Die afrikanische Saat der Saudis

Veröffentlicht: 26. Januar 2010 von fareus in Islamisten
Schlagwörter:, , ,

Armut und Frust über korrupte Eliten bilden einen Nährboden für radikale islamistische Strömungen, die auf dem Schwarzen Kontinent eigentlich kaum Tradition haben. Die al-Qaida ist auf dem Vormarsch.

[…]

Auch der Schwarze Kontinent hat offenbar sein Islamismus-Problem, auch in Afrika haben radikale Strömungen Aufwind. Schon vor Jahren bekam man in Mali Klagen zu hören: Immer mehr Frauen würden sich verhüllen, Prediger aus dem arabischen Raum eine rigide Islam-Variante verkünden, die im Land gar keine Tradition habe. Die aber trotzdem auf Widerhall stößt.

Einen „afrikanischen Islam“ gibt es zwar nicht, dazu sind die Unterschiede zu groß. Eine Gemeinsamkeit in vielen Ländern südlich der Sahara ist aber die Verbreitung liberaler Sufi-Bruderschaften. „Sie sind offen gegenüber Andersgläubigen und haben lokale Elemente aufgenommen“, erläutert Ute Bocandé von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dakar, die für den überwiegend muslimischen Senegal keine Gefahr einer Radikalisierung sieht. Unter der muslimischen Oberfläche seien bisweilen auch die Geister der Ahnen präsent, nach dem Motto: Zusätzlicher Beistand kann nicht schaden.

[…]

weiterlesen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s