Das FDP-Gelb steht inhaltlich für nichts

Veröffentlicht: 18. Februar 2010 von fareus in Homosexualität
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Schwulenaktivist im Interview

Der Künstler, Autor, Musiker und Schwulenaktivist Wolfgang Müller erklärt, warum er die „Gays against Guido“-Aktion in Bewegung gesetzt hat und was Neo-Individualliberalismus bedeutet.

Sie haben in Berlin schon über 500 „Gays against Guido“-Buttons verkauft. Warum eine Kunstaktion gegen Westerwelle? Der Mann gilt doch – besonders im Ausland – als lebender Fortschrittsbeweis.
Westerwelle steht für den Typus eines angepassten Karrieristen, der ausblendet, dass erst die schwule Emanzipationsbewegung der 1970er Jahre die Basis geschaffen hat, auf der ein Homosexueller überhaupt Parteivorsitzender, Bürgermeister oder Minister werden kann, ohne sich permanent verstellen, erklären oder rechtfertigen zu müssen.

Manche sehen Westerwelle als Vorbild für junge Homos.
Ein Vorbild ist er für mich jedenfalls schon deshalb nicht, weil ihm bis heute das Wort „schwul“ nicht über die Lippen kommt. Im quasi allerletzten Moment zeigt er 2004 beim Geburtstag von Angela Merkel, dass er einen Mann liebt. Er behauptet trotzdem, das alles sei nur Privatsache.

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