News aus Israel

Veröffentlicht: 12. Januar 2010 von fareus in Israel
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Zaun zu Ägypten geplant

Israel macht die Grenze dicht

Mehr als 100 Afrikaner überqueren jede Woche illegal die Grenze von Ägypten nach Israel. Ministerpräsident Netanjahu will dem einen Riegel vorschieben.

Mit der Errichtung eines Zauns an der Grenze zu Ägypten will Israel die illegale Einwanderung eindämmen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, der Bau des Zauns sei „eine strategische Entscheidung, um den jüdischen und demokratischen Charakter des Staates Israel zu wahren“.

Die Einwanderer, die illegal über Ägypten nach Israel einreisen, stammen überwiegend aus Afrika. Nach Angaben der israelischen Polizei kommen jede Woche 100 bis 200 Afrikaner über die ägyptisch-israelische Grenze. Die meisten von ihnen sind Muslime oder Christen. Israel wurde 1948 gegründet, um den Juden aus aller Welt eine Heimat zu bieten.

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KONZEPTKUNST IN ISRAEL

„Moni, I love you“

Eine andere Art von Auftragskunst: Gegen 30 Euro sprühen Palästinenser ein Graffito auf den israelischen Grenzwall

Nur weil es kein Kunstprojekt ist, muss es noch lange nicht keine Kunst sein. Die Internetseite http://www.sendamessage.nl bietet an, gegen Gebühr von 30 Euro eine Nachricht von maximal 80 Zeichen an eine Mauer sprühen zu lassen. Dabei handelt es sich keineswegs um eine Garagenwand in Schwäbisch Gmünd, sondern um die Mauerabschnitte, die das Westjordanland von Israel trennen. Sie bilden rund zehn Prozent der 700 Kilometer langen Sperranlage, die Israel vor Anschlägen schützen soll. Banksy, der inzwischen nicht mehr ganz so unerkannte britische Straßenkünstler, hat die acht Meter hohe Mauer als »ultimativen Aktiv-Urlaub für Graffiti-Künstler« gepriesen und dort gleich neun seiner weltweit höchstgehandelten Sprühwerke hinterlassen.

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Umfrage zu Bau von Minaretten in Israel

Eine relative Mehrheit der Israelis hat nichts gegen den Bau von Minaretten in ihrem Land einzuwenden. Das ergibt eine von der Tageszeitung „Jerusalem Post“ veröffentlichte Meinungsumfrage einer amerikanischen Nichtregierungsorganisation (NGO).

Rund 500 jüdische Israelis seien befragt worden. Dabei antworteten sie auf die gleiche Frage, wie das Schweizer Volk im vergangenen November. 43 Prozent der Befragten hätten nichts gegen den Bau von Minaretten einzuwenden. 28 Prozent sprachen sich dagegen aus.

Laut der NGO, die sich für den Respekt von Menschenrechten einsetzt, sind es vor allem „religiöse und Personen mit rechtem Gedankengut“, die sich gegen den Bau ausgesprochen haben.

Die Tatsache, dass sich nur knapp ein Drittel der israelischen Bevölkerung gegen den Bau von Minaretten ausgesprochen hat, gebe Anlass zur Hoffnung auf ein auf Respekt basiertes Zusammenleben zwischen Arabern und Juden, sagte der Präsident der NGO.

QUELLE

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Kommentare
  1. Korrektur sagt:

    Laut der NGO, die sich für den Respekt von Menschenrechten einsetzt, sind es vor allem „religiöse und Personen mit rechtem Gedankengut“, die sich gegen den Bau ausgesprochen haben.

    Dreiste Lüge, es ist genau andersherum:

    http://is.gd/67a0z

    According to Mitchell Barak, director of KEEVOON, the new poll found that opposition to a minaret ban is strongest among religious and right-leaning Jews.

    Respondents who considered themselves „national-religious“ opposed such a ban by 72% to 16%, with 55% saying they were „strongly opposed“. The ultra-Orthodox opposed the measure by 53% to 21%, with declining opposition among secular (42% to 29%) and „traditional“ (36% to 31%) Jews.

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