„Das Judentum ist genauso gewaltverherrlichend und intolerant wie der Islam“

Veröffentlicht: 20. Dezember 2009 von fareus in PI Menschenhass und Gewalt
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Der Gründer der PI-Gruppe und Gau-Leiter in München byzanz, hat folgenden Beitrag für PI geschrieben, der nur so von Antisemitismus und Antiislamismus überläuft.

byzanz schreibt über eine Talk-Runde, an den auch der Rabbiner Dr. Walter Homolka teilnahm:

[…]

Auffallend war, wie dieser jüdische Mitbürger bei jeder sich bietenden Gelegenheit den Islam in Schutz nahm. Als die Intoleranz des Islam angesprochen wurde, hielt er entgegen, wie die Juden im Zuge der Reconquista aus Spanien rausgeschmissen und vom Osmanischen Reich wohlwollend aufgenommen wurden. Dort seien die Juden sogar gleichberechtigt gewesen.

Als es um den Gewaltaspekt im Islam ging, betonte Homolka sogleich, dass es auch im Alten Testament genügend Gewalt gäbe. „Hier muss ich Professor Takim zur Seite springen“ sagte der Rabbiner wörtlich. Ohne auf den großen Unterschied zwischen Gewaltbeschreibung und göttlicher Gewaltaufforderung im Imperativ einzugehen.

Aber dieser Vorgang ist ja leider kein Einzelfall. Seit Wochen ist zu beobachten, wie immer wieder jüdische Mitbürger den Aufklärungsfeldzug über den Islam torpedieren. Sei es der Generalsekretär des Zentralrats der Juden Stephan J. Kramer (”Sarrazin ist wie Hitler”) oder auch der frühere stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats Michel Friedman (”es sollten erstmal Millionen von Nazis in Deutschland integriert werden, bevor man sich um die Muslime kümmert”).

Wenn man sich die Presseerklärungen des Zentralrates der Juden ansieht, behandeln sie fast ausschließlich die rechtsradikale Bedrohung, legen aber meist betretenes Schweigen an den Tag, wenn der Islam mal wieder seine hässliche Fratze zeigt.

Wir fragen uns: Was geht hier vor? Wollen die jüdischen Repräsentanten in Deutschland Solidarität mit einer anderen religiösen Minderheit zeigen? Denken sie, wenn es den Moslems jetzt an ihre „Religion“ geht, sei die jüdische als nächstes an der Reihe? Oder haben sie ganz einfach nur Angst vor der Militanz des Islam? Erkennen sie die kommenden Mehrheitsverhältnisse und wollen sich schon mal Bonuspunkte bei den zukünftigen Herren verschaffen? Was steckt hinter diesen völlig irrationalen Beschwichtigungsversuchen?

[…]

Und in Europa versuchen die Juden jetzt einen Kuschelkurs mit diesen Feinden? Glauben sie, den Drachen besänftigen zu können, bevor er seinen Feuerstrahl auf sie richten könnte?

[…]

Wenn sich Juden jetzt mit dem Islam auf die gleiche Stufe stellen wollen, dann räumen sie ja damit gleichzeitig ein, dass ihre Religion genauso gewaltverherrlichend und intolerant sei. Wenn diese Einstellung immer noch die offizielle Strategie des Zentralrates ist, dann wissen wir, was wir von dieser Institution zu halten haben. Und deren Generalsekretär Kramer ergänzt allen Ernstes:

„Integration kann nur funktionieren, wenn die Zuwanderer ein klares Bild ihrer eigenen Kultur und Religion haben, wenn ihr eigenes Wertesystem ein stabiles Fundament hat“.

[…]

PI/2009/12/tv-tipp-dialog-der-religionen/

PI zeigt mit diesem Beitrag mal wieder seine wahre Fratze, die PIzis sind alle menschenhassende, antisemitische, antiislamische Nazis.

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Kommentare
  1. Christian sagt:

    Klar, nach Diktion von Byzanz sind die Musels unser Unglück, warum nicht auch die Juden, wenn sie sich der Sichtweise von Byzanz nicht anschließen?

    Damit machen sie sich doch nur zur Helfershelfern des Bösen! Soviel Dummheit, vorgetragen mit der selbstgerechten Attitüde des Supermenschen, der sich gegen die Minderwertigkeit von Gutmenschen abgrenzt, konnte man schon vor 70 Jahren hierzulande gut beobachten. Meinungsfreiheit und Toleranz sind für Herrn „Byzanz“ offenbar so etwas wie Krankheiten, die es auszumerzen gilt.

    Die Irren sterben nicht aus.

    • fareus sagt:

      Ja leider, PI bietet in einem Biotop ein Habitat für rechtsradikales Gesindel und Herre-Menschen, die dank hervorragender Bedingungen sich immer weiter vermehren.

  2. „Was geht hier vor? Wollen die jüdischen Repräsentanten in Deutschland Solidarität mit einer anderen religiösen Minderheit zeigen? Denken sie, wenn es den Moslems jetzt an ihre „Religion“ geht, sei die jüdische als nächstes an der Reihe?“ — fragt der PI-Typ.

    Da trifft er wohl mal ins Schwarze.

    Was täte denn der arme „byzanz“ ohne Todfeind, ohne Minderheit, auf die er schießen kann?

    Der Übergang der Rechtspopulisten vom AntiSemitismus zum AntiIslamismus ist noch nicht ganz gelungen, auch dank des erfahrungsgesättigten Widerstands der vom AntiSemitismus jahrhundertelang Betroffenen.

  3. Benjamin sagt:

    PI legt also fest, wer Jude ist und wer nicht…

    Kennt man von irgendwoher!

  4. alien59 sagt:

    Tja, das tun Deutsche – auch Behörden! – sehr gerne. Hat mal jemand von Paul Spiegel „Was ist koscher?“ gelesen? Dort gibt es ein Kapitel zu „Wer ist Jude?“, das man sich mal antun sollte.

  5. Christian sagt:

    Ich frage mich mitunter (immer vergeblich bislang), was eigentlich in Menschen vorgeht, die planmäßig zu Veranstaltungen gehen, die der Vermittlung und des Ausgleichs, des Dialogs und des Austauschs dienen, und die von vornherein schon ein Urteil über die Veranstaltung und die dort Präsentierenden gefasst haben und nur dort hin gehen um zu stören und ihre eigene allseits seligmachende Wahrheit präsentieren wollen, die auf Ausgrenzung und Hass aufbaut.

    Was für ein Ego muss man dafür haben(ich fürchte keines, das positiv zu werten ist), andere Meinungen per se als feindlich zu charakterisieren und ohne faire Bewertung abzuwerten, wie es Herr Byzanz tut?

    Vor manchen meiner autochtonen und allochtonen Mitbürger gruselt es mir doch sehr.

  6. alien59 sagt:

    Gute Frage. Ist mir vielleicht nicht so aufgefallen, weil ich an die Typen mehr oder weniger gewöhnt bin: jedes Jahr beim Tag der offenen Moschee und bei den meisten islamischen Vorträgen, die auch von Nichtmuslimen besucht werden, tauchen sie regelmäßig auf, früher eher weniger organisiert, aber sie sind da. Meist habe ich nach der ersten Fragerunde schon die Spezialisten des Tages identifiziert …
    Einmal passierte das aber bei einer Moscheeführung, die von einer sehr intelligenten Gruppe aus einer Stadt(t)führung erbeten worden war. Der Rest der Gruppe wollte richtige Infos und brachte den Querschläger umgehend zum Schweigen. Der maulte zwar, merkte aber, wie unbeliebt er sich machte. Ich geb zu, ich hab grinsend daneben gestanden und gewartet, bis ich wieder dran war mit reden.

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