Henryk M. Broders und die einseitige Weltsicht

Veröffentlicht: 4. April 2010 von fareus in Henryk M. Broder
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Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht mitbekommen, wie jemand Voltaires Äußerungen benutzt, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Dass man diese verwendet liegt nahe, da sie doch gut verständlich sind.
So verwies Claudius Seidl in seinem Kommentar für die Faz auf ihn in folgender Weise:

„Und drittens möchte man da nur noch Voltaire zitieren: Ich mag Ihr Kopftuch nicht. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sich kleiden dürfen, wie Sie wollen.“

Ob man das Kopftuch nun mag oder nicht, sei jedem selbst überlassen, die Möglichkeit es zu tragen, sollte genauso jedem selbst überlassen sein, wie Claudius Seidl dies schon sagt.
Henryk M Broder, seines Zeichenes einer der bekanntesten Hetzer gegen jegliche Form von Islam, kann dies allerdings nicht verstehen, denn für ihn ist jedes Kopftuch eine Form der Unterdrückung. Er schreibt in einem Brief an den Berliner Tagesspiegel, dass wohl kaum ein Mensch umgebracht würde, weil er sich nicht an christliche oder jüdische Pflichten gehalten hätte. Er behauptet dies käme nur vor, wenn jemand sich nicht an muslimische Pflichten hielte.

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