Zahl der Firmeninsolvenzen in Europa stark angestiegen

Veröffentlicht: 3. Februar 2010 von fareus in Wirtschaft
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Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist aufgrund der schweren Wirtschaftskrise europaweit stark angestiegen. Nach Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditreform gingen im vergangenen Jahr in Europa 236.000 Firmen pleite, 26 Prozent mehr als 2008. Die meisten Firmenzusammenbrüche gab es demnach in Frankreich mit 55.800 Insolvenzen (plus 12,2 Prozent), Deutschland mit 34.300 Insolvenzen (plus 16,0 Prozent) und Großbritannien mit 20.300 Insolvenzen (plus 24,8 Prozent). Europaweit waren 1,7 Millionen Arbeitnehmer von der Insolvenz ihres Arbeitgebers betroffen.

Einen besonders starken Anstieg der Firmeninsolvenzen verzeichneten die mittel- und osteuropäischen Staaten. Die Zahl stieg von 35.400 im Jahr 2008 auf 51.000 im vergangenen Jahr und nahm damit um 44 Prozent zu. In Westeuropa gingen 185.000 Firmen pleite, 22 Prozent mehr als 2008. Den stärksten Anstieg in der Zahl der Insolvenzen verzeichnete dabei Spanien: Hier gingen 4900 Unternehmen pleite, beinahe doppelt so viele wie 2008.

QUELLE

Interview mit Prof. Wilhelm Hankel über die Auswirkungen der Krise und Perspektiven für die Zukunft. Bestes Szenario: Stagnation für die nächsten 5-10 Jahre. Für viele Menschen steht das Schlimmste aber noch bevor. Krisenbewältigung der Politik „grotesk“. Bankenrettung Wahnsinn. Die privatkapitalistische Gesellschaft auf dem Weg in den Staatssozialismuns.

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