Einen Mc Halal, bitte

Veröffentlicht: 3. Januar 2010 von fareus in Migranten in Deutschland
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Der Markt für islamkonforme Lebensmittel wächst – auch in Deutschland

Jeden Samstag erledigt Familie Özdemir ihren Wocheneinkauf. Bevor es zum türkischen Gemüseladen geht, schaut die Familie beim Discounter vorbei. Ein Einkauf dort steckt aber voller Risiken, denn die muslimische Familie will Produkte, die halal sind.

„Halal“ ist arabisch und bezeichnet Dinge, die der Islam erlaubt. Bei Speisen gilt es strenge Vorschriften zu beachten. Nur geschächtetes Fleisch lässt der Islam zu; nach der rituellen Tötung müssen die Tiere ausbluten. Schweinefleisch ist tabu. In pflanzlichen Produkten dürfen keine Alkoholreste oder Schweine-Gelatine enthalten sein. Das zu garantieren ist manchmal gar nicht so einfach: Die meisten Maschinen, die bei der Verarbeitung eingesetzt werden, kommen mit mehreren Fleischarten in Berührung. Entsprechend gut müssen die Maschinen gereinigt werden. Die Putzmittel wiederum dürfen keine Alkoholreste hinterlassen.

Trotzdem finden sich immer häufiger in deutschen Regalen Produkte, die den islamischen Speisevorschriften entsprechen. So vertreibt Aldi Nord Halal-Geflügel von „Bauernglück“ – Extra, Rewe oder Edeka verkaufen islamisch unbedenkliche Produkte von Wiesenhof. Und viele Hersteller wie Musna, Gazi oder Pfanni führen islamisch korrekte Produkte, die als halal gekennzeichnet sind.

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