Gestern Irak. Heute Afghanistan. Morgen Jemen?

Veröffentlicht: 3. Januar 2010 von fareus in USA
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Das verarmte Land im Süden der arabischen Halbinsel ist zum neuen Brennpunkt des Krieges gegen islamistische Terroristen geworden. Briten und USA sagen der Regierung in Sanaa mehr Hilfe zu.

Ein Abnutzungskrieg mit schiitischen „Houthi“-Rebellen im Norden, mit Separatisten im Süden, eine piratenverseuchte Küste und jetzt die al-Qaida im Hinterland – man möchte nicht in den Schuhen der jemenitischen Regierung stecken. Denn hatte all das bis vor Kurzem weltweit nur wenige interessiert, überschlagen sich nun die Ereignisse, seit die Verbindung zwischen dem Attentatsversuch auf ein US-Flugzeug in Detroit zu Weihnachten und dem Jemen bekannt werden: Der Täter, der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab, war im Jemen ausgebildet und von dort auf seine Mission geschickt worden.

Das jedenfalls gab US-Präsident Barack Obama am Wochenende bekannt; der 23-Jährige sei Mitglied der „al-Qaida auf der arabischen Halbinsel“. Jemens Informationsminister Hassan al-Lawzi bestätigte, Abdulmutallab sei 2004 und 2005 und von August bis Dezember 2009 im Jemen gewesen, nachdem er ein Visum als Arabischstudent erhalten hatte. Man habe von der Verbindung zu al-Qaida nichts gewusst.

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