Einladung zur Propaganda

Veröffentlicht: 26. Dezember 2009 von fareus in Islamisten
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Auf einem Flyer, der mir heute in die Hände fiel steht folgendes geschrieben:

Die Rückseite des Flyers sieht so aus:

Das aller dümmste was ich in der letzte Zeit gelesen habe steht auf der Rückseite des Flyers:

Da ihr Name auf dem Flyer steht gehe ich davon aus, dass sie mit dem dort geschriebenen einverstanden sind Herr Pierre Vogel.

Nennen sie mir bitte die Kuran-Stelle (Sure), die ein Verbot an der Teilnahme von Muslimen an Feierlichkeiten von Nicht-Muslimen ausspricht.

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Kommentare
  1. zeryab sagt:

    Quran-Verse gibt es nicht. Aber eindeutige und authentische Hadithe. In denen heißt es, dass Muslime nur zwei feste haben und es wird verboten feierlichkeiten von Christen zu übernehemen.

    Gruß
    Zeryab

  2. zeryab sagt:

    nein leider nicht. Ich hab keine Lust zu suchen. Aber die gibt es und zwar mehrere mit gleichem und ähnlichem Wortlaut.

  3. zeryab sagt:

    Bitte, bitte. Keine Ursache.
    Außerdem: Silvester ist die aller letzte Feierlichkeit, bei der du von Muslimen verlangen kannst, dass sie teilnehmen sollen.
    Du kannst doch nicht ernsthaft von nüchternen Menschen verlangen mit sehr stark alkoholisierten Menschen mit zu feiern. Allein dieser Aspekt ist eine große Zumutung.

    Gruß
    Zeryab

    • bogo70 sagt:

      Vorweg muss ich ihre Meinung akzeptieren, ich bin aber unheimlich froh über die Tatsache, dass meine muslimischen Freunde das nicht so sehen. Unter meinen Freunden befinden sich auch streng gläubige Muslime, denen das Gebet 5 mal am Tag sehr wichtig ist, die keinen Tropfen Alkohol anrühren würden und regelmäßig in die Moschee gehen. Trotzdem haben einige von ihnen schon Sylvester mit uns verbracht auch wenn das ein oder andere Glas geleert wurde. Manche nicht so streng Gläubige trinken vielleicht etwas mit und die anderen begnügen sich mit Tee. Für manche sind auch die Weinflaschen in meinem Schrank kein Problem, wenn sie sich zum Gebet niederwerfen. Da ich die Sitten kenne und weiß, dass man nicht gen Mekka beten sollte wenn sich diese Flaschen im Raum befinden oder Bilder die Wand zieren, hat mich diese Aktion einer verschleierten Muslima, die bei mir zu Gast war verwundert, ich wollte die Flaschen wegräumen, damit sie in Ruhe beten kann. Sie aber hat mich eines besseren belehrt und mir gesagt, dass wenn sie zu ihrem Gott betet sowieso nichts zwischen ihr und Gott steht und es nicht von Nöten sei, dass ich mir Umstände mache.
      Ich finde es gut, wenn Muslime, diese ganze Religionsgeschichte auch ein wenig lockerer nehmen und uns Nichtgläubigen, nicht das Gefühl geben wir seien Minderwert in ihren Augen.

      Außerdem, heißt es nicht das Andersgläubige oder garnicht Gläubige, sich bis zur Besinnungslosigkeit besaufen müssen an Sylvester, der ein oder andere wird schon noch soweit bei Sinnen sein um auch Gespräche mit streng gläubigen Muslimen führen zu können. 😉

  4. alien59 sagt:

    Ich helf mal aus, so gut ich kann:
    Allah’s Messenger صلى الله عليه وآله وسلم warned us against it. At-Tirmidhi narrated that Ibn Abbas رضي الله عنه reported that the Prophet صلى الله عليه وآله وسلم said: „He is not one of us who imitates other than us. Do not imitate the Jews or the Christians.“

    At-Tabarani and Abu Dawud narrated that Ibn Umar and Hudhayfah رضي الله عنه reported that the Prophet صلى الله عليه وآله وسلم said: „Whoever imitates a people, he is one of them.“

    Furthermore, there are many Islamic evidences that forbid the Muslims from having holidays other than Eid-ul-Fitr and Eid-ul-Adhaa. Al-Bayhaqi reported in his Sunan that Anas Bin Maalik رضي الله عنه said: „When the Prophet صلى الله عليه وآله وسلم came to Medina, the people had two holidays from the days of Jahiliyyah.“

    He صلى الله عليه وآله وسلم said: „When I came to you, you had two days which you used to celebrate in Jahiliyyah. Allah سبحانه وتعالى has replaced them for you with better days, the days of slaughter (Adhaa) and the day of fitr.“

    Also Imam Ahmad in his Musnad reported that Uqbah bin Amir رضي الله عنه reported the Prophet صلى الله عليه وآله وسلم to have said: „The day of Fitr and days of Tashriq are our holidays, the people of Islam.“

    Außerdem:
    http://www.islaam.com/Article.aspx?id=112

    Somit stellt sich wirklich die Frage, wer hier dumm ist.
    Zum Jahresende Geld in die Luft schießen und saufen kann ich wirklich nicht klüger finden als ruhig zusammen zu sitzen und zu lernen.

    • fareus sagt:

      Danke alien59 für deine Recherche.

      Ich für meine Person habe entschieden als Moslem mit meinen „Nicht-Moslem Freunden“ auch ihre Feiertage mitzufeiern.

  5. Benjamin sagt:

    „Silvester – hat die westliche Gesellschaft einen Knall?“

    Zum Glück nur der Westen, stellt euch vor, im fernen Osten würden die auch noch böllern…

  6. Wenn ich richtig gelesen habe, geht es bei dem Verbot darum, dass Muslime christliche Feiertage nicht als Feste imitieren bzw. übernehmen dürfen – das ist etwas ganz anderes, als sich seinem feiernden Nachbarn gesellig anzuschließen und mitzufeiern. Muslime machen aus Weihnachten oder Ostern ja doch kein muslimisches Fest, wenn sie mit Christen oder Nicht-Christen zusammen feiern oder sich Frohe Weihnachten wünschen.

    Mit anderen Worten: Wenn eine gläubige muslimische Familie sich einen Christbaum ins Wohnzimmer stellt, eine Krippe davor aufstellt und am 24. abends feierlich unter Kerzenschein die Weihnachtsgeschichte aus Lukas vorträgt, oder wenn die Moschee selber eine Mette veranstaltet, dann wär das gegen den Islam.

    Aber wenn ein Imam als Gast an der Weihnachtsmette der Katholiken oder Protestanten teilnimmt, ist das eine wunderbare Geste, genau so, wenn ein Pfarrer in die Moschee geht und an einer Eid-al-Fitr-Feier teilnimmt.

    Dieses gegenseitige Besuchen, dieses partielle Sich-Beteiligen zeigt die Kongruenz der Religionen in einer Zeit der A-Religiosität, und es ist ein Zeichen von Integration.

    • fareus sagt:

      Da gebe ich dir Recht InitiativGruppe, ich habe den Islam so durch meine Eltern erfahren, dass der Nachbar eine wichtige Person ist und man sich mit ihm sehr gut verstehen und respektieren muss.
      Wenn dieser Nachbar ein Christ, Jude, Buddhist, … , also ein Gläubiger ist, dann gilt das für ihn natürlich auch uneingeschränkt.

      Diese ganzen Hass-Prediger und Spalter werden meinen Glauben nicht pervertieren, in dem sie ihn als falsch ausgeübt deklarieren.

      Ich glaube und hoffe noch auf ein friedliches Zusammenleben aller Menschen mit verschiedener Hautfarbe, verschiedenen Religionen und politischen Ansichten.

  7. gibgasachi sagt:

    Es gibt nur einen Tag im Jahr, an dem ich böllern darf. Der Grund hierfür ist mir doch egal. Hauptsache böllern. 🙂

  8. Mel sagt:

    *lols @ achi*

    Anyway, ich habe mich mal auf so ’ne wahabitische Website verirrt, und da standen neben anderen erschreckenden Dingen auch ganz heftige un-islamische Feiertags-Verbote.

    Die Adresse hab‘ ich aber nicht mehr…

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