Mit ‘Frieden’ getaggte Beiträge

Türkei: Moscheebauverein renoviert Kirche

Veröffentlicht: 25. März 2010 von fareus in Türkei
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Ein Moscheeverein im osttürkischen Malatya will eine vom Verfall bedrohte armenische Kirche restaurieren lassen. Wie türkische Tageszeitungen diesem Mittwoch berichten, beantragte der Moscheeverein bereits die behördlichen Baugenehmigungen. Die Gemeinde betrachte es als Gebot der Toleranz und der Achtung zwischen den Religionen, die fast 300 Jahre alte Kirche zu erhalten, wird der Vereinsvorsitzende Latif Yildirim zitiert. Schliesslich gebe es auch im christlichen Europa viele Moscheen für die dortigen Muslime. Diese Toleranz gelte es zu erwidern, so Yildirim. Die im 18. Jahrhundert erbaute Tashoron-Kirche steht im Cavusoglu-Stadtviertel von Malatya, wo der vor drei Jahren ermordete armenische Journalist Hrant Dink geboren wurde. Weil es in Malatya keine armenische Gemeinde mehr gibt, verfiel die Kirche seit den 1970er Jahren.

QUELLE

[via PK/PB]

Israelischer Soldat schießt auf unbewaffneten Friedensaktivisten

Veröffentlicht: 2. März 2010 von fareus in Israel
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B’Tselem (hebr. „Ebenbild, vgl. Genesis 1,27), das israelische Zentrum für Menschenrechte in den besetzten Gebieten, wurde 1989 von prominenten Akademikern, Anwälten, Journalisten und Abgeordneten der Knesset gegründet.

B’Tselem hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschenrechtsverletzungen (ohne Unterschied, ob von israelischer oder palästinensischer Seite begangen) zu dokumentieren und zu einer humaneren Gesellschaft beizutragen.

Eine Stinkbombe

Veröffentlicht: 13. Februar 2010 von fareus in Israel
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Nach 40 Jahren im Job als „Vater des israelischen investigativen Journalismus’“ (Wie ich beschrieben wurde, als ich den Sokoloff-Preis erhielt, die höchste Auszeichnung der israelischen Journalistenvereinigung), wage ich zu sagen, dass ich einen Spürsinn für solche Enthüllungen habe – für echte und unechte.
In diesem Stadium, nachdem ich die Filme sah, ist mein Eindruck, dass hier etwas faul ist.

Eine Stinkbombe

Uri Avnery

DIE NETANYAHU Regierung hat in dieser Woche unter Mahmoud Abbas’ Stuhl eine Stinkbombe losgelassen.

Seit Monaten hat Abbas den Ministerpräsidenten geärgert. Er weigerte sich, mit ihm „Friedensverhandlungen“ zu beginnen, während sich die Siedlungen in der Westbank und in Ostjerusalem kontinuierlich ausdehnen.

Jeder weiß, dass die vorgeschlagenen Verhandlungen keine Bedeutung haben und nirgendwo hinführen. Binyamin Netanyahu benötigt sie, um den amerikanischen Druck abzulenken. Barack Obama braucht sie, um irgend einen Erfolg vorzuweisen, sei er auch noch so gering. Aber Abbas weiß, seine Einwilligung werde Hamas helfen, ihn als Kollaborateur hinzustellen.

Nun hat sich Netanyahu entschlossen, Abbas eine Lektion zu erteilen. Seit drei Tagen strahlt Tag für Tag Kanal 10 (Israels zweitgrößte Fernsehstation) in einem Programm nach dem anderen schockierende „Enthüllungen“ aus über finanzielle und sexuelle Skandale von der Spitze der palästinensischen Behörde.

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Die Saat für neuen Unfrieden

Veröffentlicht: 13. Februar 2010 von fareus in Menschenrechte
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US-Historiker Fritz Stern über Europa

Es sei “wahnwitzig”, al-Qaida mit dem Islam gleichzusetzen, findet Historiker Fritz Stern. Er klagt nach dem Minarett-Verbot über “rechtsradikale Strömungen” in der Schweiz und in England.

Die vergangenen Wochen waren für Fritz Stern anstrengend. Der bekannte Geschichtsprofessor aus New York reiste viel, unter anderem bekam er den Marion-Dönhoff-Preis, der nach seiner Freundin, der langjährigen Zeit-Herausgeberin, benannt ist. Und nun sitzt der Buchautor (“Fünf Deutschland und ein Leben”) an diesem Montagmittag in der Katholischen Akademie in München und zeigt sich vor 200 Leuten besorgt über das, was auf jenem Kontinent passiert, den er und seine Familie 1938 verlassen mussten.

Der berühmte Historiker kritisiert die seiner Meinung nach “rechtsradikalen” Strömungen in England und in der Schweiz und grenzt sich deutlich vom jüngsten eidgenössischen Volksentscheid gegen Minarette ab. Es gebe den Versuch, vor Anti-Islamismus zu warnen und von ihm zu profitieren. “Al-Qaida mit dem Islam gleichzusetzen, ist ein Wahnwitz, ja ein Verbrechen”, erklärt Stern. Die Verhältnisse machen ihn wütend. Immer wieder setzt er seine Brille ab.

Der Professor spürt, dass hier die Saat für neuen Unfrieden gelegt wird – und das passt nicht zu seiner Sicht der Gesellschaft, die frei ist vom clash of cultures. Der 83-Jährige habe sich wie kein anderer dafür eingesetzt, dass die Deutschen durch Aufklärung, Auseinandersetzung und Aussöhnung mit ihrer jüngsten Geschichte ins Reine kommen, begründete die Jury jüngst die Verleihung des mit 20.000 Euro dotierten Dönhoff-Preises.

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Die schönsten Kirchen in islamischen Ländern: Libyen

Veröffentlicht: 2. Dezember 2009 von fareus in Islam
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Tripolis

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Weitere Infos: http://en.wikipedia.org/wiki/Christianity_in_Libya

Die schönsten Kirchen in islamischen Ländern: Iran

Veröffentlicht: 2. Dezember 2009 von fareus in Iran
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The Armenian orthodox Vank cathedral of Isfahan (Iran)

Weitere Infos: http://en.wikipedia.org/wiki/Christianity_in_Iran

Saint Krikor the Illuminator Armenian Church in Sharjah – UAE – outer view

Saint Krikor the Illuminator church in Sharjah – inside view of the Dome

weitere Bilder: http://www.azad-hye.net/photos/viewalbumpicture.asp?al=15

Militärausgaben

Veröffentlicht: 19. Oktober 2009 von fareus in Israel
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Wir wollen den totalen Frieden:

Nobel de Obama

Veröffentlicht: 15. Oktober 2009 von fareus in USA
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Homepage des Künstlers: http://www.martirena.com/

Friedensnobelpreis – Republikaner spotten über Obama

Veröffentlicht: 10. Oktober 2009 von fareus in USA
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Sie gönnen es ihm nicht: Mit Hohn und Spott über die “Star-Qualitäten” von Barack Obama kritisieren die Republikaner die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis. Der US-Präsident selbst will das Preisgeld an Wohltätigkeitsorganisationen spenden.

Washington – Die Republikaner ätzen über die Vergabe des Friedensnobelpreisesan Barack Obama: Es sei “bedauerlich”, dass die “Star-Qualitäten” des Präsidenten diejenigen überstrahlt hätten, von denen “wahre Leistungen” für Frieden und Menschenrechte vollbracht worden seien, lästerte Parteichef Michael Steele. Obama jedoch könne keine Leistung vorweisen, die den Nobelpreis verdient habe. “Eines ist klar: Von den Amerikanern würde Präsident Obama keine Auszeichnung für die Schaffung von Arbeitsplätzen oder das Einhalten von Versprechen erhalten.”

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“Dein Erfolg enthält immer etwas, das selbst deinen besten Freunden missfällt.”

Oscar Wilde

Barack Obama bekommt Friedensnobelpreis

Veröffentlicht: 9. Oktober 2009 von fareus in News
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Der Friedensnobelpreis geht an Barack Obama. Der US-Präsident wird für seinen Einsatz zur Stärkung der internationalen Diplomatie geehrt und für seinen Einsatz für eine Welt ohne Atomwaffen.

Maher Zain – Palestine Will Be Free

Veröffentlicht: 26. September 2009 von fareus in Palästina
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