„Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“

Veröffentlicht: 25. Dezember 2009 von fareus in China
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Elf Jahre Haft für chinesischen Dissidenten Liu

China hat den prominenten Dissidenten Liu Xiaobo zu elf Jahren Haft verurteilt. Ein Gericht in Peking verhängte die Gefängnisstrafe gegen den 53-Jährigen wegen „Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt“. Westliche Staaten, die UNO und Menschenrechtsorganisationen reagierten empört auf die harte Strafe. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte sich „bestürzt“.

Liu war vor rund einem Jahr wegen der Veröffentlichung der Charta 08 festgenommen worden – eines von inzwischen rund 10.000 Menschen unterzeichneten Aufrufs für mehr Demokratie und Menschenrechte in China. Seine Ehefrau Liu Xia sagte der Nachrichtenagentur AFP, sie habe ihren Mann nach der Verurteilung kurz sehen können. Er wolle in Berufung gehen.

Wie zuvor waren auch am Freitag keine westlichen Journalisten oder Diplomaten zum Prozess zugelassen. Liu plädierte in dem Verfahren auf nicht schuldig. Seit der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Tiananmen-Platz 1989 war der Schriftsteller und frühere Universitätsdozent die meiste Zeit entweder im Gefängnis, im Arbeitslager oder stand unter Hausarrest.

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Kommentare
  1. […] in China im Gefängnis und zwar wegen Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt, berichtete Fareus in seinem Blog. Elf Jahre beträgt seine Gefängnisstrafe und nun wird die […]

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