Mit ‘Siedlungspolitik’ getaggte Beiträge

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Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Stephan Kramer (Foto), hat vor Antisemitismus in den Medien gewarnt. Nicht nur rechte, sondern auch linke Blätter seien betroffen, sagte Kramer im Interview mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS.

Er nannte die „tageszeitung“ (taz), „Junge Welt“ und „Neues Deutschland“ als Beispiele. Der Antisemitismus zeige sich im linken Medienspektrum in „einer kompromisslosen Parteinahme für die palästinensische Position“, so Kramer. „Israel wird dabei als rassistischer und imperialistischer Kolonialstaat gezeichnet. Das Agieren der israelischen Armee wird unterschwellig in die Nähe zur Wehrmacht gerückt.“ Kramer sieht auch antisemitische Passagen im Berliner „Tagesspiegel“ und in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

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Da hätte ich den Herr Kramer aber für klüger eingeschätzt, das er auch die Begriffe Antisemitismus und Antizionismus in einem Atemzug nennt ist für mich unerklärlich.

Ich brauche ihm diese Begriffe wohl nicht zu erklären, vielleicht ist es auch Absicht und er benutzt den Vorwurf des Antisemitismus um die zionistische Politik des Staates Israel zu rechtfertigen.

Israel, armes Israel

Veröffentlicht: 8. Mai 2010 von fareus in Israel
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Israel wird angegriffen. Auf verschiedenen Ebenen wird weltweit versucht, diesen Staat als unrechtmäßig zu erklären:

Gewerkschaften verlangen wirtschaftliche Sanktionen gegen Israel, akademische Institutionen rufen zum Boykott israelischer Universitäten und Professoren auf, israelischen Sportlern wird das Recht zur Teilnahme an Veranstaltungen verweigert, die Medien der Welt konzentrieren sich zwanghaft auf Israel, doch die Berichte sind oft tendenziös und einseitig.

Die Vereinten Nationen verbringen mehr Zeit damit, Israel zu kritisieren, als irgendein anderes Land.
Kein anderer Staat wird so behandelt. Israel wird verteufelt, obwohl es doch das einzige demokratische Land im Nahen Osten ist, in dem Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, freie Religionsausübung und Pressefreiheit respektiert werden.

Auch 62 Jahre nach seiner Gründung wird es Israel verwehrt, in Frieden und Sicherheit zu existieren. Sogar Israels Recht, sich gegen terroristische Angriffe zu verteidigen, wird in Frage gestellt.

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Vera Lengsfeld bei Achse des Guten

Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt vor einer zunehmenden IslamFeindlichkeit. „Wir sollten uns keine Islamophobie aufdrängen lassen“, sagte Merkel der Süddeutschen Zeitung. Gleichzeitig kritisierte die Kanzlerin einen neuen Antisemitismus, gerade bei jungen in Deutschland lebenden Muslimen. „Ein Gefühl von Feindschaft oder gar Hass“ sei aber keine Grundlage für den Frieden, den der Nahe Osten brauche. Wenn sie sich auf konkrete Maßnahmen wie die Siedlungspolitik beziehe, müsse Kritik an Israel aber möglich sein, sagte die Kanzlerin.

Quelle

Was ist los? Kritik an der Siedlungspolitik von Israel? Das geht nun wirklich nicht, vielleicht ist die Kanzlerin so gar eine verkappte Antisemitin.

Herr Broder kriechen sie aus ihrer Koje und vergessen sie ihre Antisemitismus-Keule nicht.

Besiedelungsstrategie gegen einen Palästinenser-Staat

Veröffentlicht: 10. April 2010 von fareus in Israel
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ND-Gespräch mit Peace-Now-Generalsekretär Yariv Oppenheimer

ND: Wie stellt sich die Lage heute aus Ihrer Sicht dar?

Oppenheimer: Das Ziel der extremistischen Siedler und ihrer Sponsoren in der Regierung ist klar: Jede Chance auf ein Abkommen zunichte machen, durch das die israelische Herrschaft über die 1967 besetzten palästinensischen Gebiete beendet wird. Es ist Zeit, dass das israelische Volk seine Stimme erhebt und der Regierung die Leviten liest, denn der geht es offenkundig nur darum, die Situation der Siedler zu verbessern und die Stabilität der Regierung zu wahren.

Allen gegenteiligen Einschätzungen zum Trotz behauptet Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, er sei nicht gegen ein Abkommen auf der Grundlage des Prinzips »Zwei Völker, zwei Staaten«. Warum glauben Sie ihm nicht?
Weil jeder konkrete Akt seiner Regierung darauf gerichtet ist, genau diese Lösung zu verhindern. Die Sache ist so eindeutig, dass sie Netanjahu auf Kollisionskurs zum Nahostquartett aus USA, EU, Russland und der UNO gebracht hat.

Der geplante Bau von 1600 neuen Wohnungen für jüdische Siedler im Ost-Jerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo hat die Spannungen weiter verschärft. Besteht die Gefahr, dass es zu einem Religionskrieg kommt?
Ich würde nicht von einer Gefahr, sondern von einer Gewissheit sprechen, weil alle wissen, dass das Jerusalem-Problem beziehungsweise die Frage des Status nicht nur das Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern betrifft, sondern die gesamte arabische und islamische Welt in Aufruhr versetzt. Die religiöse und symbolische Bedeutung der Heiligen Stadt entspricht ihrer nationalen Wertigkeit. Hinter den Beschlüssen des Netanjahu/Lieberman-Kabinetts steht eine aggressive, fundamentalistische Ideologie, die sich auf den Mythos von »Eretz Israel«, der »Heiligen Erde Israels«, bezieht, also das genaue Gegenteil dessen, was die Pioniere des Zionismus und die Gründerväter des Staates Israel im Sinn hatten.

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Israel wird nach den Worten von Außenminister Avigdor Lieberman am Bau weiterer jüdischer Siedlungen im arabischen Ostteil Jerusalems festhalten. Die Forderung der internationalen Gemeinschaft nach einem Baustopp sei „völlig unangemessen“, sagte Lieberman gestern auf einer Pressekonferenz mit EU-Außenministerin Catherine Ashton in Jerusalem. “

Die Forderung, Juden daran zu hindern, in Ostjerusalem zu bauen, ist überhaupt nicht vernünftig“. Israel verbiete auch den Arabern nicht, „Wohnungen in Westjerusalem zu kaufen“, sagte der Chef der ultranationalistischen Partei Israel Beitenu. Er warf zugleich der internationalen Gemeinschaft vor, „auf Israel herumzutrampeln, Druck auszuüben und unzumutbare Dinge zu fordern“.

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USA und Israel sind völlig zerstritten

Veröffentlicht: 16. März 2010 von fareus in Israel
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Die Spannungen zwischen den USA und Israel verschärfen sich. US-Sondergesandter George Mitchell verschob sogar seinen Jerusalem-Besuch, wo wieder einmal die Steine fliegen.

Man wird sehen, wie lange sich die USA in Geduld üben, um auf eine offizielle israelische Antwort auf ihren Forderungskatalog zu warten, den Außenministerin Hillary Clinton dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zugestellt hat. Bis dies geschieht, stellt Washington aber seine Vermittlungsbemühungen zurück. Deshalb wurde der Besuch des Nahost-Gesandten George Mitchell in Jerusalem, der Dienstag hätte beginnen sollen, auch auf unbekannte Zeit verschoben.

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