Mit ‘Westjordanland’ getaggte Beiträge

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Israel wird nach den Worten von Außenminister Avigdor Lieberman am Bau weiterer jüdischer Siedlungen im arabischen Ostteil Jerusalems festhalten. Die Forderung der internationalen Gemeinschaft nach einem Baustopp sei „völlig unangemessen“, sagte Lieberman gestern auf einer Pressekonferenz mit EU-Außenministerin Catherine Ashton in Jerusalem. “

Die Forderung, Juden daran zu hindern, in Ostjerusalem zu bauen, ist überhaupt nicht vernünftig“. Israel verbiete auch den Arabern nicht, „Wohnungen in Westjerusalem zu kaufen“, sagte der Chef der ultranationalistischen Partei Israel Beitenu. Er warf zugleich der internationalen Gemeinschaft vor, „auf Israel herumzutrampeln, Druck auszuüben und unzumutbare Dinge zu fordern“.

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USA und Israel sind völlig zerstritten

Veröffentlicht: 16. März 2010 von fareus in Israel
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Die Spannungen zwischen den USA und Israel verschärfen sich. US-Sondergesandter George Mitchell verschob sogar seinen Jerusalem-Besuch, wo wieder einmal die Steine fliegen.

Man wird sehen, wie lange sich die USA in Geduld üben, um auf eine offizielle israelische Antwort auf ihren Forderungskatalog zu warten, den Außenministerin Hillary Clinton dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu zugestellt hat. Bis dies geschieht, stellt Washington aber seine Vermittlungsbemühungen zurück. Deshalb wurde der Besuch des Nahost-Gesandten George Mitchell in Jerusalem, der Dienstag hätte beginnen sollen, auch auf unbekannte Zeit verschoben.

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Militäraktion vorab von Soldat über Facebook verraten

Veröffentlicht: 5. März 2010 von fareus in Israel
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Das israelische Militär hat eine geplante Razzia in einem palästinensisches Dorf im Westjordanland abgesagt, weil ein Soldat versehentlich Details des Einsatzes auf Facebook ausgeplaudert hatte. Wie die BBC berichtet, freute sich der nicht näher benannte Soldat in seinem Facebook-Eintrag öffentlich, dass er nach einem weiteren Einsatz endlich wieder nach Hause kommt. Dabei äußerte er, wann seine Einheit welches Dorf stürmen werde.

Wir werden am Mittwoch das Dorf Katana säubern und Donnerstag, so Gott will, werden wir nach Hause kommen„. Der vermeintlich harmlose Satz auf Facebook verriet Zeit und Ort des geplanten Militäreinsatzes. Mehrere Soldaten der Einheit, die für den Einsatz abkommandiert war, informierten ihre Vorgesetzten, über den Eintrag auf der Seite des beliebten sozialen Netzwerks. Der Einsatz wurde daraufhin abgesagt, da die Militärführung befürchtete, die Gegner seien durch diese Darstellungen gewarnt.

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Siehe auch hier:

http://www.sueddeutsche.de/computer/915/505121/text/

Als Israels Nationalerbe gesichert

Veröffentlicht: 21. Februar 2010 von fareus in Israel
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Kulturstätten im Westjordanland

Israel setzt die Patriarchengräber in Hebron und das Rachelsgrab bei Bethlehem auf die Liste israelischen Nationalerbes. Beide Stätten befinden sich im Westjordanland, das die Palästinenser als Teil eines künftigen eigenen Staates betrachten.

In einer umstrittenen Entscheidung hat Israel zwei wichtige Stätten im besetzten Westjordanland auf eine Liste des israelischen Nationalerbes gesetzt. Während einer Sondersitzung der israelischen Regierung in Tel Chai im Norden des Landes kündigte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu (Likud) an, die Patriarchengräber in Hebron und das Rachelsgrab bei Bethlehem sollten Teil einer Liste von insgesamt etwa 150 Stätten sein, für deren Erhaltung man sich einsetzen wolle. Dies solle „unsere Verbindung mit dem Land (Israel) untermauern“, sagte Netanjahu.

Im Rachelsgrab soll die Lieblingsfrau Jakobs – einer der biblischen Erzväter – beerdigt sein, in den Patriarchengräbern der Urvater Abraham, den auch Muslime als Ibrahim verehren.

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Impressionen aus dem Heiligen Land

Veröffentlicht: 13. Februar 2010 von fareus in Israel
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Israel will mit Armee Baustopp durchsetzen

Veröffentlicht: 21. Dezember 2009 von fareus in Israel
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Westjordanland

Jerusalem. Israels Regierung will mit einem militärischen Großaufgebot den Baustopp im Westjordanland durchsetzen. Das Lager der Siedler reagiert mit Empörung. Die Regierung habe den Siedlern den Krieg erklärt, heißt es. Rabbiner rufen zum Aufstand auf.

Es ist ein beeindruckender Schlachtplan, der gestern der israelischen Presse zugespielt wurde. Das Dokument sieht den Einsatz der modernsten Geräte und der besten Kampfeinheiten der israelischen Armee, Luftwaffe, Polizei und Grenzschutz vor. Doch der Feind ist kein arabischer Nachbarstaat oder eine Terrororganisation, sondern die israelischen Siedler.

Israel bereitet sich darauf, den Baustop im besetzten Westjordanland mit allen Mitteln durchzusetzen. Die Regierung Benjamin Netanjahus versucht damit bisher erfolglos, die Palästinenser an den Verhandlungstisch zu locken.

Befehlsverweigerung befürchtet

Die Armee soll Gebiete, in denen illegal errichtete Häuser abgerissen werden sollen, absperren. Elektronische Kriegsführung wird das Handynetz lahm legen und den gut organisierten Siedlern erschweren, Proteste zu mobilisieren. Anti-Terror-Einheiten sollen möglichen bewaffneten Widerstand militanter Siedler brechen.

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Israel plant Abriss von illegalen Häusern im Westjordanland

Jerusalem — Die israelische Armee will die Einhaltung des Baustopps für jüdische Siedlungen durchsetzen und illegal errichtete Häuser abreißen. Wie ein Vertreter der Sicherheitsbehörden sagte, sollen alle Gebäude im Westjordanland niedergerissen werden, deren Bau ungeachtet des Ende November verhängten Moratoriums begonnen wurde. Die Siedler sprachen von einer „Kriegserklärung“.
„Wir bereiten uns auf den Moment vor, an dem den Inspektoren der Zugang zu den Siedlungen verwehrt wird und wir gezwungen sind, die illegalen Bauten niederzureißen“, sagte ein Sicherheitsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, der Nachrichtenagentur AFP. Er bestätigte damit Berichte israelischer Medien, nach denen ein entsprechender Großeinsatz von hunderten Soldaten, Grenzwachen und Sicherheitsbeamten vorbereitet wird.
Hintergrund ist der auf zehn Monate befristete Baustopp von Siedlungen im Westjordanland, den Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Ende November auf Druck der USA angeordnet hatte. Die Behörden erteilten seither zahlreiche Abrissbefehle und zogen damit den Zorn der Siedler auf sich. Es kam bereits mehrfach zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften.

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