Mit ‘Holocaustleugner’ getaggte Beiträge

Der wegen Volksverhetzung angeklagte Bischof Williamson wirft Muslimen die Unterwanderung Europas vor. Den Islam nennt er „Geißel Gottes“ und sagt ein „Blutbad“ voraus.

Weil er den Holocaust geleugnet hat, wurde er bereits angeklagt, jetzt hat sich der Traditionalistenbischof Richard Williamson offenbar ein neues Ziel gesucht: In einer E-Mail-Kolumne wettert er gegen den Islam. Dieser sei „eine einfache und gewalttätige Religion, welche die ganze Welt mit dem Schwert zu erobern“ trachte, schreibt der Brite. Der Islam sei „eine Geißel Gottes“, das Christentum habe ihn „tausend Jahre lang nur durch das Schwert in Schach halten“ können.

Williamson schreibt in seiner wöchentlichen Kolumne, die per E-Mail verbreitet wird, der Islam sei vor etwa 1400 Jahren als „Abspaltung von der katholischen Christenheit im Nahen Osten“ entstanden und habe sich dann „wie ein Lauffeuer“ verbreitet. Für mehrere Jahrhunderte habe der Islam auch Spanien „besetzt“ und sei kurz sogar nach Frankreich eingebrochen.

Heute, da die europäischen Christen dabei seien, ihren Glauben zu verlieren, erlaubten sie den „Mohammedanern“, nach Europa zurückzukommen: „Nicht durch das Schwert, aber durch Einwanderung“, so Williamson weiter. Die „Mohammedaner“ wollten auf die Weise „in die Lage gelangen, Europa zu erobern“.

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Antifaschistische HackerInnen veröffentlichen daraus gewonnene Erkenntnisse auf Wikileaks – Webseite vorerst offline

 

Eine offenbar recht erfolgreichen Angriff hat es auf die Webseite und den Mail-Account von Holocaust-Leugner David Irving gegeben. Unbekannte haben sich dabei unter anderem Zugang auf zahlreiche private E-Mails verschafft, zusätzlich wurden zwei Webseiten des bekannten Rechtsextremen samt der am Server gelegenen Backups zerstört.

Veröffentlichung

Die aus dem Hack gewonnenen Erkenntnisse wurden am Samstag auf Wikileaks veröffentlicht. So findet sich dort unter anderem eine Liste von TeilnehmerInnen an seiner aktuellen US-Vortragstour. Selbige wird von heftigen Protesten begleitet, so musste erst am Freitag ein Vortrag von Irving in New York abgesagt werden, nachdem der Veranstaltungsort darüber informiert wurde, wer hier eine Rede plant. Irving hatte den Raum in der „Catholic Kolping Society of America“ unter dem Namen „Michael Singer“ angemeldet.

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Geldstrafe gegen Bischof Williamson

Veröffentlicht: 26. Oktober 2009 von fareus in Holocaust
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Gegen den britischen Holocaus-Leugner und Traditionalistenbischof Richard Williamson wurde vom Amtsgericht Regensburg ein Strafbefehl wegen Volksverhetzung erlassen. Dieser ist aber nach Angaben eines Justizsprechers noch nicht rechtskräftig.

Innerhalb von zwei Wochen könne der Bischof Einspruch einlegen. Zu einer mündlichen Verhandlung käme es für den Fall, dass Williamson den Strafbefehl nicht akzeptieren sollte. Nach Kenntnissen des „Tagesspiegel“ (Dienstagsausgabe) bestätigte der deutsche Anwalt des britischen Bischofs, Matthias Lossmann, dass der Strafbefehl heute eingegangen sei, der eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu 100 Euro vorsehe.

Nach dem Bericht des „Tagesspiegel“ hat der Bischof jedoch vor, sich gegen den Strafbefehl zur Wehr zu setzen. „Da sind einige Dinge, die man so nicht stehen lassen kann“, sagte Lossmann.

Vor einem Jahr hatte der umstrittene Bischof Williamson einem schwedischen Fernsehteam ein Interview gegeben, in dem er den Holocaust leugnete. Zudem, so Williamson in dem Interview, seien nicht sechs Millionen Juden, sondern 200.000 bis 300.000 von den Nazis ermordet worden, und gegen die Existenz von Gaskammern zur NS-Zeit spreche die historische Evidenz.

QUELLE

Zentralrat fordert Sanktionen gegen Iran

Veröffentlicht: 19. September 2009 von fareus in Iran
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Nach Holocaust-Leugnung

Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat die erneute Leugnung des Holocaust durch Irans Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad scharf verurteilt und Konsequenzen gefordert. Wirksame Sanktionen gegen das Regime von Terror und Hass seien längst überfällig.

„Die Weltgemeinschaft muss sich endlich aufraffen und dem bösartigen Regime in Teheran, das aggressiv und trotzig die gesamte Welt provoziert, systematische Wahlfälschung betreibt und die eigene Bevölkerung grausam terrorisiert, entgegentreten“, sagte der Vizepräsident des Zentralrats, Dieter Graumann, am Samstag im Gespräch mit „Handelsblatt.com“.

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Ahmadinedschad leugnet wieder Holocaust – Neue Proteste

Veröffentlicht: 18. September 2009 von fareus in Iran
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Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat eine Woche vor seiner Rede vor den Vereinten Nationen mit einer erneuten Leugnung des Holocausts die internationale Gemeinschaft provoziert.

Es handle sich um einen Vorwand für die Gründung Israels, sagte Ahmadinedschad am Freitag anlässlich der jährlichen Anti-Israel-Kundgebungen zum sogenannten Jerusalem-Tag der Islamischen Republik. „Er ist eine Lüge, die auf nicht beweisbaren und mythischen Behauptungen fußt.“ Am Rande der Kundgebungen kam es Augenzeugen zufolge zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern von Oppositionsführer Mirhossein Mussawi. Dabei sollen mindestens zehn Regierungsgegner festgenommen worden sein.

„Es ist eine nationale und religiöse Pflicht, sich dem zionistischen Regime entgegenzustellen“, erklärte Ahmadinedschad. Die mit dem Westen verbündeten arabischen Staaten sollten sich nicht mit Israel einlassen. „Dieses Regime wird nicht lange überleben“, erklärte er. Israel sei „am Ende.“ Die Zuhörer skandierten das bei solchen Anlässen im Iran ritualisierte „Tod Israel!“.

Ahmadinedschad hat seit seiner ersten Wahl 2005 mehrfach mit der Leugnung des Mordes an sechs Millionen Juden für Empörung im Westen gesorgt. Auch hat er Israel als Geschwür bezeichnet, das entfernt werden müsse. Kommende Woche soll Ahmadinedschad bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen sprechen. Bei seinen früheren Auftritten in New York hatte er dabei auch gegen die USA gewettert. US-Präsident Barack Obama wird ebenfalls als Redner bei den UN erwartet.

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Priesterweihen der Piusbrüder unerlaubt

Veröffentlicht: 17. Juni 2009 von fareus in Vatikan
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Vatikan

Die für Ende Juni geplanten Priesterweihen der traditionalistischen Piusbruderschaft wurden am Mittwoch vom Vatikan für unerlaubt erklärt. Solange die Bruderschaft keinen ordentlichen Status in der katholischen Kirche besäße, seien ihre Mitglieder nicht berechtigt, irgendeinen Dienst in der Kirche auszuüben. Das erklärte das vatikanische Presseamt in einer Stellungnahme.

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Klare Botschaft an Holocaust-Leugner

Veröffentlicht: 5. Juni 2009 von fareus in Holocaust
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Barack Obama hat die KZ-Gedenkstätte in Buchenwald besucht. Er zeigte sich erschüttert von der Geschichte – und zog Lehren für die Gegenwart.

Der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers habe ihm erneut gezeigt, „dass wir immer wieder die Ansicht zurückweisen müssen, das Leid von anderen gehe uns nichts an“. Nach seinem Rundgang durch die Gedenkstätte stellte Obama fest, Intoleranz sei immer noch verbreitet. Nach wie vor gebe es Menschen, die den Holocaust leugneten: „Dieser Ort ist der endgültige Beweis, dass das nicht richtig ist.“

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