursprung

Die Einsetzung von Jom Kippur wird im 16. Kapitel von Levitikus beschrieben (siehe auch (Ex 30,10 EU); (Lev 23,27-31 EU) und 25, 9; (Num 29,7-11 EU) ). Er wird als feierlicher Tag des Fastens beschrieben, an dem jede Arbeit verboten ist. Im Jerusalemer Tempel wurden früher an diesem Tag Opfer dargebracht. Zu dieser Zeit war Jom Kippur der einzige Tag, an dem der Hohepriester – allein und streng abgeschirmt – das Allerheiligste im Tempel betreten durfte, um stellvertretend für das Volk die Vergebung der Sünden zu empfangen. Dort besprengte er die Bundeslade mit dem Blut von zwei Opfertieren. Ebenso wurde über zwei Böcken das Los geworfen. Der eine wurde geopfert, der andere als Sündenbock in die Wüste gejagt, nachdem ihm der Hohepriester die Sünden des Volkes auferlegt hatte.

Bedeutung im Judentum

Der Jom Kippur steht in der Ordnung der Feiertage nach dem heiligen wöchentlichen Schabbat; er gilt als heiligster und feierlichster Tag des jüdischen Jahres bezüglich Umkehr, Reue und Versöhnung. Essen, Trinken, Baden, Körperpflege, das Tragen von Leder (einschließlich Lederschuhen) und sexuelle Beziehungen sind an diesem Tag verboten. Das Fasten – der gänzliche Verzicht auf Essen und Trinken – beginnt kurz vor Sonnenuntergang und endet am folgenden Tag nach Einbruch der Nacht.
Im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung ist Jom Kippur kein trauriger Tag. Sephardische Juden bezeichnen diesen Festtag als „weißen Fasttag“. Viele Juden pflegen sich an diesem Tag weiß zu kleiden, als Symbol der Reinheit von Sünden.

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Das Opfern von Tieren und das Fasten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ist bekanntlich auch im Islam implementiert.

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