Mit ‘Genozid’ getaggte Beiträge

The Forgotten People by Ted Pearce

Veröffentlicht: 2. Mai 2010 von fareus in Holocaust
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Ohne den Angeklagten hat vor dem Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag der Prozess gegen den früheren bosnischen Serbenführer begonnen. Er muss sich u.a. für das Massaker von Srebrenica verantworten.

Stellungnahme der Botschaft des Staates Israel – Berlin

Veröffentlicht: 16. Juli 2009 von fareus in Israel
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Zu neuen Vorwürfen gegen die israelische Armee


Die israelische Armee nimmt zu dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation „Das Schweigen brechen“ über das Verhalten von Soldaten während der Militäroperation im Gaza-Streifen wie folgt Stellung:

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) bedauert die Tatsache, dass noch eine weitere Menschenrechtsorganisation Israel und der Welt einen Bericht präsentiert, der auf anonymen und pauschalen Aussagen basiert, die weder auf Einzelheiten noch Glaubwürdigkeit hin untersucht wurden. Zudem hat die Organisation den Israelischen Verteidigungsstreitkräften den minimalen Anstand verweigert, ihnen den Bericht vorzulegen und somit zu erlauben, die Aussagen vor seiner Veröffentlichung zu prüfen. Dies geschah unter Verleumdung der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte und ihrer Kommandanten.

Um sicher zu gehen, dass die Behauptungen, die in diesen Zeugenaussagen aufgestellt wurden, in korrekter Weise behandelt werden, sollte die Organisation „Das Schweigen brechen“ diejenigen, die sie aufgestellt haben, dazu anhalten, wirklich ihr „Schweigen zu brechen“ und den Israelischen Verteidigungsstreitkräften spezifische Beschwerden vorzulegen, statt sich hinter pauschalen und anonymen Äußerungen zu verschanzen.

Einige der der Zeugenaussagen des Berichts wurden den Israelischen Verteidigungsstreitkräften durch die Medien bekannt gemacht, wonach sie der Militärgeneralanwalt einer vorläufigen Prüfung unterzogen hat. So wie es auch bei den Zeugenaussagen, die vor einigen Monaten an der Rabin-Militärakademie gemacht wurden, der Fall ist, beruht eine beträchtliche Anzahl der Zeugenaussagen in diesem Bericht auf Hörensagen und mündlicher Überlieferung. Die meisten der Aussagen sind anonym und lassen identifizierende Details vermissen, die es den Israelischen Verteidigungsstreitkräften erlauben würden, sie zu prüfen, zu bestätigen oder zurückzuweisen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte haben die Operation Gegossenes Blei nach acht Jahren kontinuierlichen Raketenbeschusses auf Gemeinden in Südisrael begonnen, der das Alltagsleben dort schwerwiegend beeinträchtigt hat. Während der Operation haben die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte die Terrororganisation Hamas erfolgreich bekämpft und dadurch Israels Abschreckungskraft erhöht und die Sicherheit in dem Gebiet wiederhergestellt.

Die Entscheidung der Organisation „Das Schweigen brechen“, derartige Zeugenaussagen zu veröffentlichen, erweckt Zweifel, ob die Organisation wirklich eine glaubwürdige und ernsthafte Untersuchung der aufgestellten Behauptungen wünscht, wie es innerhalb der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte Norm ist. Wir bedauern, dass dies nicht das erste Mal ist, dass die Organisation in dieser Weise agiert hat.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind verpflichtet, jeder ihr bekannt gewordener Behauptung, die durch Fakten gestützt ist, nachzugehen, so wie es unmittelbar im Anschluss an die Operation Gegossenes Blei geschehen ist. Auf Befehl von Generalstabschef Generalleutnant Gabi Ashkenazi wurden fünf Untersuchungen von Spezialisten auf diesem Gebiet zu verschiedenen Aspekten der Operation, einschließlich spezifischer Vorfälle, durchgeführt. Zusätzlich untersuchen die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte andere Vorfälle, die sich auf individuelle Behauptungen beziehen. Wie bereits veröffentlicht worden ist, hat die Militärpolizei in zahlreichen dieser Fälle Ermittlungen aufgenommen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte erwarten von jedem Soldaten und Kommandanten, die das Gefühl haben, eine Verletzung der Befehle und Vorschriften erlebt zu haben, sich mit allen diesbezüglichen Fakten an die zuständigen Behörden zu wenden, dies gemäß ihren rechtlichen und moralischen Verpflichtungen. Diese Pflicht ist umso wichtiger, wo die vermuteten Rechtsverletzungen Nichtkombattanten Schaden zugefügt haben.

Dieser Grad an Professionalität und Integrität sollte von jeder Einrichtung, Organisation oder Vereinigung erwartet werden. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind der gründlichen Untersuchung aller Behauptungen verpflichtet, wenn ausreichend Informationen dafür vorliegen.

Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte operieren auf der Grundlage kompromissloser ethischer Werte. Diese werden die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte auch weiterhin bei jedem Einsatz leiten, auch unter komplizierten und schwierigen Bedingungen. Vor und während der Operation Gegossenes Blei wurden die Truppen streng über die Kommandos und Befehle unterrichtet, denen sie zu folgen hatten, und auch über das internationale Kriegsrecht. Aus veröffentlichten Zeugenaussagen, einschließlich derer in diesem bericht, sowie aus von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften zur Operation durchgeführten Untersuchungen geht klar hervor, dass die Soldaten in Übereinstimmung mit dem internationalen Recht und den ihnen erteilten Befehlen agiert haben, und dies trotz komplizierten und schwierigen Kämpfen.

Addendum

Der Sprecher der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte bittet die Medien um Aufmerksamkeit in Hinsicht auf einige methodische und ethische Fragen diesen Bericht betreffend:

1. Der Bericht, der den Israelischen Verteidigungsstreitkräften weniger als 24 Stunden vor seiner Veröffentlichung zuging, basiert auf Zeugenaussagen, die entscheidende Identifizierungsmerkmale vermissen lassen:

a. Die herangezogenen Zeugen wurden in keiner Weise identifiziert, noch nicht einmal durch Initialen, so wie es in den Medien normalerweise bei anonymen Zitaten üblich ist.
b. Weder der militärische Rang noch die Position zur Zeit der behaupteten Vorfälle werden genannt.
c. Weder die Einheit noch die Art der Einheit (regulär, Reservisten) werden genannt.

2. Der Bericht teilt nicht mit, in welcher Weise die Zeugenaussagen gesammelt worden sind – ob direkt per Interview oder indirekt per Post oder Email. Es ist unklar, ob es einen oder mehrere Interviewer gegeben hat, ob die Zeugen individuell oder in Gruppen befragt worden sind.

3. Es wird nicht mitgeteilt, wie die Glaubwürdigkeit der Aussagen geprüft wurde:

a. Man kann nicht wissen, ob die Aussage von einem Soldaten gemacht wurde oder von jemandem, der sich als Soldat ausgegeben hat.
b. In Bezug auf die in den Aussagen beschriebenen Vorfälle werden weder Zeitangaben (Datum, Uhrzeit) noch Ortsangaben gemacht.

Stellungnahme von Verteidigungsminister Ehud Barak

„Jegliche Kritik an den Israelischen Verteidigungsstreitkräften von dieser oder jener Organisation ist unangebracht und verfehlt. Wenn jemand Kritik, Informationen oder Schlussfolgerungen vorzubringen hat, so bringe er sie zu mir, dem Verteidigungsminister des Staates Israel, und der israelischen Regierung, die die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte angewiesen hat, in den Gemeinden im Süden wieder Ruhe herzustellen.“ Er fügte hinzu: „Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte sind die moralischste Armee der Welt, und sie handeln gemäß dem höchsten ethischen Code.“

(Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 15.07.09)

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GENOZID

Veröffentlicht: 15. Juli 2009 von fareus in Gaza
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Der Völkermord oder Genozid ist ein Straftatbestand, der im Völkerstrafrecht entstanden ist, mittlerweile aber auch in verschiedenen nationalen Rechtsordnungen ausdrücklich verankert ist.

Die Konvention definiert Völkermord in Artikel II als „eine der folgenden Handlungen, begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören“:

 
a) das Töten von Angehörigen der Gruppe
b) das Zufügen von schweren körperlichen oder seelischen Schäden bei Angehörigen der Gruppe
c) die absichtliche Unterwerfung unter Lebensbedingungen, die auf die völlige oder teilweise physische Zerstörung der Gruppe abzielen
d) die Anordnung von Maßnahmen zur Geburtenverhinderung
e) die gewaltsame Überführung von Kindern der Gruppe in eine andere Gruppe

 

Kennzeichnende Merkmale der Straftatbestände

Zu beachten ist, dass nur die Absicht zur Vernichtung der Gruppe erforderlich ist, nicht aber auch die vollständige Ausführung der Absicht. Es muss eine über den Tatvorsatz hinausgehende Absicht vorliegen, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören.

QUELLE

Massaker von Srebrenica

Veröffentlicht: 9. Juli 2009 von fareus in Genozid
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Der Jahrestag des Massakers von Srebrenica bei dem mehr als 8000 Menschen auf brutalste Art und Weise getötet und weitere 25000 Frauen und Kinder verschleppt wurden nähert sich erneut.
Als Dunia-Redaktion beten wir für die Opfer und möchten unsere tiefe Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Noch immer ist den Familien der Opfer keine Gerechtigkeit wiederfahren. Noch immer sind viele der Schuldigen auf freiem Fuß und noch immer gibt es für viele Angehörige keine endgültige Gewissheit was mit ihren Verwandten passiert ist. Allah möge den Seelen der Verstorbenen gnädig sein und Allah möge Denjenigen die Trost und Gerechtigkeit suchen diesen Trost und diese Gerechtigkeit zu Teil werden lassen.
Wir dürfen den Massenmord der mitten in Europa geschah nicht vergessen und wir dürfen das Versagen der UN nicht vergessen, damit so etwas nie wieder passiert!

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Das Massaker von Srebrenica war ein Kriegsverbrechen während des Bosnienkriegs, das durch UN-Gerichte als Völkermord klassifiziert worden ist.
In der Gegend von Srebrenica wurden im Juli 1995 bis zu 8000 Bosniaken – vor allem Männer und Jungen zwischen 12 und 77 Jahren – getötet. Das Massaker wurde unter der Führung von Ratko Mladić von der Armee der Republika Srpska (Vojska Republike Srpske, VRS), der Polizei und serbischen Paramilitärs verübt. Es zog sich über mehrere Tage hin und verteilte sich auf eine Vielzahl von Tatorten in der Nähe von Srebrenica. Die Täter vergruben tausende Leichen in Massengräbern. Mehrfache Umbettungen in den darauf folgenden Wochen sollten die Taten verschleiern.
Die Ereignisse vom Juli 1995 gelten als das schlimmste Massaker in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Bereits abgeschlossene Prozesse vor internationalen Gerichten haben gezeigt, dass die Verbrechen nicht spontan erfolgten, sondern systematisch geplant und durchgeführt wurden. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien (UN-Kriegsverbrechertribunal) in Den Haag bezeichnete das Massaker in den Urteilen gegen Radislav Krstić sowie gegen Vidoje Blagojević und Dragan Jokić als Völkermord. Ende Februar 2007 bewertete der Internationale Gerichtshof das Massaker ebenfalls als Genozid.

QUELLE

Buchtipp: Srebrenica – Notizen aus der Hölle

Die Nazijäger

Veröffentlicht: 13. April 2009 von fareus in Nazis raus
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Kurt Schrimm ist ein unscheinbarer Mann. Der Oberstaatsanwalt ist der “Nazi-Jäger” der Zentralen Ermittlungsbehörde in Ludwigsburg, die in diesen Monaten ihren 50. Jahrestag begeht.

Die zentrale Ermittlungsstelle versucht, in aller Welt Daten und Fakten von Nazitätern aufzustöbern und Ermittlungen einzuleiten. Die Massenmorde liegen mehr als 60 Jahre zurück, und es gibt nur noch wenige überlebende Täter. Aber in den über 1,5 Millionen Karteikarten der Ludwigsburger finden sich immer wieder neu verwertbare Fakten.

Jetzt wollen sie Iwan “John” Demjanjuk hinter Gitter bringen. Dem ehemaligen KZ-Aufseher und gesuchten NS-Verbrecher wurde bereits die amerikanische Staatsbürgerschaft aberkannt, der 88-Jährige soll demnächst vor ein deutsches Gericht gestellt werden.

Ewige Schuld

Veröffentlicht: 2. März 2009 von fareus in Holocaust
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Es ist doch immer wieder erschreckend zu sehen wie aggressiv die Rechtsradikalen von der PFS reagieren, wenn es um die Erinnerung an den Holocaust, um den Genozid der Nationalsozialisten geht.
Das zeigt doch, dass die eine Million Euro doch wirklich gut angelegt sind, gegen das Vergessen.

 

 

Man hat´s ja: Eine Million Euro Steuergeld für Erhaltung der Auschwitz-Bruchbude


März 1, 2009 by organisator

Für den Erhalt der sogenannten Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau spendiert Deutschland eine Million Euro. Weitere Milliönchen sollen folgen.

Das Auswärtige Amt teilte in Berlin mit, dass sich Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) neben der Sofortspende von einer Million Euro an Steuergeld dafür einsetzen werde, dass im kommenden Haushaltentwurf zusätzliche Milliönchen bereitgestellt werden – der seit Jahren immer wieder hinausgezögerte schuldenfreie Haushalt muss da eben zurückstecken, denn was ist schon eine Staatsverschuldung von mehreren Billionen Euro gegen die Sanierung eines Denkmals, zu dem Jahr für Jahr hunderte Schulklassen pilgern dürfen, um das angenehme Gefühl ewiger Schuldigkeit zu verspüren?

 

[Auf eine Verlinkung wird verzichtet.]

 

 

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Die Spur des Verbrechens

Veröffentlicht: 21. Februar 2009 von fareus in Holocaust
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Buch über NS-Massenmord
Die Spur des Verbrechens

Inspiriert von den Erzählungen seines Großvaters sucht der katholische Priester Patrick Desbois nach Massengräbern ermordeter ukrainischer Juden. Am Mittwoch stellte er in Berlin sein Buch vor.

Lange Zeit war über den Massenmord der Nationalsozialisten an den Juden der Ukraine so gut wie nichts bekannt. Unter der sowjetischen Herrschaft galt es als unstatthaft, von den jüdischen Opfern zu sprechen. Es waren Sowjetbürger, punktum. Im Westen aber, wo das Interesse der Wissenschaftler und auch der kritischen Teile der Öffentlichkeit sich auf die großen Mordfabriken der Nazis im Osten Polens konzentrierte, blieb das “dezentrale” Morden in den von den Deutschen besetzten Gebieten der Ukraine bis vor kurzem unbeachtet. Dass nun Notiz genommen wird vom Mord an 1,5 Millionen ukrainischen Juden seit dem Sommer 1941, ist vor allem das Verdienst des katholischen Priesters Patrick Desbois. Er war es, der quasi im Alleingang in den letzten zehn Jahren ungefähr fünfhundert Massengräber vor allem in der westlichen Ukraine auffand und dokumentierte.

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