Türkei: Bartholomäus I. möchte vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen

Veröffentlicht: 24. Dezember 2009 von fareus in Religionen
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Der griechisch-orthodoxe Patriarch Bartholomäus I. fordert von der Türkei die Wiedereröffnung der Priesterschule in Istanbul. Bei Misserfolg möchte er vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gehen.

Erdogan macht den Patriarchen darauf aufmerksam, dass es in Griechenland für 150.000 Türken keine einzige Moschee gibt. Er wünsche sich, dass es wenigsten eine oder zwei Moscheen in Athen gebe.

Aus dem Gespräch heraus sagt Bartholomäus, dass er eine Priesterschule möchte. Erdogan erwidert ihm, dass er eine Moschee lieber hätte.

QUELLE

Der orthodoxe Erzbischof von Amerika, Dimitrios, sowie einflussreiche Mitglieder der griechisch-orthodoxen Gemeinde in den USA fordern US-Präsidenten Barack Obama dazu auf, sich für den Schutz des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomäus, einzusetzen. In diesem Schreiben, das auch dem US-Vizepräsidenten Joe Biden sowie Abgeordneten und Senatoren übergeben wurde, heißt es u.a.: „Wir sind zutiefst beunruhigt um die Sicherheit des Ökumenischen Patriarchen. Wir würden es sehr schätzen, wenn Sie und Ihre Regierung etwas tun könnten, um Bartholoäus in diesen Tagen zu schützen.“ Vorangegangen war ein Interview des Ökumenischen Patriarchen mit dem US-Sender CBS. Darin hatte sich das Kirchenoberhaupt über eine „tägliche Kreuzigung in der Türkei“ beklagt. Außerdem werde man als „Bürger zweiter Klasse behandelt“. Hintergrund für diese Feststellung ist u.a. die seit fast 40 Jahren andauernde Schließung Orthodoxen Priesterseminars auf der Prinzen-Insel (Heybeliada), wodurch die Ausbildung des Priesternachwuchses für das Patriarchat unmöglich gemacht wird.

QUELLE


Bartholomäus I. mit anderen Friedensstiftern:

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Kommentare
  1. George sagt:

    so etwas nennt man bierselige Propaganda…aber Ihr dürft ja kein Alkohol drinken…doch wie kommt es zu solchen Meldungen? Nicht zu erklären!

    In Griechenland gibt es knapp 400 Moscheen. Die neuesten Projekte (zu 50% vom griechischen Staat finanziert) sind die Moscheen in Edessa, Trikala, Gianitsa und Lesvos.

    Frohes Fest!

  2. Ritterbruder sagt:

    Wieviele dieser angeblich 400 Moscheen können und dürfen zu Gebetszwecken genutzt werden, weil sie historische Gebäude, Museen, verfallen sind oder schlicht da stehen wo kein einziger Muslim lebt oder leben will?

    Ja lieber George, wer wie du sich einfachste Dinge nicht erklären kann, dem bleibt halt nur das Lügen in die eigene Tasche, Zusammenphantasieren von Scheinfakten und geflissentliches übergehen von wesentlichen Tatsachen. Dazu brauchst du nichts hochprozentiges.

    Und der Pleitestaat Griechenland bezahlt die 50% sicher nicht, weil sie plötzlich ihre religiöse Toleranz entdeckt hat.

    http://www.netzeitung.de/politik/ausland/402713.html?Griechenland_baut_seine_erste_Moschee

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