20 Jahre nach dem Mord an Amadeu Antonio

Veröffentlicht: 6. Dezember 2010 von fareus in Migranten in Deutschland
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“In Ostdeutschland gibt nach wie vor “No-Go-Areas”“, sagt die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane. Ausländer und andere Vertreter von Minderheiten seien dort immer schon “Objekt des Hasses” gewesen. Der Angolaner Amadeu Antonio Kiowa wurde vor 20 Jahren in Eberswalde durch ein Meute rechtsextremer Jugendlicher erschlagen und war eines der ersten Todesopfer von Neonazis nach der Wiedervereinigung.

“Die Wahrscheinlichkeit, dass man als Schwarzer im Ostdeutschland Opfer rechter Gewalt wird, liegt immer noch 20 Mal höher als im Westen”, sagte Kahane. Erst vor einigen Wochen habe es wieder einen Mord in Leipzig gegeben. Kahane sieht die Gewaltausbrüche von Neonazis in Ostdeutschland im Zusammenhang mit dem autoritären Regime der DDR. “Die friedliche Revolution (…) hatte natürlich ihren Preis”, sagte sie. “Es gab sehr viel angestaute Aggression in der DDR. Und die entlud sich natürlich bei der ersten besten Gelegenheit, wo dann sozusagen der Polizeistaat zusammengebrochen war.” Ausländer und andere Vertreter von Minderheiten seien immer schon “Objekt des Hasses” gewesen. Mit dem Untergang der DDR habe man diesen Hass wieder ausdrücken können.

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Amadeu Antonio Kiowa (* 12. August 1962 in Quimbele, Angola; † 6. Dezember 1990 in Eberswalde) war ein aus Angola stammender Arbeiter, der eines der ersten Todesopfer rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland nach der Wiedervereinigung wurde.

Quelle

 

Weiterführende Links:

http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/wir-ueber-uns/wer-war-amadeu-antonio/start.html

 

 

 

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