Demonstrativ gegen Israel: NPD-Mann lobt Linke

Veröffentlicht: 2. Februar 2010 von fareus in Nazis raus
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Ein großes Lob zollte der sächsische NPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Gansel den Linke-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht und Christine Buchholz für einen „Tabubruch in der Ersatz-Knesset“. Die beiden Politikerinnen hatten dem israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres nach dessen Rede im Bundestag demonstrativ den Respekt verweigert.

Am Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz, dem 27. Januar, hatte Peres vor dem Bundestag gesprochen. Nach der Rede des israelischen Staatspräsidenten hatten sich die Abgeordneten von ihren Plätzen erhoben – Wagenknecht und Buchholz blieben jedoch sitzen und verweigerten dem Staatsgast somit den Respekt. In der Linkspartei war im Anschluss eine heftige Auseinandersetzung um die antiisraelischen Sitzenbleiberinnen entbrannt. Wagenknecht ist eine führende Figur der orthodox-„Kommunistischen Plattform“, Buchholz gilt als Vertreterin einer trotzkistischen Strömung innerhalb der Partei „Die Linke“.

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Kommentare
  1. Antifaschist sagt:

    Nun mal moment. Frau Wagenknecht hat sich NICHT gegen Israel gewendet, sondern gegen die Politik der Regierung des Staates Israel.

    Nur mal erwähnt, bevor das die Antideutschen Hohlköpfe wieder in den falschen Hals bekommen.

  2. Die Wahrheit über Israels Mauer…

    Zu diesem Film, der in erschreckender, bisher nicht da gewesener Eindringlichkeit zeigt, mit welcher Brutalität radikale Siedler und die Armee Menschen aus ihrem seit tausenden Jahren vorhandenem Land zu vertreiben. Es geht um den Bau von Siedlungen un…

  3. Leo Brux sagt:

    Der Transformationsprozess läuft: Antisemiten werden nach und nach Philosemiten, fanatische Israelfans – um Israels Kreuzzug gegen den aktuellen Todfeind, den Islam, zu unterstützen.
    Bei Jürgen Gansel ist das noch nicht angekommen. Er ist halt ein Ewig-Gestriger. PI hingegen hat die Rockschöße des dahineilenden Zeitgeistes ergriffen und wird am Ende den Abschied des Rechtsradikalismus vom Antisemitismus unter den Rechtsextremen durchsetzen.

    Entschuldige, Fareus, aber ich bin Gedankenleser, und ich komme grade von einem PI-Besuch. Ich „höre“:

    „Anti-Islamismus ist angesagt, Herr Jürgen Gansel! Die Muslime sind unsere Juden von heute! Ihren Antisemitismus können Sie einmotten – jedenfalls bis auf weiteres. Juden quälen – das bringt’s doch nicht (mehr) – Muslime quälen ist viel schöner. Da haben wir vielleicht bald das halbe Volk hinter uns! Mit dem ollen Antisemitismus ist ja doch kein Staat zu machen. Aber die Anti-Islamismus-Bewegung bringt uns früher oder später an die Macht! Also – schwenken wir die israelische Fahne! Nieder mit dem minderwertigen Araber-Gesocks! Haut die Musels, wo ihr sie trefft!“

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