Mit ‘Henryk M. Broder’ getaggte Beiträge

Broderline

Veröffentlicht: 7. Mai 2010 von fareus in Holocaust
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Nun wird in der Bundesrepublik allerorten an den Holocaust erinnert. Die Ermordeten werden geehrt, und was die “Rückgabe” der Namen angeht, so hört sich das an, als würde der Versuch der Wiederbelebung durch künstliche Beatmung unternommen werden. Das einzige wirkliche “Verdienst”, das man dem Denkmal zuschreiben kann, ist: Es zentralisiert das Gedenken und zieht einen tonnenschweren Schlussstrich unter die Erinnerung. Es dient der kollektiven Entlastung, nicht der individuellen Gewissensprüfung.

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Dass nur tote Juden eine geschützte Spezies sind.

Henryk M. Broder

Henryk M. Broders und die einseitige Weltsicht

Veröffentlicht: 4. April 2010 von fareus in Henryk M. Broder
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Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht mitbekommen, wie jemand Voltaires Äußerungen benutzt, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Dass man diese verwendet liegt nahe, da sie doch gut verständlich sind.
So verwies Claudius Seidl in seinem Kommentar für die Faz auf ihn in folgender Weise:

„Und drittens möchte man da nur noch Voltaire zitieren: Ich mag Ihr Kopftuch nicht. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sich kleiden dürfen, wie Sie wollen.“

Ob man das Kopftuch nun mag oder nicht, sei jedem selbst überlassen, die Möglichkeit es zu tragen, sollte genauso jedem selbst überlassen sein, wie Claudius Seidl dies schon sagt.
Henryk M Broder, seines Zeichenes einer der bekanntesten Hetzer gegen jegliche Form von Islam, kann dies allerdings nicht verstehen, denn für ihn ist jedes Kopftuch eine Form der Unterdrückung. Er schreibt in einem Brief an den Berliner Tagesspiegel, dass wohl kaum ein Mensch umgebracht würde, weil er sich nicht an christliche oder jüdische Pflichten gehalten hätte. Er behauptet dies käme nur vor, wenn jemand sich nicht an muslimische Pflichten hielte.

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Broder, der Antisemit?

Veröffentlicht: 3. April 2010 von fareus in Henryk M. Broder
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Juden sind einfach verbaler. Ich weiß, das ist eine rassistische Haltung, aber es stimmt. Sie neigen auch dazu, Situationen kaputtzureden, und auch ich habe immer Menschen beneidet, die sich nonverbal verständigen konnten.

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Jüdisch ist, dass ich auch über dieses Leiden rede. Unser vielleicht größtes Drama ist: Es gibt keine jüdische Dominanz in der Politik, der Finanzwelt, der Wirtschaft – nirgendwo. Es gibt eine jüdische Dominanz in einem einzigen Bereich, in der Unterhaltung. Man findet kaum einen großen Operettenkomponisten, der kein Jude war, oder einen guten Hollywoodkomiker von Woody Allen bis Jerry Seinfeld, der kein Jude ist. Das ganze Filmgeschäft wurde von Juden erfunden. Sie haben eine unglaubliche Vorliebe fürs Erzählen.

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Nur einer kann so schamlos pauschalisieren. Herr Broder, ich kann sie manchmal nicht von anderen Menschenhassern unterscheiden. Sie hätten sicherlich woanders große Karriere gemacht.

Bei einer Lesung am 1.3. in Chemnitz wetterte Henryk M. Broder einmal mehr über die „linken Gutmenschen“, pries die Tugend der Intoleranz und erhielt – wen will das noch überraschen – Applaus von örtlichen Repräsentanten der NPD.

Nachdem Broder bereits im Vorjahr anläßlich der Tage der jüdischen Kultur in Chemnitz zu einer Lesung erscheinen sollte, dann aber kurzfristig absagen musste, war die Neugier auf den Tabubrecher vom Dienst recht groß – immerhin 200 Leute waren bei der Veranstaltung zugegen. Er las aus seiner „Kritik der reinen Toleranz“, wobei er die Toleranz als „Anleitung zum Selbstmord“ bezeichnete und laut Berichterstattung der „Freien Presse“ dem Auditorium auf den Weg gab: „Intoleranz ist eine Tugend, die vertreten werden muss“. Zudem bezeichnete der den Klimawandel als „Bluff und Betrug“; die Klima-Debatte sei eine Ersatz-Religion. Kritik hagelte es auch an jenen, die sich für die Integration von Zuwanderern einsetzen.

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Ein Versuch, die „Benz-Broder-Debatte“ zu versachlichen

Ist es legitim, Islamfeindlichkeit mit Antisemitismus zu vergleichen? Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, hat das getan. Dafür wurde er von dem Publizisten Henryk M. Broder heftig attackiert. Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik dagegen ist der Meinung, „dass Wolfgang Benz, was die sozialpsychologische Sache angeht, mit seinem Vergleich der heutigen Islamfeindlichkeit und der Judenfeindschaft des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts völlig recht hat.“ Zugleich plädiert er dafür, in der Auseinandersetzung den Ton zu mäßigen. Im Folgenden versucht Achim Bühl, die Debatte zu versachlichen und mit Argumenten zu führen.

In seiner Erwiderung auf den Artikel von Wolfgang Benz schreibt der Publizist Henryk M. Broder, dass ein Vergleich von Islamfeindlichkeit und Antisemitismus genauso geistreich sei wie ein Vergleich zwischen Wehrmacht und Heilsarmee, zwischen Bikini und Burka sowie zwischen der GEZ und der Camorra. Der Vergleich sei also mindestens als unsinnig zu bezeichnen. Wir wollen diese sowie andere Thesen seines mit der provokanten Frage „Sind Muslime die Juden von heute?“ überschriebenen Essays im Folgenden überprüfen.

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Unter Hasspredigern

Veröffentlicht: 5. Februar 2010 von fareus in Hassprediger
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STREIT UM ISLAM

In Deutschlands Zeitungen tobt eine Debatte über „Islamkritiker“ wie Henryk M. Broder. Dabei stellen sich zwei Fragen: Wer hat die Deutungshoheit? Und wer hat wirklich Ahnung?

Ist Henryk M. Broder ein Hassprediger? Das Schweizer Plebiszit für ein Minarettverbot hat mit einer gewissen Verzögerung auch in Deutschland eine Debatte in Gang gebracht. Sie dreht sich um antimuslimische Ressentiments und prominente Islamgegner wie Henryk M. Broder und Necla Kelek. Darüber streiten sich die Feuilletons der Republik derzeit in ungewöhnlich scharfem Ton, wobei die Fronten quer durch so manches Verlagshaus und so manche Zeitungsredaktion gehen.

Den Auftakt machte in der Zeit Thomas Assheuer, der Henryk M. Broder und Ayaan Hirsi Ali einen „Aufklärungsfundamentalismus“ vorwarf, weil sie das Schweizer Minarettverbot begrüßten. Ihm folgte Claudius Seidl in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, der die von Broder, Hirsi Ali und Kelek betriebene Gleichsetzung von Islam und Islamismus als Demagogie kenntlich machte.

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Broders verbaler Diarrhoe-Alarm

Veröffentlicht: 29. Januar 2010 von fareus in Henryk M. Broder
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Es ist soweit, nun ist er vollkommen in den PI- und Nazi-Jargon abgetaucht. Von wem ich rede, von Herrn Broder natürlich.

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wissen wir, dass man nicht Mann oder Antisemit von Geburt sein muss, um Frauen oder Juden nicht leiden zu können. Und so wie es Juden gibt, die sich zu Judenhassern hingezogen fühlen

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Tausende von jungen muslimischen Männern lungern auf den Straßen und warten auf ihren Einsatz.

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könnte die Reaktionen der militantesten muslimischen Kreise abfedern, wenn sie sich aus Solidarität mit den Burka tragenden Frauen ebenfalls ein Ganzkörperkondom überziehen würde, wofür ihr Tausende von jungen muslimischen Männern dankbar wären, die herumlungernd auf ihren Einsatz warten. Sie sind nicht die einzigen Testosteron-Bomben

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Und so wie gestern die Nazis geschützt werden mussten, so müssen heute Tausende von jungen muslimischen Männern vor unkontrollierten Ausbrüchen ihrer eigenen Emotionen geschützt werden.  Damit sie weiter in aller Ruhe herumlungern und auf ihren Einsatz warten können

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