Ton Steine Scherben, Mein Name ist Mensch

Veröffentlicht: 19. Februar 2010 von fareus in News
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TEDDY-AWARD

Berlinale ehrt Rio Reiser

Für die Hauptrolle in „Johnny West“ bekam er 1977 den Deutschen Filmpreis in Gold. Die heutige Gala zum schwul-lesbischen Teddy-Award ist eine Hommage an Rio Reiser – den Schauspieler.

Es ist sein erster großer Auftritt. „Ladies and Gentlemen: Johnny West!“, ruft der Ansager. Eigentlich heißt der schmale Junge mit der Gitarre Hans-Michael Westerfeld. Fast einen ganzen Film lang hat er hinter den Konzertkulissen der Afro- Funkband „The Manhattans“ als Roadie geschuftet, sich mit dem Manager angelegt und vom Bandleader Jimmy Zaubertricks auf der Elektrischen gelernt. Er lernt Ausreißerin Monika kennen, Tochter aus gutem Hause und auf Freiheitssuche wie Johnny. Sie versuchen es miteinander, sie wartet in billigen Hotels, er ist auf Tour, das Münztelefon ihre einzige Verbindung – und irgendwann zieht Johnny los, zusammen mit seinem Kumpel, der ihm in Frankfurt eine Band besorgt. Und spielt schließlich ein furios hingerotztes „You can’t hurry love“ auf der Bühne des amerikanischen Offizierskasinos. Das Ende. Ein guter Anfang.

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