Mit ‘EU’ getaggte Beiträge

„Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten“

Veröffentlicht: 5. Dezember 2010 von fareus in EU
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Der Euro-Kritiker und Betriebswirtschafts-Professor Max Otte von der Fachhochschule Worms empfiehlt Irland und anderen wirtschaftlich angeschlagenen EU-Staaten den Austritt aus der Euro-Zone. Bekannt wurde Otte durch seinen 2006 veröffentlichten Bestseller „Der Crash kommt“, in dem er eine schwere Finanzkrise prognostizierte. 2009 wählten ihn die Leser der Zeitschrift „Börse Online“ zum „Börsianer des Jahres“. Otte ist Leiter des 1999 von ihm gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung in Köln und unabhängiger Hedgefonds-Manager. Bereits im Zuge der Griechenlandkrise hat der Anlagefachmann den Austritt der Südländer aus der Euro-Zone gefordert.

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Nicht der Euro ist das Problem sondern das Bankensystem

Veröffentlicht: 28. November 2010 von fareus in EU
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Irland ist pleite

Veröffentlicht: 27. November 2010 von fareus in EU
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Ackermann gegen Transaktionssteuer

Veröffentlicht: 14. Mai 2010 von fareus in Politik
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„Finanzkrise führt in Demokratiekrise“

Veröffentlicht: 14. Mai 2010 von fareus in EU
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INTERVIEW MIT HANS-ULLRICH WEHLER

Hans-Ullrich Wehler ist einer der renommiertesten Historiker in Deutschland. Im Interview mit Michael Hesse spricht er über die Auswirkungen der Finanzkrise und die Unfähigkeit der Europäischen Union, die Banken zu kontrollieren.

Herr Wehler, gefährdet die Griechenland-Krise die politische Einheit der Europäischen Union?

HANS-ULRICH WEHLER: Ja, das tut sie. Mit einer verblüffenden Einmütigkeit haben die europäischen Politiker rechtlich bindende Verträge in Frage gestellt. Der Lissabon-Vertrag, der den Euro zum Gegenstand hat, soll auf einmal nicht mehr gelten. Die Europäische Zentralbank hat ihre Unabhängigkeit verloren und soll plötzlich „Schrottpapiere“, also Staatsanleihen von hochverschuldeten Mitgliedstaaten aufkaufen. Ein bisher schlechterdings unmögliche Vorstellung. Das ist eine außergewöhnliche Krisensituation für die Union. Es gibt allen Grund, besorgt zu sein, dass nach diesen Entscheidungen Europa und die EU etwas anderes sein werden als bisher.

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Von falschen Schuldzuweisungen und notwendigen Tabubrüchen in der Debatte um das hellenische Finanzdebakel

Es ist, also wohnte man einem rituellen Schlachtopfer bei: Da wird uns ein Land vorgeführt, welches alle Übel und Krankheitserreger der Zeit in sich trägt – korrupt bis in die Knochen, faul, verschlagen, verschwenderisch. Ganze Heerscharen von Staatsbeamten liegen dem Staat auf der Tasche, die halbe Bevölkerung lebt in Pension, kein Wirt zahlt Steuern – ein Abschaum von Land! Sogar Investmentbanker ekelt es noch beim Aussprechen des Urteils: „Griechenland hat über seine Verhältnisse gelebt!“ In seiner öffentlichen Strafung wird Heilung für ganz Europa liegen.

Sündenbockphänomene treten vor allem in religiös-ideologisch fundierten Gesellschaften auf, die stark dazu neigen, ihre eigenen Grundfesten zu tabuisieren. Das Opfern des Sündenbocks hat die Funktion, nichts am System ändern zu müssen, sondern die bedrohte Ordnung wieder herzustellen. Erstaunlich, wie das auch im angeblich säkularen Informationszeitalter funktioniert. Mystifizierungen, Halbwahrheiten und offene Lügen setzen sich als politische Kategorien durch. Welche Tatsachen werden am Beispiel Griechenland im öffentlichen Diskurs tabuisiert?

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Jacques Attali, der Querdenker

Veröffentlicht: 8. Mai 2010 von fareus in EU
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Bei wem sollte man nach Antworten zu ungewöhnliche Krisen suchen?
Am besten wohl bei einem Querdenker.
Jacques Attali ist so einer. Vor zwei Jahrezehnten beriet er den linken Präsidenten Mitterrand, heute dessen politischen Gegner Sakorzy.
Deutsche Medien zählen ihn zu den wichtigen „Strippentziehern französischer Politik“.
Attali suchte schon in der klar strukturierten bipolaren Zeit des Kalten Krieges nach anderen Ansätzen.