Mainzer Richter spielt auf Hitlergruß an

Veröffentlicht: 6. April 2010 von fareus in Nazis raus
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Ein Richter am Landgericht Mainz hatte über einen Jungen zu entscheiden, der wegen eines ärztlichen Kunstfehlers in der Schulter gelähmt ist. Als der Anwalt demonstrierte, wie weit sein Mandant den Arm noch heben kann, ließ sich der Richter zu einer Bemerkung hinreißen, die ihm jetzt Ärger bringt.

Das rheinland-pfälzische Justizministerium prüft disziplinarrechtliche Schritte gegen einen Mainzer Richter, der in einem Prozess auf den Hitlergruß angespielt haben soll. Möglich seien ein Verweis oder auch eine disziplinarrechtliche Klage, sagte eine Ministeriumssprecherin am Dienstag in Mainz. In dem Verfahren war es um die Frage gegangen, ob ein Krankenhaus bei der Geburt eines türkischen Jungen einen Fehler gemacht hatte. Das Kind ist seither im Schulterbereich gelähmt. Als der Rechtsanwalt die Beeinträchtigungen mit ausgestrecktem Arm demonstrierte, soll der Richter gesagt haben: „Für 1933 hätte es gelangt.“

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