Mit ‘Obama’ getaggte Beiträge

Der Zorn der Konservativen

Veröffentlicht: 24. März 2010 von fareus in USA
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Die Tea-Party, die konservative US-Protestbewegung, rennt weiter gegen die beschlossene Gesundheitsreform an – und schwört Rache.

Die Anhänger der konservativen Protestbewegung in den USA sind ausser sich vor Zorn über die grosse Gesundheitsreform, die Präsident Barack Obama mit den Demokraten zustande gebracht hat, und schwören Rache.

Für sie ist mit der Verabschiedung des Gesetzes die Diskussion noch nicht beendet, im Gegenteil. Sie wollen Verfassungsklagen unterstützen, sie fordern, das Vorhaben zurückzunehmen oder nicht zu finanzieren. Und sie wollen alle gewählten Volksvertreter, die dafür waren, aus dem Amt jagen.

Die oppositionelle Sammlungsbewegung bezieht sich mit ihrem Namen auf die historische «Boston Tea Party» 1773, als amerikanische Siedler britische Schiffe im Hafen von Boston enterten und Teeladungen ins Meer kippten, um gegen von Grossbritannien verhängte Importzölle zu protestieren. Die Aktion gilt als Meilenstein auf dem Weg zur Unabhängigkeit der USA 1776. Während des Protests gegen Obamas milliardenschweres Konjunkturprogramm vor einem Jahr hatten Demonstranten die Devise der damaligen Rebellen aufgegriffen, dass man keine Steuern zahlen wolle, solange man kein Mitspracherecht über deren Verwendung habe.

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Die Waffe des Jüngsten Tages

Veröffentlicht: 23. März 2010 von fareus in Israel
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Und nun kommt der wichtigste General der US-Armee und sagt, dass es nicht so sei. Die Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung gefährde das Leben der amerikanischen Soldaten im Irak und Afghanistan.
BIS JETZT ist dies nur als Nebenbemerkung in einem militärischen Dokument gesagt worden, das noch keine weite Verbreitung gefunden hat. Aber das Schwert ist aus seiner Scheide gezogen worden – und amerikanische Juden haben beim entfernten Grollen eines nahenden Erdbebens zu zittern angefangen.

Die Waffe des Jüngsten Tages

Uri Avnery
ES IST schon banal zu sagen, dass Leute, die aus der Geschichte nichts gelernt haben, verurteilt sind, ihre Fehler zu wiederholen.

Vor etwa 1942 Jahren begannen die Juden in der Provinz mit Namen Palästina eine Revolte gegen das Römische Reich. In der Rückschau sieht sie wie ein Akt des Wahnsinns aus. Palästina war ein kleiner, unbedeutender Teil eines Weltreiches, das gerade einen großen Sieg gegen die rivalisierende Macht – das Perserreich – gewonnen und eine größere Rebellion in Britannien niedergeschlagen hatte. Welche Chancen hätte der jüdische Aufstand haben können?

Gott weiß, was in den Gehirnen der „Zeloten“ vor sich ging. Sie eliminierten die moderaten Führer, die davor warnten, das Weltreich zu provozieren und wurden die Führer der jüdischen Bevölkerung des Landes. Sie verließen sich auf Gott. Vielleicht verließen sie sich auch auf die Juden in Rom und glaubten, ihr Einfluss auf den Senat würde Kaiser Nero zurückhalten. Vielleicht hörten sie, Nero sei schwach und im Begriff zu stürzen.

Wir wissen, wie es weiterging: nach drei Jahren wurden die Rebellen geschlagen, Jerusalem fiel, und der Tempel brannte ab. Die letzten Zeloten begingen in Masada Selbstmord.

Die Zionisten versuchten tatsächlich, aus der Geschichte zu lernen. Sie handelten in vernünftiger Weise, provozierten die Großmächte nicht, bemühten sich in jeder Situation, das zu erreichen, was möglich war. Sie akzeptierten Kompromisse, und jeder Kompromiss diente als Grundlage für den nächsten Schritt nach vorne. Sie benützten klug die radikale Einstellung ihrer Gegner und gewannen so die Sympathie der ganzen Welt.

Aber seit Beginn der Besatzung verdunkelte sich ihr Verstand. Der Kult von Masada herrschte wieder vor. Göttliche Versprechen begannen wieder, im öffentlichen Diskurs eine Rolle zu spielen. Große Teile der Bevölkerung folgten den neuen Zeloten.

Auch die nächste Phase wiederholte sich: die Führer Israels begannen eine Rebellion gegen das neue Rom.

WAS WIE eine Beleidigung des Vizepräsidenten der USA begann, entwickelte sich zu etwas weit Größerem. Die Maus hat einen Elefanten geboren.

In letzter Zeit hat die ultrarechte Regierung in Jerusalem angefangen, Präsident Barack Obama mit kaum verhohlener Verachtung zu behandeln. Die Ängste, die zu Beginn seiner Amtsperiode aufkamen, zerstreuten sich. Obama erscheint wie ein schwarzer Papierpanther. Er gab seine Forderung auf, den Siedlungsbau einzufrieren. Jedes Mal, wenn er angespuckt wurde, gab er vor, es würde regnen.

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„Obama sieht Terrorismus nicht als Teil des Islam“

Veröffentlicht: 6. März 2010 von fareus in Islam
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Was Muslime über den Westen denken, wie sie zur Demokratie stehen und warum die Vorurteile gegen sie vor 9/11 größer waren – Dalia Mogahed, Obamas Islam-Beraterin, klärt auf

Dalia Mogahed ist Mitglied des „White House Office of Faith-Based and Community Initiatives“ (OFBCI). Sie berät US-Präsident Obama in Islamfragen. Im Gespräch mit derStandard.at erklärt die in Ägypten geborene Wissenschafterin die veränderte Wahrnehmung der USA in der muslimischen Welt, was Obama von Bush unterscheidet und warum es in den USA keine Debatten über Minarett- und Burkaverbote gibt.

derStandard.at: Hat sich mit der Wahl Obamas zum US-Präsidenten die Wahrnehmung der USA in der muslimischen Welt verändert?

Dalia Mogahed: Nach der Wahl Obamas hat sich die Wahrnehmung der US-Führung in der ganzen Welt verändert – auch innerhalb der muslimischen Gemeinschaften gab es eine positive Veränderung. Es gab eine weitere Verbesserung nach der Rede in Kairo im Juni vergangenen Jahres.

derStandard.at: Denken Sie die USA haben ihre rassistische Vergangenheit mit der Wahl Obamas zum Präsidenten hinter sich gelassen? Wann könnte der erste Muslim US-Präsident werden?

Mogahed: Wenn ein Land seine Herausforderungen überwindet, geht es um mehr als um die Wahl eines Präsidenten. Es braucht breitere gesellschaftliche Veränderungen, die in Amerika aber seit einiger Zeit passieren. Obamas Wahl ist nicht der Beweis, sondern eher ein Symptom für Veränderungen, die in der Vergangenheit passierten. Es ist schwer zu sagen, wann und ob ein Muslim Präsident der USA wird.

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Yes he can

Veröffentlicht: 14. Februar 2010 von fareus in Obama
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Künstler

US-Rechtsradikaler wollte Obama töten

Veröffentlicht: 15. Januar 2010 von fareus in USA
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Ein US-Amerikaner hat vor einem Bundesgericht in Tennessee gestanden, dass er im Jahr 2008 den damaligen Senator Barack Obama und mehrere weitere Afroamerikaner töten wollte. US-Medienberichten zufolge bekannte sich der 19-Jährige der Verschwörung, Morddrohung und des illegalen Waffenbesitzes für schuldig. Nach Angaben der Behörden plante der Rechtsradikale zusammen mit einem Komplizen Raubüberfälle und Morde in mehreren Bundesstaaten, die in einem Attentat auf den US-Präsidentschaftskandidaten Obama gipfeln sollten. Bei einer Verurteilung drohen dem Mann aus Arkansas bis zu zehn Jahre Haft. Das Urteil soll im April gefällt werden.

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Indonesien errichtet Statue von zehnjährigem Obama

Veröffentlicht: 10. Dezember 2009 von fareus in Indonesien
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Jakarta. In einem Park der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist eine Bronzestatue errichtet worden, die US-Präsident Barack Obama als Zehnjährigen zeigt. Die Skulptur soll Medienberichten zufolge morgen durch den Bürgermeister der Stadt, Sylviana Murni, offiziell enthüllt werden. Nahezu lebensgroß stellt die Statue den US-Präsidenten als lächelndes Kind in Shorts und T-Shirt dar, auf dessen linker Hand gerade ein Schmetterling landet.Murni hoffe, dass das Werk den indonesischen Kindern „den Mut gibt, ihre Träume zu erreichen.“ Die Kosten für die Statue, die mehr als 10000 US-Dollar betragen hatten, waren über Spenden gedeckt worden. Obama lebte zwischen 1967 und 1971 mit seiner Familie in Indonesien.

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Obamanismus

Veröffentlicht: 22. November 2009 von fareus in USA
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