Jeder zweite Österreicher sieht Islam als Bedrohung

Veröffentlicht: 28. Februar 2010 von fareus in Islamophobie
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Laut einer aktuellen IMAS-Studie sind 59 Prozent der Österreicher „eher gegen“ den Bau von Minaretten. Zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung besteht eine große Kluft.

Nur mehr jeder fünfte Österreicher bezeichnet sich als religiös. Vor 35 Jahren waren es noch fast 30 Prozent. Gleichzeitig grenzt sich die heimische Bevölkerung deutlich von der muslimischen Bevölkerung ab. 54 Prozent der Österreicher – Männer etwas mehr als Frauen, Ältere mehr als Junge – glauben, dass der Islam eine „Bedrohung für den Westen ist“. Die Befragten haben aber zunehmend das Gefühl, über solche Ansichten nicht wirklich offen reden zu können. Das ergibt eine große Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts Imas. zum Thema „Religion und Freiheit“ im Auftrag des Internationalen Instituts für Liberale Politik. Sie liegt der „Presse“ exklusiv vor.

Demnach wäre es nur vier Prozent recht, wenn ein enges Familienmitglied einen Moslem heiraten würde. Bei drei Prozent der Befragten ist das allerdings schon der Fall, überdurchschnittlich häufig übrigens in Wien.
Auch die Akzeptanz von Minaretten in Österreich wurde abgefragt. Ergebnis: 59 Prozent sind „eher dagegen“. 51 Prozent finden, dass der Bau von Moscheen und das Tragen islamischer Kopftücher überhaupt verboten sein sollte. (In der Schweiz stimmten im Vorjahr 57,5 Prozent für ein Bauverbot.)

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