Mit ‘Islamisten’ getaggte Beiträge

islamistische Tendenzen in der Türkei

Veröffentlicht: 29. November 2010 von fareus in Türkei
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Kritik an Erdogan

US-Diplomaten fürchten islamistische Tendenzen in der Türkei

Der Nato-Partner Türkei ist den USA unheimlich. Die Botschaftsdepeschen schildern Premier Erdogan als ignoranten Islamisten – berichtet wird außerdem von Korruption, Vetternwirtschaft und heiklen Großmachtvisionen.

[…]

Das Urteil der US-Diplomaten über den Nato-Partner mit der zweitgrößten Bündnis-Armee ist insgesamt verheerend. Die türkische Führung sei zerstritten. Erdogans Berater sowie sein Außenminister Ahmet Davutoglu verstünden wenig von der Politik außerhalb Ankaras. Die Amerikaner sind besorgt über angebliche neoosmanische Visionen Davutoglus. Ein hochrangiger Regierungsbeamter warnte in Gesprächen, aus denen die US-Diplomaten zitieren, Davutoglu würde islamistischen Einfluss auf Erdogan ausüben: „Er ist besonders gefährlich.“

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Begriffsklärung

Veröffentlicht: 2. Mai 2010 von fareus in Islamisten
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Bildquelle

An den Hidschab und den Tcshador könnte ich mich, trotz mangelnder religiöser Kleidungsvorschriften,  gewöhnen.
Ja, so gar tolerieren.

Die Burka und der Niquab geht gar nicht, da werden Kleidungsstücke aus der Tradition erwachsen den Frauen aufgedrückt und somit jede Möglichkeit zur Individualität im Keim erstickt.

Es ist ein Zeichen für die Unterdrückung der Frauen. Ich persönlich möchte meinem Gegenüber ins Gesicht schauen können wenn ich mit ihr rede.

Ich darf eine Facebook-Freundin zitieren, eine deutsche Konvertitin:

wie können Männer Frauen derart zu Sexobjekten degradieren und ihnen einhämmern, sie müssten sowas tragen, um nicht von allen Seiten besprungen zu werden??? Der Islam hat den Frauen Würde und Rechte gegeben, auch wenn´s den Kerlen nicht passt!!! Da hilft nur großangelegte Aufklärung….

Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.

Siehe auch hier:

http://www.ksta.de/html/artikel/1272363219784.shtml

Milli Görüs-Gründer in Duisburg

Veröffentlicht: 19. April 2010 von fareus in Islamisten
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Schlichtes Weltbild

Necmettin Erbakan ruft in Duisburg die Massen zusammen und wettert gegen den Westen. Seine Anhänger sind aus ganz Europa angereist und verehren ihn für seine Parolen.

Der Beifall ist ohrenbetäubend, als Necmettin Erbakan um kurz nach 12 Uhr die Bühne betritt. „Mücahid Erbakan“, tönt es in der Duisburger Mercatorhalle aus tausenden Kehlen, was sich in etwa mit „Anführer Erbakan“ übersetzen lässt. Der frühere türkische Ministerpräsident wirkt sehr gebrechlich. Das Gehen fällt dem 83-Jährigen schwer. Es könnte der letzte Auftritt des islamistischen Politikers in Deutschland sein.

Vor der Halle stehen unzählige Reisebusse. Aus ganz Europa sind die Anhänger Erbakans an diesem Sonntag nach Duisburg gekommen. Sie wollen mit dem Greis, eine Art Jean-Marie Le Pen des türkischen Islamismus, das 40-jährige Jubiläum der von ihm in der Türkei gegründeten Milli-Görüs-Bewegung feiern. Im Foyer haben sich riesige Schlangen gebildet. Akribisch wird jeder abgetastet, der in den großen Veranstaltungsraum möchte. Im Saal herrscht strikte Geschlechtertrennung. Der Innenraum ist den Männern vorbehalten. Die Frauen – ausnahmslos mit Kopftuch, einige im Tschador – sitzen hoch oben auf der Empore.

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Recep Tayyip Erdoğan, der heutige Ministerpräsident der Türkei ist der Ziehsohn von Necmettin Erbakan:

1969 trat der als politischer Ziehsohn Necmettin Erbakans geltende Erdoğan der Milli Görüş-Bewegung bei, einer von Erbakan Ende der 1960er Jahre gegründeten Bewegung, deren Ideologie von dessen diversen, stets der islamistischen Rechten zugerechneten politischen Parteien als Leitgedanke, von seiner Nationalen Heilspartei (MSP, Milli Selamet Partisi) auch in das Parteiprogramm übernommen wurde.

In seiner Jugend war Erdoğan Mitglied in der radikalen islamistischen Organisation Akıncılar Derneği.
1970 wurde Erdoğan für den Bezirk Beyoğlu zum Vorsitzenden der Jugendorganisation von Erbakans Milli Nizam Partisi (MNP) gewählt. Die Partei wurde jedoch bereits 1971 durch einen Eingriff des Militärs verboten. Bereits am 11. Oktober 1972 gründete Erbakan die politisch identisch ausgerichtete Nationale Heilspartei (MSP), die bis Ende der 1970er Jahre an drei Koalitionsregierungen beteiligt war. Erdoğan schloss sich auch dieser Partei an, bei der er als Funktionär eine zunächst bescheidene Karriere machte und ansonsten in kleineren privaten Betrieben arbeitete.

1984 rückte er in den Vorstand der inzwischen gegründeten weiteren Nachfolgerin, der Wohlfahrtspartei (RP) auf und wurde stellvertretender Vorsitzender. Danach gehörte er der nächsten Nachfolgerpartei, der Fazilet Partisi bis zu seinem Austritt 1998 an. 2001 gründete er mit anderen ehemaligen Mitgliedern der Wohlfahrtspartei die AKP.

QUELLE

Necmettin Erbakan, der Antisemit:

Erbakan ist davon überzeugt, dass der Islam die einzige Rettung für die Menschheit darstellt, was er für wissenschaftlich und historisch erwiesen hält. Die ideologischen Schlüsselbegriffe „Milli Görüş“ (Nationale Sicht) und „Adil Düzen“ (Gerechte Ordnung) soll Erbakan in die türkisch-islamistische Debatte eingeführt haben, weil in der sich als laizistisch verstehenden Türkei die Propagierung einer „Islamischen Ordnung“ (Nizam Islami) Parteiverbot und strafrechtliche Konsequenzen zur Folge haben könnte. Das Buch „Milli Görüş“, 1973 von Erbakan geschrieben und mit „Nationale Weltsicht“ übersetzt, gilt als MSP Parteiideologie. Erbakan will die türkischen Bürger unter dem Dach von Nationalismus und Islamismus einen und in der Türkei ein islamistisches Staatswesen errichten.

Mitte der 80er Jahre griff Necmettin Erbakan die von Süleyman Karagülle bereits 1976 entwickelte Ideologie „Adil Düzen“ für das Refah-Parteiprogramm auf und veröffentlichte 1991 das Buch „Adil Ekonomik Düzen“ (Gerechte Wirtschaftsordnung). Erbakan geht von einer zweigeteilten Weltordnung aus: einer so genannten „gerechten“, sich auf dem Islam gründenden „Weltordnung“, die alle weltlichen und religiösen Regelungen des Lebens bestimme. Die westliche Politik bezeichnet er als eine „nichtige“ oder „falsche Ordnung“, da sie nicht auf Gerechtigkeit sondern Macht basiert.

Der Westen werde von „einem rassistischen Imperialismus, das heißt dem Zionismus“ regiert. Dieser sei vor 5765 Jahren durch ein „Zauberbuch mit Namen Kabbala“ entstanden. Erbakan spricht offen von einer angeblichen zionistischen Weltverschwörung und davon, dass der Zionismus alle Kreuzzüge organisierte, die Sekte des Protestantismus schuf und sie mit der Etablierung der kapitalistischen Ordnung beauftragte.

„Der Zionismus ist ein Glaube und eine Ideologie, dessen Zentrum sich bei den Banken der New Yorker Wallstreet befindet. Die Zionisten glauben, dass sie die tatsächlichen und auserwählten Diener Gottes sind. Ferner sind sie davon überzeugt, dass die anderen Menschen als ihre Sklaven geschaffen wurden. Sie gehen davon aus, dass es ihre Aufgabe ist, die Welt zu beherrschen. Sie verstehen die Ausbeutung der anderen Menschen als Teil ihrer Glaubenswelt. Die Zionisten haben den Imperialismus unter ihre Kontrolle gebracht, und beuten mittels der kapitalistischen Zinswirtschaft die gesamte Menschheit aus. Sie üben ihre Herrschaft mittels imperialistischer Staaten aus.“
– Necmettin Erbakan: Die gerechte Ordnung

Bei der Generalversammlung der „Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş“ im April 2001 deutete Erbakan eine Islamisierung Europas durch muslimische Einwanderung an. Der Verfassungsschutzbericht zitiert ihn mit den Worten: „Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“

Die Einschätzung Erbakans „Wir werden ganz sicher an die Macht kommen, ob dies jedoch mit Blutvergießen oder ohne geschieht, ist eine offene Frage“, wertet ein Länderbericht der Konrad-Adenauer-Stiftung als Beleg für die „Radikalität seiner Bewegung“.

QUELLE

Fuck the Burka

Veröffentlicht: 7. März 2010 von fareus in Menschenrechte
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Bildquelle: http://www.toonpool.com/cartoons/ohne%20Titel_75931

Homepage des Künstlers: http://www.verlag-petra-besslich.de/

Vom Boxer Pierre Vogel zum Prediger Abu Hamsa

Veröffentlicht: 2. Februar 2010 von fareus in Islamisten
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Pierre Vogel teilt aus wie früher. „Es geht hier doch nur um eines: um Einschüchterung“, ruft er. Er hebt die Stimme, ballt die Faust, haut auf den Tisch. Rund 100 Zuhörer sind am Samstagabend in die Moschee nach Mönchengladbach gekommen, sie kauern vor ihm auf dem Boden. Der Prediger hat sein Publikum in der Hand. Wie früher. Da stand er als Profi im Boxring. Heute predigt Vogel in Gebetsräumen in ganz Deutschland. Der Konvertit ist einer der bekanntesten islamischen Missionare im Land. „Ich rechne nicht damit, Brüder, dass ich noch lange so weitermachen kann“, sagt er.

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Die afrikanische Saat der Saudis

Veröffentlicht: 26. Januar 2010 von fareus in Islamisten
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Armut und Frust über korrupte Eliten bilden einen Nährboden für radikale islamistische Strömungen, die auf dem Schwarzen Kontinent eigentlich kaum Tradition haben. Die al-Qaida ist auf dem Vormarsch.

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Auch der Schwarze Kontinent hat offenbar sein Islamismus-Problem, auch in Afrika haben radikale Strömungen Aufwind. Schon vor Jahren bekam man in Mali Klagen zu hören: Immer mehr Frauen würden sich verhüllen, Prediger aus dem arabischen Raum eine rigide Islam-Variante verkünden, die im Land gar keine Tradition habe. Die aber trotzdem auf Widerhall stößt.

Einen „afrikanischen Islam“ gibt es zwar nicht, dazu sind die Unterschiede zu groß. Eine Gemeinsamkeit in vielen Ländern südlich der Sahara ist aber die Verbreitung liberaler Sufi-Bruderschaften. „Sie sind offen gegenüber Andersgläubigen und haben lokale Elemente aufgenommen“, erläutert Ute Bocandé von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dakar, die für den überwiegend muslimischen Senegal keine Gefahr einer Radikalisierung sieht. Unter der muslimischen Oberfläche seien bisweilen auch die Geister der Ahnen präsent, nach dem Motto: Zusätzlicher Beistand kann nicht schaden.

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„Alle Terroristen sind Moslems“

Veröffentlicht: 22. Januar 2010 von fareus in Terrorismus
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Terrorist Attacks on U.S. Soil by Group, From 1980 to 2005, According to FBI Database

QUELLE

[Dank an Christian.]