BAYER: Millionenstrafe wegen Gen-Reis

Veröffentlicht: 18. April 2010 von fareus in Umweltschutz
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Der BAYER-Konzern muss amerikanischen Bauern wegen der Verunreinigung von Feldern mit Gen-Reis rund 50 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen. Das entschied gestern abend eine Jury in Little Rock im US-Staat Arkansas.

Dies ist bereits die vierte und mit Abstand höchste Strafzahlung, zu der die Firma BAYER CropScience wegen der von ihr entwickelten Reissorte Liberty Link gerichtlich verpflichtet wurde. Die gegen das von BAYER produzierte Herbizid Glufosinat resistente Reis-Sorte LL 601 war im Jahr 2006 weltweit in den Handel geraten, obwohl hierfür keine Zulassung vorlag. BAYER und die Louisiana State University hatten einige Jahre zuvor Freilandversuche mit der genmanipulierten Sorte durchgeführt, bei der es wahrscheinlich zu den Auskreuzungen kam. Der genaue Hergang konnte trotz einer mehrjährigen Untersuchung nicht geklärt werden. Insgesamt fordern bis zu 3000 Landwirte in den USA Entschädigung. Der Schaden wird auf bis zu 1,3 Milliarden Dollar geschätzt.

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Die USA sollten da auch unerbittlich gegen Monsanto vorgehen:

https://fareus.wordpress.com/2009/11/29/monsanto-mit-gift-und-genen/

Ups, habe ich ganz vergessen Monsanto ist ja ein Unternehmen aus den USA.

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