Wer arm ist, stirbt früher

Veröffentlicht: 13. Februar 2010 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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LEBENSERWARTUNG

Frauen, so heißt es, leben länger. Doch jetzt holen die Männer auf. Lang lebt aber nur, wer den richtigen Kiez wählt.

Sieben Jahre länger leben als der Durchschnitt aller Berliner? Wer im Südwesten der Stadt wohnt, weder raucht noch trinkt sowie durch einen gesunden Lebenswandel „vermeidbaren Todesursachen“ vorbeugt, kann das schaffen. Männer sind dabei Frauen gegenüber klar im Vorteil: Denn wenn Männer erst einmal ein hohes Alter erreicht haben, dann sind sie viel seltener auf die Hilfe und Pflege anderer angewiesen als Frauen. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Berliner Gesundheitsberichts, der die Lebenserwartung und die demografische Entwicklung in der Stadt in den Blick nimmt.

Die gute Nachricht: Die Berliner leben immer länger. Die Lebenserwartung aller Bewohner in der Stadt stieg zwischen den Jahren 1990 und 2007 um rund fünf Jahre. Überraschend aber ist ein Blick auf die Unterschiede bei den Geschlechtern: Vom Zugewinn an Lebensjahren, den der Verfasser des Berichts, Gerhard Meinlschmidt, sowohl mit Fortschritten der Medizin als auch mit einem gesünderen Lebenswandel erklärt, profitierten Männer in dieser Zeit (plus 6,1 Jahre) stärker als Frauen (4,8 Jahre).

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