Mord an Rechtsextremist Terre Blanche

Veröffentlicht: 4. April 2010 von fareus in Afrika
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Südafrika fürchtet Eskalation der Gewalt

Der südafrikanische Rechtsextremist Eugene Terre Blanche ist tot, brutal erschlagen, vermutlich von zwei Angestellten. Die Regierung fürchtet nun rassistische Ausschreitungen – wenige Monate vor Beginn der Fußball-WM. Präsident Zuma und andere Politiker mühen sich, die Lage zu beruhigen.

Kapstadt – Nach dem Mord an dem weißen Rechtsextremisten Eugene Terre Blanche herrscht im WM-Gastgeberland Südafrika die Sorge vor wachsenden Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen. Jacob Zuma mahnte die Bevölkerung am Sonntag zur Ruhe und warnte vor Provokationen, „die Rassenhass nähren“ könnten. Terre Blanche war am Samstag nach einem Streit um ausstehende Löhne mutmaßlich von zwei Angestellten seiner Farm getötet worden.

Die „schreckliche Tat“ dürfe nicht dazu missbraucht werden, „Rassenhass anzustacheln oder zu befeuern“, erklärte Zuma nach Angaben der südafrikanischen Nachrichtenagentur Sapa. „Niemand darf das Gesetz in seine Hände nehmen“, warnte er. Zuma stellte zugleich klar, dass die beiden mutmaßlichen Mörder von Terre Blanche verurteilt werden müssten. Zuma gehört dem Afrikanischen Nationalkongress (ANC) an, der ehemaligen Freiheitsbewegung der Schwarzen in Südafrika.

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