Gutachten: Sarrazins Äußerungen rassistisch

Veröffentlicht: 8. Januar 2010 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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Bundesbankvorstand will nicht aus SPD austreten

Sarrazins Äußerungen im Oktober waren umstritten – und rassistisch. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Potsdamer Politikwissenschaftlers Gideon Botsch laut einem Pressebericht. Aus der SPD austreten möchte Sarrazin trotzdem nicht.

Der frühere Berliner Finanzsenator und Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin muss weiter um seine SPD-Mitgliedschaft bangen. Der SPD-Kreisverband Spandau und die Abteilung Alt-Pankow werfen ihm rassistische Äußerungen in der Kulturzeitschrift „Lettre International“ vor und haben das einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ zufolge mit einem Gutachten untermauert.

Es komme zu dem Schluss, dass Sarrazin in teilweise herabwürdigender Form türkische und arabische Migranten beschreibe. Diese Passagen seien „eindeutig als rassistisch zu betrachten“, urteile der Autor der 21-seitigen Studie, der Politikwissenschaftler Gideon Botsch vom Moses-Mendelssohn-Zentrum in Potsdam.

„Ich war noch nie beleidigt“
Sarrazin selbst habe kämpferisch auf die Vorwürfe reagiert. Notfalls werde er den drohenden Rauswurf aus der SPD verhindern, indem er durch alle Parteiinstanzen gehe, sagte er dem Blatt. Austreten werde er aus der SPD jedenfalls wegen der Vorwürfe nicht: „Ich war noch nie beleidigt. Sonst hätte ich mein damaliges Amt als Finanzsenator schon 20 Mal niederlegen müssen.“

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Kommentare
  1. gelderlander sagt:

    Ja! Bitte SPD! Bitte behaltet ihn! Zumindest bis nach der Wahl in NRW!

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