Israelische Journalisten befürchten Strafe

Veröffentlicht: 5. April 2010 von fareus in Israel
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In Verbindung mit der Veröffentlichung eines Artikels in der liberalen israelischen Zeitung „Haaretz“, welcher den Mord an einem Palästinenser aufdeckt, musste der israelische Journalist Uri Blau aus Angst vor Bestrafung nach London fliehen.

Ein israelisches Urteil beschränkte die Legitimität, militante Palästinenser im Westjordanland zu ermorden, auf wenige spezifische Ausnahmen. Blau deckte in einem Artikel der „Haaretz“ auf, dass, trotz der Möglichkeit einer gewaltfreien Festnahme, ein Palästinenser im Juni 2007 gezielt ermordet wurde.

Eine andere Journalistin, Anat Kam, befindet sich seit drei Monaten unter Hausarrest. Es wird vermutet, dass Kam Informationen an Blau weiterreichte, welche die Basis für seinen Artikel darstellten. Unterdessen hat Israel eine komplette Nachrichtensperre bezüglich des Falls Kans angeordnet.

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