Tabubruch in Istanbul

Veröffentlicht: 30. April 2010 von fareus in Türkei
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Erstes öffentliches Gedenken an Armenier-Völkermord in der Türkei

Erstmals wurde am 95. Jahrestag des Beginns des Völkermordes an den Armeniern im Osmanischen Reich öffentlich in der Türkei der während des Ersten Weltkrieges ermordeten Armenier gedacht. Mitglieder des türkischen Menschenrechtsvereins IHD erinnerten am Samstag in Istanbul am Bahnhof Haydarpasa an die ersten 220 armenischen Intellektuellen und Gemeindevorsteher, die am 24.April 1915 auf Weisung der damals herrschenden jungtürkischen Militärjunta von hier aus deportiert wurden. Über eine Millionen Armenier kamen bei den auch von deutschen Offizieren unterstützten Deportationen in die mesopotamische Wüste ums Leben.

Da eine Reihe von Verantwortlichen für den Völkermord später in Mustafa Kemals Befreiungsarmee kämpften und die türkische Nationalversammlung den Raub armenischen Eigentums legalisiert hatte, ist es bis heute in der Türkei verboten, von einem Genozid zu sprechen.

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Siehe auch hier:

https://fareus.wordpress.com/2010/04/11/die-wahre-geschichte/

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