Mit ‘Kinderarmut’ getaggte Beiträge

Kleine Wölfe

Veröffentlicht: 18. Februar 2010 von fareus in Armut
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Kleine Wölfe – so heißt der Dokumentarfilm, den der Mediendesign-Student Justin Peach aus Mainz in Nepal gedreht hat. Er zeigt Straßenkinder in Kathmandu bei ihrem täglichen Überlebenskampf, beobachtet sie beim Betteln und beim Leimschnüffeln. Eine Kindheit in der Gosse. Für „kleine Wölfe“ bekam Justin Peach zusammen mit Lisa Engelbach, die den Film geschnitten hat, den Deutschen Nachwuchsfilmpreis 2009.

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Können Kinder von Hartz-IV-Sätzen leben? Diese Frage wird am Bundesverfassungsgericht geprüft. Drei deutsche Sozialgerichte halten sie für zu niedrig und sehen einen Verstoß gegen das Grundgesetz.

Kinder-Hartz-IV auf dem Prüfstand

In Berlin haben sich die schwarz-gelben Koalitionäre bereits auf millionenteure Erleichterungen für Hartz-IV-Empfänger verständigt. Doch das Bundesverfassungsgericht wird womöglich noch einen Nachschlag einfordern für die Ärmsten der Armen.

Das Gericht prüft am Dienstag die Berechnungsgrundlage der Leistungen, die der Staat für rund 1,7 Millionen Kinder in Hartz IV ausgibt. Diese Pauschbeträge wurden zwar seit 2005 für die sechs- bis 13-Jährigen um 40 Euro auf 251 angehoben. Doch das reicht Sozialverbänden zufolge nicht aus. Sie berechnen einen Mehrbedarf von rund einer Milliarde Euro im Jahr.

Mit den insgesamt drei Anfragen, die das Hessische Landessozialgericht (LSG) und das Bundessozialgericht an Karlsruhe stellten, ist dort nun der Vorläufer einer Verfahrenswelle angekommen, die durch die Sozialgerichte der Republik schwappt. 20 bis 30 Fälle warten inzwischen in Karlsruhe auf eine Entscheidung, bundesweit dürften hunderte anhängig sein.

Grund ist die Hartz-IV-Gesetzgebung von 2005, mit der die rot-grüne Bundesregierung unter Kanzler Gerhard Schröder (SPD) unter anderem die Sozialhilfe und die Arbeitslosenhilfe zusammenstrich und zum Arbeitslosengeld II zusammenlegte. Damals lag der Regelsatz für Kinder von Null bis 13 Jahren bei 207 Euro monatlich sowie ab 14 Jahren bei 276 Euro. Inzwischen bekommen die sieben- bis 13-Jährigen 251 Euro im Monat.

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Mindestlohn gegen Kinderarmut

Veröffentlicht: 22. Dezember 2008 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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ver.di-Studie: Mehrheit für Mindestlohn gegen Kinderarmut

81 Prozent der Bundesbürger fordern die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns zur wirksamen Bekämpfung der Kinderarmut in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie, die die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bei infratest dimap in Auftrag gegeben hat.

Auch die ver.di-Forderungen nach einem Ausbau des Kindergeldes zu einer eigenständigen Kindergrundsicherung sowie nach einer Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge werden demnach von einer Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger unterstützt.

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Kinderalmosen

Veröffentlicht: 20. Dezember 2008 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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Die Kinder reicher Eltern sind einfach mehr wert

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Während die Mehrheit der deutschen Kinder dem deutschen Staat nur murkelige 164 Euro Kindergeld wert sind, bekommt eine Minderheit um Minister wie Ursula von der Leyen und andere Reiche ein Kindergeld von 500 Euro. Das nennt man dann sozial. Manchmal frage ich mich, wie unsere Politiker es schaffen an einem Spiegel vorbeizukommen, ohne zu kotzen.

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Verwahrlosung

Veröffentlicht: 18. Dezember 2008 von fareus in Die Verlierer unserer Gesellschaft
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Neun Geschwister aus verdreckter Wohnung befreit

Der Tipp kam aus der Nachbarschaft: In einer Wohnung in Nord-Neukölln sollen neun Kinder in unzumutbaren Verhältnissen leben. Am Dienstag schritt die Polizei ein und holte sie aus der Wohnung.

Dank eines aufmerksamen Nachbarn ist es der Polizei am Dienstagabend gelungen, gleich neun Geschwister aus einer verwahrlosten Wohnung in Nord-Neukölln zu befreien. Die neun Kinder im Alter zwischen anderthalb und 13 Jahren wurden vorübergehend zum Kindernotdienst gebracht. Gegen den Vater (41) und die Mutter (40) wird wegen Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht ermittelt.

Die arabische Großfamilie mit ungeklärter Staatsangehörigkeit lebt in einer Fünfzimmerwohnung.

QUELLE

Besonders der letzte Satz dürfte PI auf den Plan rufen und einen Artikel beim Hetz-Blog wert sein.