Mit ‘Apartheid’ getaggte Beiträge

Was ist der Unterschied zwischen Koriander und Zimt?

Veröffentlicht: 16. Mai 2010 von fareus in Israel
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Zimt gehört zu den Dingen, die laut israelischen Vorschriften nach Gaza importiert werden dürfen. Koriander nicht. Warum, fragte Amira Hass in einem wie so oft lesenswerten Artikel. Die Antwort scheint unmöglich, offensichtlich hat sie auch etwas mit der Sicherheit des Staates Israel zu tun. Daher bedurfte es einer Klage aufgrund des „Freedom of Information Act“, um dann doch die Bestätigung zu bekommen, dass es diverse Listen gibt, die die Blockade Gazas regeln. Die Klage wurde auch angestrengt, da aus Gaza der Verdacht geäußert wurde, dass nicht nur Sicherheits- sondern vor allem wirtschaftliche Interessen die Entscheidung über die zugelassenen Güter bestimmen. Der Verdacht liegt nahe, denn warum sonst sollte der Import von Baumaterial ebenso wie der von Stoff, Marmalade, Schokolade, Pommes frites und eben – Koriander verboten sein?

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Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer (Foto), hat vor Antisemitismus in den Medien gewarnt. Nicht nur rechte, sondern auch linke Blätter seien betroffen, sagte Kramer im Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS.

Er nannte die „tageszeitung“ (taz), „Junge Welt“ und „Neues Deutschland“ als Beispiele. Der Antisemitismus zeige sich im linken Medienspektrum in „einer kompromisslosen Parteinahme für die palästinensische Position“, so Kramer. „Israel wird dabei als rassistischer und imperialistischer Kolonialstaat gezeichnet. Das Agieren der israelischen Armee wird unterschwellig in die Nähe zur Wehrmacht gerückt.“ Kramer sieht auch antisemitische Passagen im Berliner „Tagesspiegel“ und in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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Da hätte ich den Herr Kramer aber für klüger eingeschätzt, das er auch die Begriffe Antisemitismus und Antizionismus in einem Atemzug nennt ist für mich unerklärlich.

Ich brauche ihm diese Begriffe wohl nicht zu erklären, vielleicht ist es auch Absicht und er benutzt den Vorwurf des Antisemitismus um die zionistische Politik des Staates Israel zu rechtfertigen.

Ägypten öffnet Grenzübergang zum Gazastreifen

Veröffentlicht: 15. Mai 2010 von fareus in Gaza
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Grenze bei Rafah für drei Tage offen – Palästinenser erinnern an Vertreibung

Gaza – Ägypten hat am Samstag erstmals seit 70 Tagen den Grenzübergang zum Gazastreifen in Rafah geöffnet. Rund 300 Menschen passierten am Morgen die Grenze, in den kommenden Tagen sollten 8.000 weitere folgen, teilte das von der radikalislamischen Hamas im Gazastreifen geführte Innenministerium mit. Insgesamt solle die Grenzöffnung drei Tage dauern. Ägypten weigert sich seit der Machtübernahme durch die Hamas im Gazastreifen 2007, den Grenzübergang Rafah dauerhaft geöffnet zu lassen. Israel verhängte eine Blockade über den Gazastreifen.

Unterdessen erschossen israelische Soldaten nahe der Grenze zwischen dem nördlichen Gazastreifen und Israel einen Palästinenser. Ein weiterer sei verletzt worden, teilten palästinensische Rettungskräfte mit. Bei dem Toten handelte es sich den Angaben zufolge um einen 75-jährigen Bauern, der auf seinem Feld nahe der Grenze gearbeitet habe. Die israelische Armee erklärte, Soldaten hätten das Feuer auf einen „verdächtigen“ Mann eröffnet, der sich einem Kontrollpunkt genähert habe.

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Israel, armes Israel

Veröffentlicht: 8. Mai 2010 von fareus in Israel
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Israel wird angegriffen. Auf verschiedenen Ebenen wird weltweit versucht, diesen Staat als unrechtmäßig zu erklären:

Gewerkschaften verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel, akademische Institutionen rufen zum Boykott israelischer Universitäten und Professoren auf, israelischen Sportlern wird das Recht zur Teilnahme an Veranstaltungen verweigert, die Medien der Welt konzentrieren sich zwanghaft auf Israel, doch die Berichte sind oft tendenziös und einseitig.

Die Vereinten Nationen verbringen mehr Zeit damit, Israel zu kritisieren, als irgendein anderes Land.
Kein anderer Staat wird so behandelt. Israel wird verteufelt, obwohl es doch das einzige demokratische Land im Nahen Osten ist, in dem Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, freie Religionsausübung und Pressefreiheit respektiert werden.

Auch 62 Jahre nach seiner Gründung wird es Israel verwehrt, in Frieden und Sicherheit zu existieren. Sogar Israels Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen, wird in Frage gestellt.

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Vera Lengsfeld bei Achse des Guten

„HAPPY BIRTHDAY ISRAEL!“

Veröffentlicht: 24. April 2010 von fareus in Israel
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DEPORTATIONEN SIND ETHNISCHE SÄUBERUNG! HAPPY BIRTHDAY ISRAEL!

Pünktlich zum „62. Geburtstag“ der Staatsgründung des „Jüdischen Staates“ (Israel) stürzt die verlogene Mystifizierung wieder mit aller Medien- und politischen Gewalt auf uns ein. Unter Aussparung der Nakba, der größten Katastrophe für das palästinensische Volk, feiert sich der Jüdische Staat, der es bis heute aus gutem Grund versäumt hat, seine Staatsgrenzen festzulegen, da das die ständig neue zionistische Landnahme und den Landraub palästinensischen Landes verhindern würde.

Jedes Jahr wird die Geburtstagstorte Israel ein Stück weniger für die Palästinenser, und jedes Jahr wird eine Kerze mehr ausgelöscht für die Palästinenser, für die sich das Leben dadurch immer mehr verdunkelt. Vehement wird an einem Gesetz gearbeitet, das sogar das Gedenken der Palästinenser an die Nakba unter Strafe stellen will. So erschien es als Hoffnungsschimmer, als Hamas und Fatah gemeinsam den „Tag der Gefangenen begingen“, um an die in etwa 10.000 ( genaue Zahlen werden verschwiegen) gefangenen Palästinenser in israelischer Haft zu erinnern. Frauen, Kinder, Schwerstkranke und die palästinensische Intelligenz, u.a. ungeachtet seiner Immunität als Legislativrat – Mitglied und Fatah-Anführer Marwan Barghouti. Stelle man sich im Umkehrschluss die Inhaftierung eines israelischen Politikers wegen seiner Kriegsverbrechen zu „fünfmal lebenslänglich“ vor.

Wie sagte Professor Francis Boyle, Professor für Völkerrecht an der Universität Illinois: „Was wir jetzt im Gazastreifen sehen, ist immer noch ein schleichender Völkermord an 1,5 Millionen Palästinensern, die im Gazastreifen leben.“ Wenn man die Genozid-Konvention von 1948 liest, sagt diese klar, dass ein Genozid die absichtliche Auferlegung von Lebensbedingungen ist, die mit der physischen Zerstörung eines Volkes im Ganzen oder in Teilen rechnet. Und das ist genau das, was im Gazastreifen ausgeführt worden ist und zwar seit der Auferlegung der Blockade durch Israel; das wurde dann weitergeführt während der Operation „Gegossenes Blei“, dem Massaker von 1.400 Palästinensern, von denen Zweidrittel Zivilisten waren. Bei dieser Operation sind auch andere Elemente der Genozid Konvention beteiligt: Mord, Folter und Ähnliches.

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Israel beharrt auf Anspruch auf Jerusalem

Veröffentlicht: 27. März 2010 von fareus in Israel
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Israel gibt im Konflikt um den Anspruch auf Jerusalem nicht nach. Regierungschef Netanyahu beharrt im Konflikt um den in den Augen der internationalen Gemeinschaft völkerrechtswidrigen Bau jüdischer Siedlungen im arabisch besetzten Ostteil der Stadt auf seiner Position. Es gebe „keine Veränderung“, stellte Netanyahu nach der Rückkehr aus den USA klar. Die internationale Kritik daran wächst.

Dieselbe Politik werde seit 42 Jahren von allen israelischen Regierungen verfolgt, hieß es. Netanyahus Regierung hatte Ostjerusalem von einem – allerdings nicht eingehaltenen – zehnmonatigen Baustopp im Westjordanland ausgenommen. Die Israelis betrachten ganz Jerusalem als ihre „ewige und unteilbare“ Hauptstadt, die Palästinenser beanspruchen den im Sechs-Tage-Krieg 1967 von Israel eroberten und später ohne völkerrechtliche Wirksamkeit annektierten Ostteil als ihre Hauptstadt. Dort leben mittlerweile neben 270.000 Palästinensern rund 200.000 Israelis. Israel hatte die Baupläne für 1.600 neue Wohnungen jüdischer Siedler während des jüngsten Besuches von US-Vizepräsident Joe Biden angekündigt und damit eine schwere Krise in den Beziehungen zu Washington ausgelöst.

Netanyahu war am Dienstag in Washington mit US-Präsident Barack Obama zusammengetroffen. Die israelischen Medien berichteten ausführlich über die US-Forderungen an Netanyahu. Danach soll sich der Premier schriftlich dazu verpflichten, dass der im September auslaufende zehnmonatige Baustopp im Westjordanland verlängert wird. Schließlich solle Netanyahu zusagen, die Friedensverhandlungen mit den Palästinensern innerhalb von zwei Jahren abzuschließen.

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Militäraktion vorab von Soldat über Facebook verraten

Veröffentlicht: 5. März 2010 von fareus in Israel
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Das israelische Militär hat eine geplante Razzia in einem palästinensisches Dorf im Westjordanland abgesagt, weil ein Soldat versehentlich Details des Einsatzes auf Facebook ausgeplaudert hatte. Wie die BBC berichtet, freute sich der nicht näher benannte Soldat in seinem Facebook-Eintrag öffentlich, dass er nach einem weiteren Einsatz endlich wieder nach Hause kommt. Dabei äußerte er, wann seine Einheit welches Dorf stürmen werde.

Wir werden am Mittwoch das Dorf Katana säubern und Donnerstag, so Gott will, werden wir nach Hause kommen„. Der vermeintlich harmlose Satz auf Facebook verriet Zeit und Ort des geplanten Militäreinsatzes. Mehrere Soldaten der Einheit, die für den Einsatz abkommandiert war, informierten ihre Vorgesetzten, über den Eintrag auf der Seite des beliebten sozialen Netzwerks. Der Einsatz wurde daraufhin abgesagt, da die Militärführung befürchtete, die Gegner seien durch diese Darstellungen gewarnt.

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Siehe auch hier:

http://www.sueddeutsche.de/computer/915/505121/text/